Archiv der Kategorie: Backen

beschwipste Spinnen – Rumkugeln mit Baileys und Haferflocken

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Da lässt man kurz sein Glas mit Baileys stehen und schwupps machen sich da freche Spinnen drüber her. So ist es eben, wenn Halloween immer näher kommt.

Ich liebe Rumkugeln und da dachte ich daran das wären bestimmt nette Spinnen zu Halloween. Vor allem da ich sowieso noch Zuckeraugen liegen hatte, die meine Schwester mit geschenkt hat.

Da ich nicht extra einen Kuchen backen wollte um ihn dann zu schlachten habe ich die beschwipsten Spinnen in Anlehnung gemacht an ein Rezept mit Haferflocken, was ich von meiner Mutter habe.

Ich denke die Spinnen sind ein netter Treat für eine Halloweenparty zumindest für die volljährigen Untoten und Monster.

Die Baileyskugeln sind etwas fester als die normalen Rumkugeln.

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Rezept für 4 beschwipste Spinnen.

Zutaten:

125 g Haferflocken

35 g Butter

50 g Zucker

60 g Vollmilchschokolade

2 EL selbstgemachter Vaniliezucker

ca. 40 ml Baileys

1 EL Backkakao

etwas Schokoraspeln

8 Zuckeraugen

8 Schokoladensticks

  1. Die Haferflocken im Thermomix 20 Sekunden bei Stufe 5 zerkleinern. Anschließend in eine Schüssel geben und erst mal daneben stellen.
  2. Die butter, Zucker, Vanillezucker, Vollmilchschokolade 5 Minten, bei 37 Grad auf rühren 0,5, schmelzen lassen.
  3. Danach die Haferflocke, Backkakao und Baileys dazu geben und 30 Sek Bei Stufe 5 vermischen lassen.
  4. Auf einen Teller die Schokoraspel bereit leben.
  5. Die Masse dann in eine Schüssel geben und noch einmal etwas durchkneten Ggf. noch etwas Baileys dazu geben, wenn die Kugeln zu trocken sind. Aus der Masse vier Kugeln formen und in den Schokoraspeln wälzen.
  6. Anschießen je zwei Augen reindrücken. Die Schokoladensticks je dritteln und auf jede Seite drei Sticks in die Kugeln drücken.
  7. Die Spinnen danach erst mal kalt stellen. Ich würde raten den Teller mit Klarsichtfolie zu bedecken, damit die Spinnen sich später leichter wieder lösen.

 

 

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schokoladenüberzogene Halloweenküchklein -Nutellamarmorkuchen

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Zu Halloween dürfen süße Leckereien nicht fehlen. Bei Tedi habe ich dann die Silikonform recht günstig erstanden. Danach war für mich klar damit wollte ich etwas backen. Diesmal habe ich den Kuchen im Thermomix gemacht, damit ich ihn auch benutze und er nicht nur der teuerste Grießkocher der Welt ist. Wenn ihr das nachbacken wollte und keinen Thermoix habt verwendet ihr einfach weiche Butter.

Spontan war mir nach Marmorkuchen in der Nutellavariante. Eigentlich habe ich den Teig nur deswegen im Thermomix gemacht, weil ich keine weiche Butter hatte und nicht warten wollte.

Damit die Details der Formen auch zur Geltung kommen habe ich mich entschlossen die Küchlein mit Kuvertüre zu überziehen. Ich finde fertig haben sie etwas von einer Kuchenpraline. Mir schmecken sie und ich werde sie bestimmt mal wieder backen.

Ich würde mit Sicherheit auch erschreckt gucken, wenn ich so lecker wäre und jederzeit verspeist werden könnte.

 

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Rezept für 6 Halloweenküchlein

Zutaten:

1 Ei

55 g Zucker

1 EL selbstgemachten Vanillezucker

60 g Butter

100 g Mehl

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

60  g lauwarmes Wasser

1 EL Nutella

60 g weiße Kuvertüre

80 g Vollmilchkuvertüre

Silikonform für 6 Halloweenküchlein /muffins

  1. Den Bachofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Das Ei, Zucker, Butter und Vanillezucker in den Thermomix geben und eine Minute bei Stufe 5 schaumig schlagen. (Wenn ihr den Kuchen klassisch machen wollt einfach weiche Butter nehmen.)
  3. Dann Mehl, Backpulver, Salz und das lauwarme Wasser dazugeben und noch mal für 20 Sekunden auf Stufe 5 durchrühren.
  4. Jeweils einen guten EL Teig in die Form geben. In den Rest Teig das Nutella  geben. Ich habe es dann einfach im Thermoixbehälter mit einem Holzlöffel rumberührt, weil die Menge zu klein war für den Mixer.
  5. Die Nutellateigmasse in die Formen verteilen und mit einem Holzstab noch etwas durchrühren.
  6. Die Küchlein ca. 25 Minuten bei 180 Grad backen.
  7. Die Küchlein auskühlen lassen und die Form gut auswaschen.
  8. Die Kuvertüre jeweils in einer Metalschüssel im Wasserbad langsam schmelzen lassen. Wenn die Kuvertüre flüssig ist in die Form geben ca bis zur Hälfte und die passenden Küchlein reindrücken
  9. Die Küchlein in den Kühlschrank legen, am besten über Nacht, bis die Kuvertüre richtig fest ist und dann könnt ihr sie aus der Silikonform befreien.

Cashew-Schoko-Kekse mit Haferflocken

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Eigentlich mache ich diese Kekse mit Macademianüssen, aber da ich gerade keine da hatte habe ich eben Cashewkerne genommen. Es sind Haferflocken in den Keksen, also ist es fast schon gesund.

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Rezept für Cashew-Schoko-Kekse mit Haferflocken

Zutaten:

180 g weiche Butter

2 Eier

200 g brauner Zucker

1 Vanilleschote

160 g Mehl

1/2 TL Natron

1/2 TL Backpulver

1 Prise Salz

200 g kernige Haferflocken

200 g Schokotropfen bzw. gehackte Zartbitterkuvertüre

200 g Cashewkerne

  1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Die Butter mit Zucker, Vanilliemark und den Eiern cremig rühren.
  3. Mehl mit Backpulver, Salz und Natron unterrühren.
  4. Anschließend die Haferflocken, die Schokolade und die Cashewkerne unterrühren.
  5. Von dem Teig je ein EL abnehmen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
  6. Die Kekse dann bei 200 Grad ca. 9 Minuten backen bis sie leicht goldraun sind.

Anmerkung:

Wenn ihr die Kekse mit Macademianüssen macht könnt ihr die gesalzenen nehmen. In dem Fall einfach die Nüsse vorher abwaschen.

 

Schokoladenkekse mit Nutellafüllung

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Im Internet sah ich neulich ein Foto von solchen Keksen und hatte es erst mal abgespeichert mental unter irgendwann mal nachbacken. Da ich ein großes Glas Nutella endeckt habe, was demnächst aufgebraucht werden sollte, fielen mir wieder diese Kekse ein.

Als ich dann auf meinen Balkon saß um einen der Kekse zu essen mit einem Glas Milch war es wie ein kleiner Kurzurlaub, der mich für den Moment den Alltag vergessen ließ. Die Kekse sind so schön schokoladig ohne zu süß zu sein. Der cremige Kern dann eine wunderbare Ergänzung. Genau das richtige zu einem kalten Glas Milch bei Schokohunger.

Das Rezept für die Kekse habe ich bei Brownie Box gefunden.

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Rezept für Schokoladenkekse mit Nutellafüllung (ca 13 Stück)

Zutaten:

110 g Butter

350 g brauner Zucker

55 g echtes Kakaopulver

2 Eier

1/4 TL Salz

1/4 TL Natron

260 g Mehl

1 TL Vanilleextrakt

ca. 13 TL Nutella

  1. Die Butter in einem Topf schmelzen.
  2. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen.
  3. Die geschmolzene Butter und die Eier unterrühren bis sich alles gerade eben so verbunden hat.Der Teig an sich ist etwas krümmeliger.
  4. Den Teig für die bessere Weiterverarbeitung eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
  5. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  6. Je ca. ein EL Teig abnehmen und zu einer Kugeln formen. Diese Platt drücken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. In der Mitte noch eine Mulde formen. Dann ein TL Nutella drauf geben. Ein EL Teig agnehmen und wieder zu einer Kugelformen und platt drücken. Die obere Hälfte dann auf der unteren Hälfte andrücken. So weiter verfahren bis ihr den Teig aufgebraucht habt. Die Kekse gehen nicht so stark auf also reicht ca. 3 cm Abstand zwischen den Keksen.
  7. Die Kese 10 Minuten bei 180 Grad backen.
  8. Wenn die Kekse aus dem Backofen kommen sind sie noch sehr weich und erst mal auskühlen lassen.

 

Schmandkuchen mit Himbeeren

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In diesen Kuchen habe ich mich verliebt nachdem ich ihn das erste Mal gebacken habe. Mich erinnert er geschmacklich etwas an Käsekuchen. Ich mache ihn immer wieder mal gerne, weil er eigentlich im Gegensatz zum Käsekuchen realtiv schnell gemacht ist.

Persönlich finde ich schmeckt er noch leicht warm am Besten, weil er mich etwas an Grißpudding erinnern den ich gerne warm esse.

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Rezept für Schmandkuchen mit Himbeeren

Zutaten für den Teig:

200 g kalte Butter und etwas für den Rand der Springform

300 g Mehl

100 g Zucker

1 Ei

Mark einer Vanileschote

1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung:

1 Becher Schmand (200 g)

1 Becher Sahne (200 g)

4 Eier

100 g Zucker

4 EL kaltes Wasser

2 EL Speisestärke

Mark einer Vanilleschote

300 g Tiefkühlhimbeeren

  1. Den Backofen auf 190 Grad vorheizen.
  2. Die Butter in kleine Stücke schneiden und mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel zu einem semigen Teig verkneten.
  3. Bei der Springform unten ein Backpapier auflegen und mit dem Rand einklemmen. So löst sich später der Kuchen besser vom Boden. Die Ränder mit einwenig Butter einreiben.
  4. Den Teig teilen. Die eine Hälfte auf den Boden glatt streichen. Die andere Hälfte für den Rand. Ich forme eine Rolle, die ich am Rand auslege und dann den Teig hochstreiche. Da es ein weicherer Mürbeteig ist fällt der Rand automatisch beim backen nach unten.
  5. Zuerst die Himbeeren auf den Boden verteilen.
  6. Für die Füllung die restlichen Zustaten in eine Schüssel geben und verrühren. Ich mache das mit einem Löffel. Ich mag es lieber bei dem Kuchen, wenn er noch etwas fester/gröber schmeckt. Wenn ihr die Zutaten mit dem Schneebesen vom Handrührgerät vermengt wird die Füllung etwas geschmeidiger und cremiger.
  7. Die Masse in die Springform gießen und den Kuchen ca. eine Stunde bei 190 Grad backen ist die Oberfläche leicht gebräunt ist.

Anmerkung:

Dieser Mürbeteig eignet sich nicht zum blindbacken, weil er schnell in sich „zusammensackt“ und noch etwas aufgeht.

Eulenbutterkekse

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Die Ausstechform in Eulenform habe ich von meiner Schwester geschenkt bekommen. Ich selber hatte mir vorgenommen mir „eigentlich“ keine weiteren Ausstechformen zu kaufen. Aber über so ein schönes Geschenk habe ich mich gefreut. Bei der Art der Ausstechform dürfen die Kekse nicht so sehr aufgehen. Da ich kein passendes Rezept dazu hatte war meine Schwester so nett mir ihres zu geben.

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Rezept für Butterkekse:

Zutaten:

100 g kalte Butter

220 g Mehl

150 g Stärke + etwas mehr zum eintrunken für die Ausstechform

1 TL Backpulver

4 – 5 EL Milch

150 g Zucker

1 Ei

1 Prise Salz

Mark einer Vanilleschote

  1. Den Backofen auf 190 Grad vorheizen.
  2. Die Butter in kleine Stücke schneiden. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen kneten bis ein schöner Teig entstanden ist.
  3. Den Teig dünn ausrollen. Ich mache das zwischen zwei Frischhaltefolien.Wenn ihr die Kekse trockener haben möchte möglichst dünn. Ich mag meine Kekse gerne noch etwas saftig, deswegen rolle ich den Teig nicht zu dünn aus.
  4. Die Austechform vor den ausstechen in Stärke dippen, damit der Teig nicht kleben bleibt.

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5. Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und ca. 8 – 10 Minuten backen bis sie leicht gebräunt sind. Die genaue Backzeit hängt davon ab wie dick ihr den Teig ausgerollt habt.

 

süsse Brötchen mit Herrmann

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Aus meiner Kindheit kenne ich den Herrmann eigentlich nur als Apfelkuchen. Es reizte mich jedoch heraus zu finden, was man noch mit ihm backen kann und diese süßen Herrmannbrötchen finde ich eine nette Alternative zum Kuchen.

Frisch fand ich sie am besten oder auch mit etwas Butter und Marmelade am nächsten Tag. Das Rezept bzw. Anleitung wie ihr einen Herrmann ansetzten könnt findet ihr hier auf meinen Blog.

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Rezept für süsse Brötchen mit Herrman (8 Brötchen):

Zutaten:

200 g Herrmann

120 ml warmes Wasser

7 g frische Hefe

1 Prise Zucker

300 g Dinkelmehl

1 Prise Salz

60 g neutrales Öl (Sonnenblumenöl)

etwas Milch zum einstreichen

ca. 1 – 2 EL Hagelzucker

  1. Im warmen Wasser die Hefe auflösen und eine Prise Zucker dazugeben. (Ich mache das immer gleich im Messbecher.)
  2. Das Mehl und Salz in eine Schüssel geben und mit dem Wasser verrühren. Anschließend das Öl dazugeben und als letztes den Herrmann unterrühren. Alles gut verkneten. Der Teig ist etwas weich.
  3. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu einer Schlange rollen und in ca. 8 gleichgroße Teile schneiden und zu Brötchen formen.
  4. Die Brötchenrohlinge auf ein Blech mit Backpapier geben und am besten an einem warmen Ort ca. 40 Minuten gehen lassen.
  5. Den Backofe auf 200 Grad vorheitzen.
  6. Die Brötchen mit etwas Milch einstreichen und den Hagelzucker auf ihnen verteilen.
  7. Im vorgeheizten Backofen die Brötchen ca. 20 Minuten backen bis sie goldbraun sind. (Im Zweifelsfall den Stäbchentest machen.)

 

 

Aufzucht vom Herrmann (Grundrezept)

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Manchmal werde ich etwas nostalgisch und erinnerte mich daran wie lange Zeit meine Mutter immer wieder einen Herrmannkuchen mit Äpfel machte. Nachdem mir meine Schwester ein Backbuch lieh indem es sich alles um Herrman drehte wagte ich mich an das Projekt.

Wichtig bei dem Herrmann ist es er mag kein Metall. Deswegen ist es wichtig ihn in einer Plastikschüssel „groß“ zu ziehen, die mit einem Deckel verschlossen ist. Fürs umrühren bitte nur Plastik oder Holzlöffel zu benutzen!

Für den Ansatzt braucht ihr:

100 g Weizenmehl

1 EL Zucker

1/2 Packung Trockenhefe

200 ml lauwarmes Wasser

Die Zutaten gut verrühren.

Die ersten zwei Tage den Herrmann an einem warmen Ort stellen. Bei mir hat der Herrmann deswegen die ersten beide Tage in meinen Bett gelegen (naja zumindest, wenn ich nicht gerade geschlafen habe.) Den Herrmann zwischendurch ab und zu umrühren.

Am dritten Tag den Herrmann in den Kühlschrank stellen. Dann ist der Herrmannansatz fertig. Bis ihr ihn verarbeiten könnt dauert es allerdings dann noch 10 Tage. Wie ich fand das schwierigste den Tag zu planen an dem der Herrmann verbacken werden kann.

Die restliche Zeit ist der Herrmann im Kühlschrank. Ich habe mir einen Zettel an den Kühlschrank gehängt mit den Wochentagen, was zu tun ist. Vorteil ich konnte dann abharken, wenn ich mir um den Herrmann gekümmert habe. Allerdings keine Panik, ich habe einmal vergessen ihm umzurühren und er ist trotzdem etwas geworden.

Verdorben soll der Herrmann nur sein, wenn er anfängt sehr unangenehm zu riechen.

Falls ihr einen Herrmann geschenkt bekommen habt folgt ihr den unteren Schritten (Lagerung im Kühlschrank):

Tag 1: ruhen

Tag 2: 1x umrühren

Tag 3: 1x umrühren

Tag 4: 1x umrühren

Tag 5: den Herrmann füttern ggf. in eine größere Schüssel umsiedeln.

Zu dem Herrmannansatz folgende Zutaten unterrühren:

100 g Weizenmehl

150 g Zucker

200 ml Milch

Tag 6: 1x umrühren

Tag 7: 1x umrühren

Tag 8: 1x umrühren

Tag 9: 1x umrühren

Tag 10: Ernete ihr die Früchte eurer Arbeit. Jetzt sollte ihr vier Teile Herrmann haben (je 200 g) Zum verbacken braucht ihr eigenltich nur einen Anteil Hermann.

Ihr könnt den Herrmann verschenken oder auch ein Teil einfrierren. Beim einfrierren würde ich euch raten ihn in 200g Portionen einzufrierren. Wenn der Herrmann aufgetaut ist verfahren wie am 10 Tag. Sprich ihr könnt ihn als neuen Ansatz nehmen oder gleich verbacken. Der Herrmann soll laut meinen Recherchen bis zu drei Monate eingefrorren werden.

Wenn ihr zwischendurch merkt ihr könnt euch nicht weiter um den Herrmann kümmern beim „aufziehen“, dann könnt ihr zwischendurch ihn auch einfriren (am besten mit dem notierten Tag z.B. Tag 7) und dann am nächsten Tag weiter machen wie in der Liste.

An dieser Stelle noch ein Grundrezpt für einen Herrmannkuchen

200 g Herrmann-Teig

200g Mehl

1 Packung Backpulver

150 g Zucker

1 Packung Vanillezucker oder 1 TL Vanilleextrakt oder 1 Vanilleschote

1 Prise Salz

3 Eier

100 ml neutrales Öl

200 ml Milch

  1. Die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben.
  2. Anschließend die Eier, Milch und Öl unterrühren und als letztes den Herrmannteig.

Da es nur ein Grundrezept ist könnt ihr noch in den Herrmannkuchen mischen was ihr gerne mögt oder eben gerade da habt.

Wer den Herrmann noch nicht kennt er ist ein eher saftiger Kuchen und zum Backen würde ich euch eine Springform raten.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 Gard (Unter- Oberhitze) ca. 45 bis 60 Minuten backen.

Morgen gibt es ein Rezept für süsse Brötchen mit Herrmann. Da bereits ein neuer Herrman im Kühlschrank steht denke ich werde ich auch noch das eine oder andere Rezept mit Herrmann ausprobieren.

 

 

 

 

Nam-Nams – Zimt trifft auf Vanille

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Bei diesen trüben Wetter kann ich eine Aufmunterung vertragen und habe deswegen diese kleinen Stimmungaufheller gebacken. Was gibt es besseres als eine Mischung aus Zimt und Vanille und einen den Tag zu versüssen.

Die Nam-Nams sind an Anlehnung an die porugisichen Natas, nur sanftiger und mir schmecken sie besser. Es hat einiges an experiementieren gebraucht bis ich das Rezept so hatte, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Vor paar Jahren gab es mal ein Cafe, die diese kleine Köstlichkeiten verkauft haben. Das Problem war ich kam zu selten hin und oft waren sie dann schon ausverkauft. Deswegen machte ich mich daran zu versuchen sie nachzubacken. Inzwischen hat das Cafe leider geschlossen. Ich tröste mich jedoch damit, dass ich mir jetzt jederzeit mal Nam-Nams (wie ich sie nenne) jederzeit selber backen kann.

Am Besten schmecken die Nam-Nams wie ich finde noch leicht war. Ich mag sie gerne auch als kleines Frühstück mit einem Chi-Tee.

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Zutaten für 12 Nam-Nams:

2 x 250 g Blätterteig aus dem Kühlregal

ca. 30 g Zimt (kein Schreibfehler ich nehme dafür wirklich so viel Zimt)

200 g Sahne

200 ml  Milch

2 EL Speisestärke

1 Vanilleschote

2 Eier Größe M

5 Eigelb

80 g Zucker

Ein paar Spritzer Zitronensaft

eine 12er Silikonmuffinform

 

  1. Auf die Blätterteigplatte ein Ei mit der Gabel verteilen. Darauf 15 g Zimt verteilen und mit dem Ei verrühren bis sich alles gut vermengt hat. Je nach Ei kann auch etwas mehr Zimt nötig sein. Den zweiten Blätterteig auf den ersten legen und darauf das Ei und den Zimt verteilen. Jetzt den Blätterteig zusammenrollen. Die Rolle in 12 gleichgroße Teile schneiden.
  2. Die Blätterteigteilchen mit der Schnittstelle nach oben jeweils in eine Mulder der Silikonmuffinform. Dann eine Mulde formen indem ihr den Blätterteig nach außen an den Rand drückt. Unten sollte er geschlossen sein.
  3. 100 ml Milch, Sahne, Vanillemark, Eigelb, Zucker und Zitronensaft in einem Topf geben und durchrühren. Langsam erwärmen. Stärke in die restliche Milch verrühren und unter die Masse mischen sobald die Masse warm ist. Unter ständigen rühren warten bis die Masse fest gezogen ist. Dann vom Herd nehmen.
  4. Die Masse auf den Blätterteigteilchen verteilen. Bei mir bleiben meistens noch paar Löffel von dem Pudding für die Bäckerin zum naschen übrig.
  5. Die Nam-Nams ca. 25-30 Minuten bei 200 Grad backen bis sie leicht braun sind.

 

Death by chocolate Cookies

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Das Rezept entsprang eigentlich mehr meiner eigenen Dussligkeit beim backen, weil ich ausversehen die Menge an Kuvertüre verdoppelt hatte. Trotz oder vielleicht auch gerade wege dieser Panne fand ich die Kekse lecker und taufte sie deswegen auf Death by chocolate Cookies.

Bei dieser Vanriante mit Zartbitter sind die Kekse trotz des hohen Anteil an Schokolade nicht zu süß und habe einen eher herberen Geschmack. Selber ziehe ich allerdings die etwas süssere Variante mit Vollmilchkuvertüre vor, weil ich doch eher ein Süßschnabel bin.

Bei diesen Keksen ist etwas Fingergefühl bei der Backzeit gefragt. Denn die Kekse sollten drinnen noch weich sein. Ein paar Minuten zu lange im Backofen und sie werden etwas zu trocken.

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Rezept für Death by chocolate Cookies

Zutaten:

300 g Zartbitterkuvertüre oder -schokolade

125 g weiche Butter

175 g Zucker

1/2 TL Vanilleextrakt

1 Prise Salz

1 Ei

200 g Mehl

1 TL Backpulver

2 EL echten Kakao

Backpapier

  1. Den Backofen auf 170 Grad vorheizen.
  2. Die Kuvertüre grob zerhacken und im Wasserbad schmelzen.
  3. Die Butter mit dem Zucker, Vanilleextrakt und dem Salz cremig rühren. Anschließend das Ei unterrühren.
  4. Die geschmolzene Kuvertüre dazugeben und unterrühren.
  5. Das Mehl, Kakao, Backpulver dazugeben und unterrühren.
  6. Von dem Teig ca. ein EL jeweils abnehmen und auf mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Dabei etwas Abstand zwischen den Teigklecksen lassen, da die Kesse noch auseinander gehen. (Ich brauch bei der Menge meistens drei Bleche.)
  7. Die Kekse ca. 13 Minuten backen. Gut sind die Kekse, wenn sie an der Oberfläche leichte Risse bekommen haben. Sie sind dann noch sehr weich und müssen erst noch auskühlen.

Anmerkung:

Das Rezept habe ich auch schon paar Mal mit der halben Menge gebacken. Bis auf das Ei habe ich dann alle Zutaten halbiert und das ging auch gut.