cremiger Käsekuchen – ein Stück vom Glück

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Käsekuchen backe ich mindestens zwei Mal im Jahr. Einmal zu meinem Geburtstag und zu Weihnachten. Obwohl der Käsekuchen mit realtiv einfachen Zutaten auskommt ist er für mich immer etwas besonderes. Es liegt bestimmt dran, dass es bei meiner Mutter oft etwas gebackenes gab, aber Käsekuchen gab es nur zu besonderen Anlässen. Für mich muss ein Käsekuchen cremig sein und auf der Zunge zergehen.

Wenn ich Käsekuchen backe ist es für mich immer wieder spannend, ob er auch für meine Maßstäbe perfekt geworden ist. Das erste Anzeichen für das gelingen ist es immer, wenn der Kuchen relativ trocken geblieben ist. Etwas Flüssigkeit sondert er meistens noch über Nacht ab, aber das kann mit einem Küchenpapier schnell wegewischt werden. Dann sollte er einen leichten Glanz haben. Für den Käsekuchen sollte Zeit eingeplant werden, da er so 3 – 4 Stunden im Backofen verbringen sollte, damit er die cremige Konsistenz erreicht. Durch das backen bei niedrieger Temperatur bleiben auch die ungewollten Risse aus.

Ein Stück perfekt cremiger Käsekuchen ist für mich immer wie ein Stückchen Glück.

Käsekuchen2logo

Rezept für cremigen Käsekuchen:

Zutaten:

Teig:

320 g Mehl

120 g Zucker

2 Eier

160 g kalte Butter und etwas zum einfetten

Mark einer Vanilleschote

Füllung:

500 g Magerquark

750 g g Sahnequark

250 g Zucker

3 EL Mehl

Mark einer Vanilleschote

7 Eier

2 EL Sahne

ein paar Spritzer Zitrone

eine 28er Springform

1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

2. Die Zutaten für den Teig mit den Händen kneten bis er eine seidige Konsestenz hat.

3. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen. Die Seiten mit Butter leicht einfetten. Anschließend den Teig am Boden und den Rändern verteilen. Ich mache erst den Rand und anschließend den Boden.

4. Die Zutaten für die Füllung in einer Schüssel geben. Am besten mit den Schneebesen des Handmixer verrühren, damit die Zutaten sich gleichmässig verteilen. Anschließend in die Springform füllen.

5. Den Kuchen erst mal für 15 Minuten bei 200 Grad backen. Dann den Kuchen kurz herausholen und vom Rand der Springform lösen.

6. Den Backofen auf 100 Grad herunter stellen und ca. 3 – 4 Stunden weiter backen. Hier gebe ich nur eine grobe Angabe, da es auch etwas auf die Springform und den Backofen ankommt. Es sollten wirklich 100 Grad sein, damit der Käsekuchen später cremig wird. Ich habe es bei höherer Temperatur probiert jedoch dann wird der Käsekuchen wässrig. Vertraut mir der Zeitaufwand lohnt sich.

Wenn ihr immer wieder mal zwischendurch kontrolliert seht ihr wie die Käsekuchenmasse von außen nach innen langsam immer fester wird. Fertig ist der Kuchen wenn er einen leichten Braunton bekommen hat und die Käsekuchenmasse auch in der Mitte fest geworden ist.

7. Den Käsekuchen am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen, da er erst noch mal durchziehen muss.

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