Zimtpralinen

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Die kalte Jahreszeit mit ihrem ungemütlichen Wetter kann einen schon mal aufs Gemüt schlagen. Obwohl ich im Grunde jeder Jahreszeit etwas abgewinnen kann tue ich mich mit dem Winter schwer, weil mir die Sonne fehlt. Sowohl Zimt als auch Vanille sagt man eine stimmungsaufhellende Wirkung nach. Gerade die Vorweihnachtszeit ist stressig und dann kommen diese kleinen runden Stimmungsaufheller gerade recht. Zumindest geht es mir so, dass diese Pralinen es immer schaffen es mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

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Rezept für Zimtpralinen / Stimmungsaufheller:

Zutaten:

300 g und 200 g weiße Kuvertüre

70 g Sahne

20 g Kokosfett

1 Vanilleschote

Zuckerzimtmischung (wird bei der nächsten Produktion nachgewogen)

Frischhaltefolie

1 Pralinengabel

1 Rouladennadel

1 Paar dünne lebensmitteleckte Gummihandschuhe

  1. 300g  weiße Kuvertüre grob zerhacken und in eine Metallschüssel geben. Die Sahne, Kokosfett und das Mark der Vanilleschote dazu geben und über einem Wasserbad schmelzen. Zwischendurch durchrühren. Wenn alle Zutaten gescholzen sind noch einmal durchrühren. Die Masse abkühlen lassen und dann die Schüssel mit Frischhaltefolie bedecken.  Die Masse am besten über Nacht durchziehen lassen.
  2. Ein Backblech oder alternativ ein großes Holzbrett mit Frischhaltefolie beziehen. Die Gummihandschuhe anziehen. Von der Masse jeweils ca. einen halben Teelöffel abstecken, zu einer Kugel formen und auf das Backblech legen. Meine Erfahrung ist, auf einem Teller kleben die Kugeln fest. Die Kugeln erst mal wieder bis zum nächsten Tag beiseite stellen und mit Frischhaltefolie bedecken. So kann sich auf den Kugeln eine kleine „Haut“ bilden und auch noch einmal nachgearbeitet werden, wenn die Oberfläche zu ungleichmässig geworden ist.
  3. Am nächsten Tag 200 g weiße Kuvertüre grob zerhacken und im Wasserbad erwärmen bis sie geschmolzen ist.  In der Zwischenzeit ein zweites Blech bzw. Brett bereit stellen, welches ebenfalls wieder mit Frischhaltefolie bezogen wird. Da die Pralinen in einer Zimtzuckermischung ummantelt werden hatte es den charmanten Vorteil, dass man keine Sorge haben muss, dass die Pralinen anlaufen. Die Kuvertüre sollte trotzdem nicht zu heiß sein, damit die Trüffelkugeln nicht anschmelzen. Um heraus zu finden, ob die Kuvertüre die richtige Temperatur hat tauche ich einen Finger hinein und streiche sie an die Unterlippe. Wenn die Schokolade sich noch warm anfühlt ist sie noch zu heiß. Bei der richtigen Temperatur sollte sie sich leicht kühl anfühlen.
  4. Während die Kuvertüre noch schmilzt in einer Schüssel die Zuckerzimtmischung vorbereiten. (Asche auf mein Haupt, aber ich mache das immer noch Gefühl. Genauer abwiegen werde ich bei der nächsten Produktion versprochen. ) Das Blech ordentlich mit der Zuckerzimtmischung bedecken und den Rest in der Schüssel lassen.
  5. Wenn die Kuvertüre die richtige Temperatur hat taucht man jede Kugel nacheinander in die Schokolade. Um sie herauszuheben nehme ich einen Esslöffel und lege die Praline auf die Pralinengabel. Etwas die Schokolade herunterlaufen lassen und unten mit der Rouladennadel die Schokolade abziehen. Dann die Pralinen auf das Blech legen und anschließend mit Zuckerzimt von allen Seiten bedecken. Wenn die Kuvertüre leicht angetrocknet ist die Pralinen noch mal einzeln in der Zuckerzimtmischung wälzen bis sie keine weißen Stellen mehr haben.

Anmerkung:

Meine Methode für das auftragen der Zuckerzimtmischung ist noch nicht perfekt und werde daran weiter pfeilen. Es bleibt doch eine gute Menge Zuckerzimtmischung übrig. Für mich ist das allerdings kein wirkliches Problem, weil ich ihn öfters mal brauche wie z.B. für einen zimtig-vanilligen Apfelkuchen mit walnussigen Streuseln. Rezept ist für den 2.1.2015 schon vorgeplant.

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