Archiv der Kategorie: Halloween

Memorykarte Good Witch

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Hexen dürfen zu Halloween nicht fehlen. Diese Memorykarte habe ich gewerkelt mit den Gedanken an die armen Hexe, die erst von einem Haus erschlagen wird und dann auch noch bestohlen wird. Wie ihr sicher wisst hatte ihre Schwester auch nicht viel mehr Glück nachdem sie auf die fiese Schuhdiebin getroffen ist.

 

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kleiner Fluid Painting Workshop I

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Passend zu Halloween wollte ich bei diesen Bild nur mit den passenden Farben arbeiten.

Fluid Painting ist eine Art Bilder zu erschaffen, die ich sehr spannend finde, weil das Ergebnis nicht wirklich berechenbar vor. Jedes Bild wird anders. Vor allem macht es mir Spaß mit der Farbe rumzusauen und mich einfach darauf einzulassen was daraus entsteht.

Bei dieser Variante verzichtet ihr auf das Fluid Medium. Die Mischung ist allerdings für Pouring nicht geeignet d.h. Farbe in einem Becher zu mischen und dann auf die Leinwand zu bringen.

Dafür braucht man wieder eine andere Mischung. Ich hoffe es in den nächsten Tagen dazu auch noch einen Blogeintrag zu machen.

Beim entstehen dieses Bildes wollte ich es nutzen daraus einen kleinen Workshop zu machen, wie ihr selber solche Bilder machen könnt.

FWSMaterial

Dazu braucht ihr:

  • eine Leinwand (ich habe eine 20×20 Leinwand genommen.)
  • Acrylfarbe
  • Plastikbecker oder ähnliches um die Farbe anzumischen.
  • Stolzstäbe zum umrühren
  • Wasser am besten in einer Flasche mit Tülle, damit man es besser dosieren kann.
  • Klarsichthüllen
  • Silikonspray (aus dem Baumarkt)
  • einen Lötbrenner oder Creme Brülebrenner

Da man bei dieser Technik doch etwas Saukram macht euren Arbeitsbereich gut abdecken. Gut ist auch eine Plastikschüssel in der ihr arbeitet um die überschüssige Farbe aufzufangen.

Zum ausprobieren würde ich euch zu einer Leinwandgröße um 15×15 bis 20×20 cm raten. je größer das Bild wird um so schwieriger wird es mit dieser Technik zu arbeiten. Ich selber mache meistens mehrere Bilder hintereinander, weil wir auch nicht jedes davon gefällt.

Ich schätze mal bei der Acrylfarbe verbrauche ich so 50 bis 100 ml für ein 20X20 Bild. Das hängt auch von der Konsistenz der Acrylfarbe drauf an wie stark sie verdünnt werden kann.

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Als erstes überlegt ihr euch welche Farben ihr bei euren Bild verwenden möchtet.

Die Acrylfarbe gebt ihr den den Becher und verdünnt mit Wasser. Die Konsetenz der Mischung sollte so fließen wie Sahne. Zum testen lasst etwas Farbe euer Rührstäbchen runterlaufen. Tropft die Farbe ist sie zu wässrig. sie sollte wirklich fließen.

Inzwischen merke ich es auch beim umrühren, ob die Konsistenz die richtige ist. Das kommt mit der Zeit.

Ganz wichtig ist eure angemischten Farben müssen die gleiche Konstenz haben, sonst funktioniert es nicht. Wenn ihr eure Farbe zu dick anrührt, dann gibt es Risse. Wenn ihr die Farbe zu dünn mischt, dann läuft sie euch auf der Leinwand weg.

Ausnahme ist davon die Farbe mit der ihr das Bild überzieht, die sollte etwas dünnflüssiger sein als die andere, damit sie gut auf den Farbschichten darunter liegt.

Dann in jede Farbe so 2-3 mal Silikonöl sprühen und noch mal umrühren.

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Jetzt tragt ihr die Farbe auf die Leinwand auf. Dabei ist wichtig die ganze Leinwand muss bedeckt sein. Es dürfen keine Locher bleiben, weil dann dort auch später keine Farbe ist. oft streiche ich jetzt schon Farbe an den Rand der Leinwand, falls ich sie später nicht mehr so viel drehen möchte.

In meinen Fall habe ich dann das neongrün und neonorange auf die Leindwand gegossen.

Wenn ihr damit fertigt seit besprenkelt die Leinwand etwas mit der Farbe, die ihr rüber ziehen wollt. und dann auch ihr auch eine Seite aus an der ihr ganz am Rand schmal die Farbe aufträgt. In meinem Fall das schwarz.

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Dann wird ein Stück vom Klarsichtfolie raufgelegt. Dabei müsst ihr vorsichtig sein. Sie sollte ganz am Rand ansetzen und muss auf der ganzen Fläche aufliegen. Nur leicht auf der Farbe liegen und nur so 1 cm Farbe mit sich ziehen.

Theoretisch könnte man auch mit einem Spachtel arbeiten, wenn man da ein gutes Gefühl für hat, denn die Farbe darf nur leicht rüber gezogen werden.

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Wenn alles geklappt hat sollte die schwarze Farbe über den Bild sein und es sollten sich bereits kleine Zellen bilden, wo die Farbe darunter zum Vorschein kommt. Ihr solltet da ruhig ein, zwei Minuten warten wie sich das Bild entwickelt.

Wenn ihr mit dem Bild so noch nicht zufrieden seid könnt ihr das Bild jetzt noch bewegen und etwas Farbe in die eine oder andere Richtung herunterlaufen lassen.

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Als letzter Schritt kommt der Lötbrenner mit ins Spiel. Ihr geht vorsichtig mit den Lötbrenner über das Bild. Nicht zu lange an einer Stelle und nicht zu nah ran gehen, weil sonst die Farbe dampft bzw. ihr Gefahr läuft sie zu verbrennen.

Im idealen Fall bilden sich jetzt auf dem Bild noch feinere Strukturen.

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Jetzt muss das Bild noch trocknen. Das kann je nach Wetterlage, Farbe und Größe vom Bild varieren von über Nacht bis zu mehreren Tagen. Wichtig ist die Bilder nicht direkt in der prallen Sonne trocknen, weil dann die oberste Farbschicht zu schnell trocknet und es Risse gibt. Mag auch ein netter Effekt sein, aber eigentlich nicht das Ziel.

Vor allem achtet darauf, dass das Bild gerade steht, weil sonst die Farbe euch doch noch wegfließen könnte. Beim Trocknen kann ich das Bild noch verändern.

Nach dem Trocknen könnt ihr das Bild noch mit Acryllack oder ähnlichen überziehen, wenn ihr die Farben wieder mehr zum leuchten bringen wollt. Durch das verdünnen mit Wasser verlieren sie etwas an Leuchtkraft.

Ich habe jetzt nur drei Farben genommen und es sieht doch etwas eintönig aus. Wenn ihr mehr Farben nehmt, dann wird es natürlich bunter.

Wenn ihr feiner Farbverläufe haben möchtet lohnt es sich die Farbe in Flaschen mit Tüllen aufzutragen. Ich nehme dafür Plastiköler aus dem Baumarkt. Ich mische die Farbe dann auch in der Flasche an und muss mich dann eben mehr auf mein Gehör verlassen, ob die Konsistenz stimmt.

Es hat den Vorteil die nicht verbrauchte Farbe kann ich den den Flaschen dann auch aufbewahren.

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Bei drei Farben ist der Unterschied nicht so deutlich  zu sehen, aber ich hoffe etwas erkennt man ihn.

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Beim fertig gearbeiten Bild finde ich schon sieht man den Unterschied, dass die Farben dadurch in feineren Linien aufgetragen werden können.

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Hier eine farbenfrohere Variante, wo ich das Bild nach dem Trocknen noch bearbeitet habe.

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Es macht auf jeden Fall viel Spaß. Es ist eine Technik auf die man sich einfach mal überraschen lassen muss was dabei raus kommt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Halloweenhaus Tim Holtz Mansion

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Letztes Jahr im Sommer habe ich mir die Hausstanze von Tim Holtz gekauft. Als ich dann das Erweiterungsset mit der Mansion auf dem Stempel-Mekka gefunden hatte war ich ganz aus dem Häuschen.

Es hat dann allerdings ein Jahr gedauert bis ich mich an das Projekt rangetraut habe, weil es doch sehr aufwendig ist.

Bei den Bauteilen für das Dach habe ich rotes und kupferfarbendes Embossingpulver genommen und so 2 bis drei mal die Einzelteile embosst. Bei den Häuserwänden wollte ich gerne Struktur haben, damit es mehr wie eine echte Wand aussieht. Dafür habe ich dann mit einer Schablone feine Sturkturpaste aufgetragen und nach dem trocknen habe ich die Einzelteile mit schwarzen Gesso bemalt.

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Auf dem Foto sieht man es nicht, aber die Zinnen sind noch mal mit crakelier Paste bestrichen, damit sie noch mehr Struktur haben. Zu einem richtigen Haus gehört auch noch eine Hausnummer, die ich dann noch hinzugefügt habe.

Bei der Platte habe ich eine Korkplatte zugeschnitten und raufgeklebt. Den Zaun habe ich ebenfalls mit Embossingpulver bearbeitet. Als letztes mit der Heißkleberpistolen noch das Moos angeklebt. Was mich jedoch bei der Platte stört ist, dass es wenig Raum für weitere Deko lässt.

Das nette finde ich im Haus kann man noch eine kleine Lichterkette anbringen, damit das Haus abends noch stimmungsvoller wird.

 

 

Halloweenkarte Geist

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Zu Halloween schleichen die Geister ums Haus, während der Blutmond am Himmel prangt.

Bei dieser Halloweenkarte wollte ich meine neue Stanze von Tim Holtz mit der Eule verwenden. So alleine fand ich sie etwas langweilig und so musste noch etwas Deko her. Der Hintergrund für den Mond ist mit den Oxiden gemacht.

beschwipste Spinnen – Rumkugeln mit Baileys und Haferflocken

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Da lässt man kurz sein Glas mit Baileys stehen und schwupps machen sich da freche Spinnen drüber her. So ist es eben, wenn Halloween immer näher kommt.

Ich liebe Rumkugeln und da dachte ich daran das wären bestimmt nette Spinnen zu Halloween. Vor allem da ich sowieso noch Zuckeraugen liegen hatte, die meine Schwester mit geschenkt hat.

Da ich nicht extra einen Kuchen backen wollte um ihn dann zu schlachten habe ich die beschwipsten Spinnen in Anlehnung gemacht an ein Rezept mit Haferflocken, was ich von meiner Mutter habe.

Ich denke die Spinnen sind ein netter Treat für eine Halloweenparty zumindest für die volljährigen Untoten und Monster.

Die Baileyskugeln sind etwas fester als die normalen Rumkugeln.

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Rezept für 4 beschwipste Spinnen.

Zutaten:

125 g Haferflocken

35 g Butter

50 g Zucker

60 g Vollmilchschokolade

2 EL selbstgemachter Vaniliezucker

ca. 40 ml Baileys

1 EL Backkakao

etwas Schokoraspeln

8 Zuckeraugen

8 Schokoladensticks

  1. Die Haferflocken im Thermomix 20 Sekunden bei Stufe 5 zerkleinern. Anschließend in eine Schüssel geben und erst mal daneben stellen.
  2. Die butter, Zucker, Vanillezucker, Vollmilchschokolade 5 Minten, bei 37 Grad auf rühren 0,5, schmelzen lassen.
  3. Danach die Haferflocke, Backkakao und Baileys dazu geben und 30 Sek Bei Stufe 5 vermischen lassen.
  4. Auf einen Teller die Schokoraspel bereit leben.
  5. Die Masse dann in eine Schüssel geben und noch einmal etwas durchkneten Ggf. noch etwas Baileys dazu geben, wenn die Kugeln zu trocken sind. Aus der Masse vier Kugeln formen und in den Schokoraspeln wälzen.
  6. Anschießen je zwei Augen reindrücken. Die Schokoladensticks je dritteln und auf jede Seite drei Sticks in die Kugeln drücken.
  7. Die Spinnen danach erst mal kalt stellen. Ich würde raten den Teller mit Klarsichtfolie zu bedecken, damit die Spinnen sich später leichter wieder lösen.