Archiv der Kategorie: Kekse

Cashew-Schoko-Kekse mit Haferflocken

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Eigentlich mache ich diese Kekse mit Macademianüssen, aber da ich gerade keine da hatte habe ich eben Cashewkerne genommen. Es sind Haferflocken in den Keksen, also ist es fast schon gesund.

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Rezept für Cashew-Schoko-Kekse mit Haferflocken

Zutaten:

180 g weiche Butter

2 Eier

200 g brauner Zucker

1 Vanilleschote

160 g Mehl

1/2 TL Natron

1/2 TL Backpulver

1 Prise Salz

200 g kernige Haferflocken

200 g Schokotropfen bzw. gehackte Zartbitterkuvertüre

200 g Cashewkerne

  1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Die Butter mit Zucker, Vanilliemark und den Eiern cremig rühren.
  3. Mehl mit Backpulver, Salz und Natron unterrühren.
  4. Anschließend die Haferflocken, die Schokolade und die Cashewkerne unterrühren.
  5. Von dem Teig je ein EL abnehmen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
  6. Die Kekse dann bei 200 Grad ca. 9 Minuten backen bis sie leicht goldraun sind.

Anmerkung:

Wenn ihr die Kekse mit Macademianüssen macht könnt ihr die gesalzenen nehmen. In dem Fall einfach die Nüsse vorher abwaschen.

 

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Schokoladenkekse mit Nutellafüllung

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Im Internet sah ich neulich ein Foto von solchen Keksen und hatte es erst mal abgespeichert mental unter irgendwann mal nachbacken. Da ich ein großes Glas Nutella endeckt habe, was demnächst aufgebraucht werden sollte, fielen mir wieder diese Kekse ein.

Als ich dann auf meinen Balkon saß um einen der Kekse zu essen mit einem Glas Milch war es wie ein kleiner Kurzurlaub, der mich für den Moment den Alltag vergessen ließ. Die Kekse sind so schön schokoladig ohne zu süß zu sein. Der cremige Kern dann eine wunderbare Ergänzung. Genau das richtige zu einem kalten Glas Milch bei Schokohunger.

Das Rezept für die Kekse habe ich bei Brownie Box gefunden.

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Rezept für Schokoladenkekse mit Nutellafüllung (ca 13 Stück)

Zutaten:

110 g Butter

350 g brauner Zucker

55 g echtes Kakaopulver

2 Eier

1/4 TL Salz

1/4 TL Natron

260 g Mehl

1 TL Vanilleextrakt

ca. 13 TL Nutella

  1. Die Butter in einem Topf schmelzen.
  2. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen.
  3. Die geschmolzene Butter und die Eier unterrühren bis sich alles gerade eben so verbunden hat.Der Teig an sich ist etwas krümmeliger.
  4. Den Teig für die bessere Weiterverarbeitung eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
  5. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  6. Je ca. ein EL Teig abnehmen und zu einer Kugeln formen. Diese Platt drücken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. In der Mitte noch eine Mulde formen. Dann ein TL Nutella drauf geben. Ein EL Teig agnehmen und wieder zu einer Kugelformen und platt drücken. Die obere Hälfte dann auf der unteren Hälfte andrücken. So weiter verfahren bis ihr den Teig aufgebraucht habt. Die Kekse gehen nicht so stark auf also reicht ca. 3 cm Abstand zwischen den Keksen.
  7. Die Kese 10 Minuten bei 180 Grad backen.
  8. Wenn die Kekse aus dem Backofen kommen sind sie noch sehr weich und erst mal auskühlen lassen.

 

Eulenbutterkekse

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Die Ausstechform in Eulenform habe ich von meiner Schwester geschenkt bekommen. Ich selber hatte mir vorgenommen mir „eigentlich“ keine weiteren Ausstechformen zu kaufen. Aber über so ein schönes Geschenk habe ich mich gefreut. Bei der Art der Ausstechform dürfen die Kekse nicht so sehr aufgehen. Da ich kein passendes Rezept dazu hatte war meine Schwester so nett mir ihres zu geben.

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Rezept für Butterkekse:

Zutaten:

100 g kalte Butter

220 g Mehl

150 g Stärke + etwas mehr zum eintrunken für die Ausstechform

1 TL Backpulver

4 – 5 EL Milch

150 g Zucker

1 Ei

1 Prise Salz

Mark einer Vanilleschote

  1. Den Backofen auf 190 Grad vorheizen.
  2. Die Butter in kleine Stücke schneiden. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen kneten bis ein schöner Teig entstanden ist.
  3. Den Teig dünn ausrollen. Ich mache das zwischen zwei Frischhaltefolien.Wenn ihr die Kekse trockener haben möchte möglichst dünn. Ich mag meine Kekse gerne noch etwas saftig, deswegen rolle ich den Teig nicht zu dünn aus.
  4. Die Austechform vor den ausstechen in Stärke dippen, damit der Teig nicht kleben bleibt.

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5. Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und ca. 8 – 10 Minuten backen bis sie leicht gebräunt sind. Die genaue Backzeit hängt davon ab wie dick ihr den Teig ausgerollt habt.

 

Maismehlkekse mit Walnuss

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Dies sind eine meiner Lieblingskekse, die ich immer wieder gerne backe. Sie sind nicht so süß und ich mag den Geschack von Maismehl. Das Rezept habe ich mir mal vor Jahren bei meiner Mutter abgeschrieben.

Das nette ist auch bei diesen Keksen der Zeitaufwand ist nicht so groß.

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Rezept für Maismehlkekse mit Walnuss (ca 18 Stück)

Zutaten:

150 g Butter

200 g Zucker

2 Eier

200 g Maismehl

100 g Mehl

1 TL Backpulver

1/2 TL  Vanilleextrakt

18 Walnusshälften

  1. Backofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Da ich meistens spontan backe schmelze ich die Butter im Topf. (Wenn ihr vorbereitet seit könnt ihr auch weiche Butter nehmen.)
  3. Das Ei, Zucker und Vanilleextrakt schaumig rühren. Die geschmolzene Butter etwas abkühlen lassen und dann unterrühren.
  4.  Dann das Maismehl, Mehl und Backpulver unterrühren. Der Teig ist durch die geschmolzene Butter erst mal etwas fettig, aber nach dem backen ist davon nichts mehr zu merken.
  5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Ungefähr ein El Teigabnehmen, zu einer Kugelformen und etwas platt drücken. Die Walnusshälfte etwas eindrücken und ich drück noch etwas vom Teig rüber, damit sie später nicht abfallen.
  6. Die Kekse bei 200 Grad ca. 12 Minuten backen bis die Kekse leicht gebräunt sind.

Schokoladenkekse mit cremiger Füllung ohne Ei

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Auf dies Rezept bin ich gestoßen auf der Suche nach einem Rezept für Oreokekse. Da ich mal wieder spontan backen wollte musste ich mich zwischen zwei Rezepten entscheiden. Nach einem schnellen Blick in den Kühlschrank war die Wahl schnell getroffen, da mir die Eier ausgegangen waren. Da mein Backkakao sich auch dem Ende geneigt hat, habe ich statt dessen noch gezuckerten Kakao dazugenommen. Ich denke mit Backkakao wären sie noch etwas dunkler geworden und ein Tick herber.

Diese Kekse kommen schon in die Richtung von Oreokeksen, aber für mich noch nicht nah genug ran. Ich denke ich werde demnächst mal ein Rezept mit Ei ausprobieren. Lecker finde ich die Kekse trotzdem und werde sie auch mal wieder backen. Spätestens wenn ich wieder Kekse backen möchte und mir die Eier ausgangen sind.

Für das Foto habe ich eine 0,25 ml Flasche mit Milch gefüllt, also keine Sorgen die Kekse werden nicht riesig.

Ein Teil der Kekse hatte ich ausgerollt und ausgestocken und die andere Hälfte mit Kugeln geformt und platt gedrückt. Nach dem Backen war an den Keksen kein Unterschied zu sehen, weswegen ich nächstes mal ich mir die Mühe mit den ausrollen und ausstecken sparen kann.

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Rezept für ca. 17 Schokoladenkekse mit cremiger Füllung ohne Ei

Zutaten:

Keksteig:

125 g weiche Butter

100 g Puderzucker

15 g Backkakao

35 g Trinkakao

1/2 TL Salz

1/2 TL Vanilleextrakt

125 g Mehl

Cremefüllung:

75 g weiche Butter

150 g Puderzucker

1 Prise Salz

1/2 TL

  1. Die Butter mit dem Zucker, Salz und Vanilleextrakt schaumig rühren.
  2. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel verrühren, damit sie sich schon mal besser verteilen. Wer mag kann sie durchsieben, aber ich habe darauf verzichtet. Dann mit der Buttermischung verrühren. Ich habe die Masse dann mit den Händen verknetet. Der Teig ist etwas bröselig und irgendwie erinnerte er mich etwas an Knetmasse und war etwas klebrig.
  3. Den Teig für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
  4. Den Backofen auf 170 Grad vorheitzen und schon mal drei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  5. Den Teig in 17 nach möglichkeit gleichgroße Stücke teilen. Je zu einer Kugel formen und dann halbieren. Die Hälften dann jeweils noch mal zu einer Kugel formen und auf dem Backblech etwas platt drücken. Die Kekse laufen beim Backen noch etwas auseinander also etwas Platz lassen. Ich habe so 12 Stück auf ein Bleck getan. In Paaren aufgereiht.
  6. Die Kekse in den vorgeheizten Backofen schieben und für ca. 10 Minuten backen.
  7. Wenn die Kekse etwas ausgekühlt sind die Creme vorbereiten. Die weiche Butter in eine hohe Rührschüssel geben mit dem Salz und den Vanilleextrakt schaumig rühren. Anschließend den Puderzucker dazugeben und rühren bis sich beides gut verbunden hat.
  8. Die Kekse umdrehen und jeweils ungefähr einen TL von der Crememasse raufgeben. Ich habe zuerst die ganze Creme verteilt bevor ich die Kekse zugeklappt habe. Wenn ich bei einem Keks zu großzügig war konnte ich so noch etwas annehmen von der Creme.
  9. Die Kese zuklappen und in den Kühlschrank zum durchkühlen stellen.

Anmerkung:

Da es mir mit der frischen Butter in der Creme doch zu unsicher war, habe ich dann die Kekse bis zum verzehr in einer Metaldose im Kühlschrank gelagert.

Schokoladenrollokekse

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Mein guter Vorsatz ist es wieder regelmässig auch Rezepte zu bloggen. Irgendwie hat es mir selber schon gefehlt nicht mehr so regelmässig zu backen. Um den guten Vorsatz in die Tat umzusetzen habe ich mich entschlossen Schokoladenrolokekse mal wieder zu backen. Das Rezept habe ich vor einigen Jahren von einer Freundin bekommen, als wir für Weihnachten dabei waren Kekse zu backen.

Für meinen Geschmack passt zu den schokoladigen Rollokekse am besten ein Glas kalter Milch.

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Rezept für 15 Schokoladenrollokekese

Zutaten:

100 g Vollmilch oder Zartbitterschokolade

80 g weiche Butter

1 Ei

150 g brauner Zucker

1 Prise Salz

130 g Mehl

1 TL Backpulver

1 EL echter Kakau

15 Rollos

Frischhaltefolie, Backpapier

  1. Die Schokolade in grobe Stücke brechen und im Wasserbad schmelzen.
  2. Die Butter mit dem Ei cremig rühren und anschließend den Zucker und das Salz dazugeben
  3. Den echten Kakau, das Mehl und das Backpulver dazugeben und unterrühren.
  4. Wenn die Schokolade geschmolzen ist unter den Teig rühren.
  5. Ein Brett oder einen größeren Teller mit Frischhaltefolie bedecken.
  6. Jeweil ein Rolo mit ca. 1 EL Teig ummanteln und zu einer Kugel formen und auf das vorbereitete Brett bzw. Teller legen. Wichtig hierbei ist das Rollo sollte gut mit Teig ummantelt sein, damit das Karamel nicht ausläuft.
  7. Die Teigkugeln für ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen zum durchkühlen. Beim rausholen ggf. noch einmal etwas nachformen, falls der Teig noch zu weich war.
  8. Den Backofen auf 180 Grad vorheitzen. Die Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegte Blech legen. Beim Backen gehen die Kekse auseinander und deswegen genügend Platz lassen zwischen den Teigkugeln. Bei meinem Blech passen 9 Teigkugeln nebeneinander ohne Gefahr zu laufen ineinander gebacken zu werden.
  9. Wenn der Backofen die gewünschte Temeraptur von 180 Grad erreicht hat die Kekse für ca. 9 -10 Minuten backen. Die Kekse sind noch sehr weich, wenn sie aus dem Backofen kommen und werden erst nach dem Abkühlen fest. Das Anzeichen dafür es ist Zeit sie raus zu holen ist, wenn sie auf der Oberfläche Risse bekommen. Wenn sie zu lange backen werden sie etwas trocken.

Anmerkung:

Da ich wie ihr schon öffters gelesen habt gerne spontan backe, habe ich meistens keine weiche Butter da. Deswegen habe ich die Buttermit der Schokolade geschmolzen. In diesen Fall ist der Teig jedoch sehr klebrig und sollte vor der Weiterverarbeitung zusätzlich erst mal so ca. 20 Minuten in den Kühlschrank gestellt werden.

Haferflockenkekse

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Diese Haferflockenkese gehören zu den Keksen, die ich immer wieder gerne backe, weil sie relativ schnell gemacht sind. Da der Hauptbestandteil aus Haferflocken besteht versuche ich mir ein zu reden, damit wären sie auch irgendwie fast gesund.

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Haferflockenkekse

Zutaten für ein Blech:

125 g Butter

250 g kernige Haferflocken

100 g Zucker

1/2 halbe Vanilleschote

2 Eier

25 g Mehl

1/2 TL Backpulver

1 Prise Salz

Backpapier

1. Den Backofen auf 190 Grad vorheizen. Ein Blech mit Backpapier bereit stellen.

2. Die Butter in einem Topf schmelzen.

3. Während dessen in einer Schüssel Zucker, das Mark der halben Vanilleschote, Eier, Mehl, Salz und Bachpulver verrühren.

4. Wenn die Butter geschmolzen ist die Haferflocken dazu geben. Gut durchmischen und die Haferflocken etwas anbraten. Den Topf vom Herd nehmen und die Teigmasse unterrühren. Jeweils einen Esslöffel abnehmen und auf das Blech geben. Da die Kekse nicht aufgehen können sie ruhig nah beieinander gesetzt werden.

5. Die Kekse ca. 13 – 15 Minuten bei 190 Grad backen bis sie von außen goldbraun sind. Die Kekse abkühlen lassen und am Besten in einer Blechdose lagern.

„schottische“ Rolo-Cookies

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Diese Rolo-Kekse gehören für mich mit in die Valentinstagswoche, weil es die Lieblingskekse von meinem Mann sind.

Bei unserer ersten Rundreise durch Schottland entdeckten wir im Supermarkt auf Isle of Skye Rolo-Cookies im Supermarkt. Die erste Packung Kekse, die dort vor Ort frisch gebacken werden, war schnell leer und mein Mann erklärte sie zu seinen Lieblingskeksen. Wenn wir mal mal wieder Urlaub in Schottland machen ging dann wieder die Jagt nach den Keksen los. Irgendwann beschloss ich zu versuchen die Rolo-Cookies nach zu backen mit nur mässigen Erfolg. Entweder waren sie zu fettig oder zu zuckrig. Nach einigen Fehlversuchen beschloss ich englischsprachige Seiten nach einem passenden Rezept zu durchforsten und bin bei Annie´ Nom fündig geworden. Was soll ich sagen als wir dann wieder in Schottland waren und uns wieder Rolo-Cookies kaufen erklärte mein Mann, die selbstgebackenen schmecken ihm besser. Für die Kekse habe ich Mini-Rolos genommen, die ich im letzten Urlaub gekauft habe. Bei uns habe ich sie leider bisher noch nicht gefunden. Aber wer weiß eines Tages.

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schottische Rolo-Cookies

ca. 18 Stück

Zutaten:

113 g Butter

200 g brauner Zucker

60 g weißer Zucker

Mark einer Vanilleschote

1 Ei

200 g Mehl

1/4 TL Natron

1 Prise Salz

75 g Vollmilchkuvertüre oder Schokolade

100 g Rolo

2 Backpapiere

1. Den Backofen auf 180 Grad vorheitzen.

2. Die Kuvertüre und die Rolos grob zerhacken.

3. Zwei Bleche mit Backpapier bereit stellen.

3. Da ich meistens spontan backe nehme ich gekühlte Butter aus dem Kühlschrank und gebe die restlichen Zutaten dazu und verknete alles mit den Händen bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.

4. Die Kuvertüre und die Rolos dazu geben und unterkneten.

5. Vom Teig mit einem TL Teig abstechen und zu einer Kugeln formen und sie dann platt drücken und auf die Backbleche verteilen. Darauf achten, dass die Rollostückchen von Teig umgeben sind, damit die Karamellfüllung nicht ausläuft.Pro Blech 9 Kekse. Die Kekse gehen im Ofen noch auf deswegen etwas Platz lassen.

6. Die Kekse für ca. 10- 12 Minuten bei 180 Grad backen. Die Kekse sollten am Rand leicht gebräunt sein und in der Mitte noch weich. Wenn die zu lange gebacken werden, werden die Kekse zu trocken und deswegen darauf achten, dass sie nicht ganz durchgebacken aussehen. Die Kekse sollten außen kross und innen weich sein.Die Kekse abkühlen lassen und in einer Blechdose lagern.

Weihnachtskekse zum ausstechen mit Zitronengruss

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Als Kind gehörte es zur Weihnachtszeit dazu mit meiner Mutter Ausstechkekse zu backen. Nachdem ich nicht mehr zu Hause wohne war es für mich immer noch eine Tradition diese Kekse zu backen. Vor einigen Jahren stand ich dann allerdings vor dem Problem, dass ich nicht mehr genügend Mehl vorrätig hatte. Da der Teig noch zu klebrig war improvisierte ich und nahm statt dessen Haferflocken. Inzwischen backe ich die Kekse so.

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Zutaten für Weihnachtskekse zum Ausstechen mit Zitronenguss:

500 g Mehl

2 gestrichene TL Backpulver

2 Eier

200 g Zucker

1 Vanilleschotte

1 Prise Salz

250 g Butter

ca. 250 g zarte Haferflocken

ca. 1 kg Puderzucker

etwas Zitronensaft

Backpapier

  1. Butter in einen Topf schmelzen. In einer Schüssel die Eier, Zucker und das ausgekratzte Mark der Vanilleschotte verrühren. Anschließend die Butter dazu geben und unterrühren. Das Mehl, Backpulver, Salz dazu geben und verkneten. Anschließend die Haferflocken unterkneten bis der Teig. Der Teig sollte nicht mehr klebrig sein und ggf. noch etwas mehr Haferflocken nehmen.  Zum ausrollen sollte man kein Mehl mehr brauchen.
  2. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  3. Ein Backblech mit Packpapier auslegen. (Die Kekse reichen für ca. 3 Bleche)
  4. Den Teig nicht zu dünn ausrollen, damit die Kekse nicht zu trocken werden. Kekse ausstechen und auf das Backblech legen.
  5. Die Kekse ca. 10 Minuten backen bis sie leicht gebräunt sind.
  6. Wenn die Kekse ausgekühlt sind den Zitronenguss vorbereiten. Den Puderzucker in einer Schüssel mit dem Zitronensaft anrühren. Er sollte noch sehr dickflüssig bleiben, aber fließfähig sein. Die Kekse nacheinander in den Zitronenguss stippen oder mit einem Backpinsel beziehen. Den Zitronenguss am besten über Nacht durchtrocknen lassen.

Tipp:

Wenn einen die kleinen Füßchen stören ein oder zwei Stunden waren bis der Zitronenguss etwas angetrocknet ist und mit einem Messer nacharbeiten. Dann weiter durchtrocknen lassen.

Lecker finde ich auch die Variante den Guss mit Vanillelikör oder Baileys an zu rühren.

Halloweenkekse Linzer Art

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Vorletztes Jahr konnte ich günstig ein Set Ausstecher für Linzer Kekse mit Halloween Motiven ergattern. Im Grunde finde ich es schade sie nur einmal im Jahr zu benutzen. Die Halloweenkekse sind nicht wirklich Linzer Kekse, weil ich nicht so gerne Marmelade in Keksen mag und ich einen einfachen süßen Mürbeteig genommen habe. Das Rezept reicht für ca. 28 fertige Kekse.

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Rezept für ca. 28 Halloweenkekse Linzer Art

Zutaten:

Teig:

250 g kalte Butter

150 g Zucker

1 Ei

400 g Mehl

1 Prise Salz

1 Vanilleschote

Canache:

150 g Zartbitterkuvertüre

1 1/2 EL Sahne

1.  Die Butter in kleine Stücke schneiden und in eine Schüssel geben.  Die Vanilleschotte halbieren und das Mark herauskratzen und dazu geben. Danach die restlichen Zutaten für den Teig hinzufügen. Alles mit der Hand kräftig verkneten. Hier ist etwas Muskelkraft verlangt und es dauert eine Weile bis der Teig eine samtige Konsistenz hat. Wenn langsam der Gedanke aufkommt: „Das wird nie was. Der Teig ist zu trocken.“, dann den Teig noch weiter kneten.

2. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

3. Den Teig auf Frischhaltefolie mit einem Nudelholz ausrollen. Die Kekse nicht zu dünn ausrollen, damit sie saftig bleiben. Jeweils einen Keks mit und ohne Motiv ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bei mir sind es 3 Backbleche.

4. Das Backblech in den vorgeheitzten Backofen schieben und ca. 12 Minuten backen lassen bis sie an den Seiten leicht gebräunt sind. Ich stelle lieber vorsichtshalber den Küchenwecker auf 10 Minuten um den Bräunungsgrad zu kontrollieren. Gerade bei diesen Keksen kann eine Minute schon zu viel sein und sie werden zu dunkel und damit zu trocken.

5. Die Kekse auskühlen lassen.

6. Wenn die Kekse ausgekühlt sind ist es Zeit für die Canache. Die Schokolade mit der Sahne im Wasserbad erwärmen. Wenn die Schokolade geschmolzen ist durchrühren bis eine cremige Masse entsteht. Pro Keks ca. einen halben Teelöffel von der Canache auf den unteren Keks verteilen und den Keks mit dem Motiv darauf drücken. Das Motiv sollte mit der Canache gefüllt sein. Die Kekse am besten über Nacht beisseite stellen bis die Canache getrocknet ist.

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Anmerkung:

Dies Jahr wollte ich gerne den Kürbis in orange haben und die Geister in weiß. Dafür habe ich Puderzucker mit Zitronensaft angerührt. Dabei nicht zu viel Zitronensaft nehmen bis der Zuckerguss  eine dickliche Konsistenz hat. Bei dem Zuckerguss für die Kürbisse habe ich Lebensmittelfarbe in Pulverform genommen.

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Kleine Anekdote am Rande:

Als ich kurz nach Sonnenaufgang in den Park ging um die Kekse zu fotografieren fand ich am See ein kleines Floß vor, was ich dort bisher noch nie gesehen hatte. Obwohl ich nicht wirklich an Feen, Waldwesen und Geister glaube gefällt mit die Vorstellung es könnte sie vielleicht doch geben. In der frühen Morgenstunde schien etwas Besonderes in der Luft zu liegen. Aus einem Impuls heraus dachte ich es könnte einen Tag vor Halloween nicht schaden den Waldwesen eine kleine Opfergabe dazulassen.