Archiv der Kategorie: Kuchen

Schmandkuchen mit Himbeeren

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In diesen Kuchen habe ich mich verliebt nachdem ich ihn das erste Mal gebacken habe. Mich erinnert er geschmacklich etwas an Käsekuchen. Ich mache ihn immer wieder mal gerne, weil er eigentlich im Gegensatz zum Käsekuchen realtiv schnell gemacht ist.

Persönlich finde ich schmeckt er noch leicht warm am Besten, weil er mich etwas an Grißpudding erinnern den ich gerne warm esse.

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Rezept für Schmandkuchen mit Himbeeren

Zutaten für den Teig:

200 g kalte Butter und etwas für den Rand der Springform

300 g Mehl

100 g Zucker

1 Ei

Mark einer Vanileschote

1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung:

1 Becher Schmand (200 g)

1 Becher Sahne (200 g)

4 Eier

100 g Zucker

4 EL kaltes Wasser

2 EL Speisestärke

Mark einer Vanilleschote

300 g Tiefkühlhimbeeren

  1. Den Backofen auf 190 Grad vorheizen.
  2. Die Butter in kleine Stücke schneiden und mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel zu einem semigen Teig verkneten.
  3. Bei der Springform unten ein Backpapier auflegen und mit dem Rand einklemmen. So löst sich später der Kuchen besser vom Boden. Die Ränder mit einwenig Butter einreiben.
  4. Den Teig teilen. Die eine Hälfte auf den Boden glatt streichen. Die andere Hälfte für den Rand. Ich forme eine Rolle, die ich am Rand auslege und dann den Teig hochstreiche. Da es ein weicherer Mürbeteig ist fällt der Rand automatisch beim backen nach unten.
  5. Zuerst die Himbeeren auf den Boden verteilen.
  6. Für die Füllung die restlichen Zustaten in eine Schüssel geben und verrühren. Ich mache das mit einem Löffel. Ich mag es lieber bei dem Kuchen, wenn er noch etwas fester/gröber schmeckt. Wenn ihr die Zutaten mit dem Schneebesen vom Handrührgerät vermengt wird die Füllung etwas geschmeidiger und cremiger.
  7. Die Masse in die Springform gießen und den Kuchen ca. eine Stunde bei 190 Grad backen ist die Oberfläche leicht gebräunt ist.

Anmerkung:

Dieser Mürbeteig eignet sich nicht zum blindbacken, weil er schnell in sich „zusammensackt“ und noch etwas aufgeht.

Rochertorte

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Nach einem Jahr habe ich endlich meinen Balkon wieder. Damit auch die Möglichkeit „schnell“ mal paar Fotos zu machen. Wenn das kein Grund zu feiern ist und eine Rochertorte ist dazu das passende.

Obwohl mein Mann keine Naschkatze ist hört ihn bei der Rochertorte der Spaß auf und die mag er so gar nicht teilen oder nur sehr widerwillig. Das schöne an der Rochetorte ist sie kann auch gut eingefrorren werden.

Die Torte ist realtiv einfach zu machen und wie meine Schwester es mal bemerkte eine Angebertorte. Mit einfach meine ich dabei nicht kompliziert einige Arbeitsschritte sind schon notwendig, aber wie ich finde lohnt sich die Arbeit.

Ich merke ich bin im Stress, wenn ich Zutaten beim backen vergesse. Diesmal habe ich den Kakao im Boden vergessen, sonst wäre er etwas dunkler und wie ich finde sieht auch etwas schöner aus.

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Zutaten für eine Rochertorte:

Für den Boden:

150 g weiche Butter

150 g Zucker

etwas Vanilleextrakt

4 Eier

200 g gemahlende Haselnußkerne

1 TL Backpulver

1 EL echtes Kakaopulver

Für den Belag und die Deko:

100 g Vollmilchkuvertüre oder Schokolade

32 Rocher (2 eckige Packungen)

3 Becher Sahne (600 ml)

1 Vanilleschote

3 EL Stärke

2 EL Puderzucker

50 g Zartbitterschokolade

  1. Die Rochers am besten einen Tag vorher in den Kühlschrank stellen. So lassen sie sich später besser zerteilen für die Deko.
  2. Den Backofen auf 180 Grad vorheitzen.
  3.  Die Butter mit dem Zucker mit dem Handmixer  schaurig rühren und das Vanillieextrakt dazugeben. Wenn es euch vielleicht geht wie mir und ich spontan backe könnt ihr die Butter auch schmelzen.
  4. Dann die Eier dazu geben und rühren und dann die gemahlenen Haselnüsse, das Backpulver und den Kakao bis es eine momogene Masse geworden ist.
  5. Den Teig in eine Springform geben, deren Boden mit Backpapier ausgelegt ist, und den Teich glatt streichen.
  6. Den Boden ca. eine halbe Stunde im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad backen. Fall ihr euch unsicher seid den Stäbchentest machen.
  7. Den Boden abkühlen lassen. Den Boden könnt ihr auch gut ein oder zwei Tage vorher backen.
  8. Wenn der Boden abgekühlt ist mit einem Messer den Boden vom Rand der Springform lösen. Dann im Wasserbad die zerkleinerte Vollmilchküvertüre schmelzen.
  9. Die flüssige Kuvertüre auf den Boden verteilen. Ich mache das, damit die Sahnemasse den Boden nicht durchweicht. Die Schicht darf allerdings eben auch nicht zu dick sein, damit sich die Torte noch gut schneiden lässt. Den Boden in den Kühlschrank stellen, wenn ihr schnell weiter arbeiten möchtet.
  10. Die Rochers aus dem Kühlschrank nehmen und mit einem scharfen Messer in zwei Teile teilen. Die Schönsten Hälften dabei raussuchen. Bei mir werden es meistens 13 Stücke. Also so viele Rocherhälften beiseite legen wie ihr später Stücke haben wollt.
  11. Die Rochers in einer Schüssel, dann mit einem Holzlöffel grob zerkleinern. Meine Garbeln sind dafür zu schwach und verbiegen, wenn ich es damit versuche.
  12. Die Sahne zusammen mit der Stärke, Vanillemark und Puderzucker steif schlagen.
  13. Von der Sahnemischung ca. 100 g bzw. ich gefülle die Garnierspritze damit schon mal um später die Sahnetupfer zu machen.
  14. Die Sahne unter die Rochermasse hebe bis die Sahne sich leicht bräunlich verfärbt hat, sprich die Nougartmasse sich etwas mit der Sahne verbunden hat.
  15. Wenn die Kuvertüre auf dem Boden fest, die Kuvertüre wieder mit einem scharfen Messer vom Rand der Springform lösen. Dann die Rochersahnemischung auf den Boden geben und verstreichen.
  16. Für die Deko jetzt noch die zerkleinerte Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmelzen. Die flüssige Kuvertüre mit einem EL über der Torte verteilen. Ich lasse meistens erst etwas Küvertüre abfließen, damit es ein feinerer Strahl ist.
  17. Dann mit der Garnierspritze mit der Sterntülle kleine Sahnetüpfer auf der Torte verteilen. Dann die Rochehälften darauf verteilen. Die Torte noch etwas im Kühlschrank durchkühlen lassen.
  18. Wenn die Kuvertüre getrocknet ist die Torte mit einem Messer noch mal von der Springform lösen.

Anmerkung:

Wenn ihr die Torte einen Tag vorher vorbereitet die Rocherhälften am besten kurz vor dem servieren auf die Sahnetupfer geben, damit sie nicht durchweichen.

Wenn ich ein Teil der Torte einfriere, dann in einzelnen Tortenstücken um sie dann potionsweise aus dem Tiefkühler holen zu können.

 

 

Mohn-Marzipantorte mit gebrannten Walnüssen

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Obwohl ich kein großer Freund von Marzipan bin mag ich gerne Lübecker Marzipantorte. Vor einer gefühlten Ewigkeit war ich mal in einem Cafe in dem sie Mohn-Marzipantorte hatten. Diese Kombination hat mir sehr gut gefallen und seit langer Zeit hatte ich im Hinterkopf so eine Torte selber mal auszuprobieren.

Als kleines extra habe ich für die Torte für die Deko gebrannte Walnüsse gemacht. Das Rezept habe ich gestern gepostet.

Da ich bisher noch nicht so viel Tortenerfahrung habe, habe ich eine fertige Maripandecke genommen von einen gewissen Doktor.

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Mohn-Marzipantorte (24er Springform)

für den Mohnbiskuittboden :

4 Eier

2 EL heißes Wasser

80 g Zucker

125 g Weißenmehl

1 Prise Salz

2 gestrich. TL Backpulver

30 g gemahlenen Mohnsamen

für die Füllung:

3 Becher Sahne a´ 200 ml

200 g Nussmischung

50 g gemahlende Haselnüsse

1 Vanilleschotte

5 EL Stärke

2 EL Puderzucker

Deko:

12 gebrannte Mandeln

1 Marzipandecke

  1. Den Backofen auf 180 Grad vorheitzen.
  2. Die Eier mit dem heißen Wasser in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesenaufsatz vom Handrührer schaumirg schlagen bis sich die Masse deutlich mehr und schaumig geworden ist.
  3. Danach den Zucker dazugeben und ungefähr eine Minute rühren.
  4. Das Mehl mit dem Salz und Backpulver in eine kleine Schüssel geben und portionsweise durch ein Sieb unter den Teig rühren.
  5. Als letztes den gemahlenden Mohn dazugeben und unterrühren.
  6. Die Backform mit Backpapier auslegen und 1/3 des Teigs auf den Boden verteilen und dann ca. 10 Minuten bei 180 Grad backen bis er leicht angebräunt ist. Mit einem Messer den Rand lösen und den Boden aus der Springform nehmen. Diese gleich wiedermit einem neuen Backpapier belegen und die Hälfte des restlichen Teig darauf verteilen und für ca. 10 Minuten in den Ofen. Dann den dritten Boden backen. (Anmerkung: Den Boden könnt ihr gut ein oder zwei Tage vorher schon für die Torte backen.)
  7. Wenn der Boden gut ausgekühlt ist kann es weiter gehen. Dafür Schlag ihr die Sahne mit der Stärke, Puderzuckerund dem Vanillemark. Die sollte eine gute Festigkeit haben.
  8. Von der Sahne etwas abnehmen und damit den Garnierspritze befüllen, damit werden später die Sahnetupfer gemacht. Diese in den Kühlschrank legen.
  9. Die Mischmischung im Multizerkleiner realtiv fein zermalen und zusammen mit den gemahlenden Haselnüssen unterrühren.
  10. Denn ersten Boden in die Springform legen. Ich habe immer noch keinen Tortenring, aber so geht es auch. Dann die erste Hälfte der Sahne auf den Boden verteilen. Den zweiten Boden reinlegen und leicht andrücken. Dann die restliche Sahne auf verteilen. Den letzten Boden rauflegen und wieder leicht andrücken.
  11. Die Torte jetzt erst mal zum durchkühlen so ca. 1 – 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  12. Die Torte mit einem Messer vorsichtig vom Rand trennen und den Rand abnehmen.
  13. Zum eindecken mit der Marzipandecke habe ich die Torte auf ein Backpapier gelegt. Die Marzipandecke aus ihrer Verpackung befreien und mittig auf die Torte legen. An den Rändern andrücken und das überschüssige Marzipan abschneiden.
  14. Die Garnierspritze mit der Sahne aus dem Kühlschrank holen und 12 Sahnespritzer auf die Torte geben. Anschließend die gebrannten Walnüsse auf die Sahnespritzer legen und leicht andrücken.

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Anmerkung:

Die gebrannten Walnüsse würde ich erst kurz vor dem servieren auf die Torte geben, damit sie nicht durch die Sahne durchweichen.

Roche Push Up Cakepops

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Bei diesen Push Up Cakepops wollte ich gerne Roche in der Sahnefüllung haben. Allerdings wies mich mein Mann darauf hin es würde mich nicht von dem Versprechen entbinden ihm denächst noch eine Rochetorte zu backen.

Für die Dekoration habe ich den die Nuss gestempelt, die aus dem Set Cute Critters von My favorite Things ist. Ausgemalt habe ich sie mit meinen Tombowstiften. Nach dem ausschneiden bin ich noch mit dem Tombowstift über die Ränder rüber. Für die Bandarolle habe ich ein Din 4 Blatt genommen und mir längs 6 Streifen a 1,50 cm abgeschnitten. Jeder Streifen habe ich noch mit Distress Ink Vinage Foto die Ränder matiert. Erst habe ich dann die Bandarolle mit Hilfe von Doppelseitigen Klebeband an den Push Up Cakepops befestigt und als letztes die Nuss raufgeklebt. (Natürlich nachdem die Roche Push Up Cakepops fertig waren. )

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Rezept für 6 Roche Push Up Cakepops

Zutaten für den Boden:

Zutaten Nussboden:

75 g weiche Butter

75 g Zucker

2 Eier

1/2 Vanilleschote

100 g gemahlende Haselnüsse

100 g Zartbitterkuvertüre

1/2 TL Backpulver

Zutaten Sahnefüllung:

200 ml Sahne

1 EL Stärke

1 EL Puderzucker

1/2 Vanilleschote

14 Rochekugeln

optional paar Schokostreusel für die Deko

  1. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen
  2. Die Butter cremig rühren. Dann das Vanillemark (1/2 Schote) und den Zucker dazu geben. Rühren bis der Zucker sich gut mit der Butter verbunden hat. Anschließend die gemahlendenden Haselnüsse unterrühren.
  3. Als letztes die Eier dazugeben und unterrühren bis ein cremiger Teig entstanden ist.
  4. Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und dünn glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 10 – 15 Minuten backen.
  5. Wenn der Boden abgekühlt ist die Kuvertüre zerhacken und im Wasserbad schmelzen. Wenn sie flüssig ist mit einem Backpinsel dünn auf dem Boden verstreichen. Wenn es schnell gehen soll zum aushärten den Boden in den Kühlschrank stellen.
  6. Wenn die Kuvertüre fest ist die Sahne in einen hohen Behälter zusammen mit dem Puderzucker, Stärke und dem Vanillemark geben und rühren bis sie fest ist. Die Rochekugeln auf einen Brett in kleinere Stücke zerschneiden. Anschließend die Rochemasse in die Sahne geben und unterrühren bis die Sahne leicht bräunlich verfärbt ist.
  7. Den Boden einmal wenden, damit die schokoladige Seite unten liegt. Als erstes mit den unteren Teil des Push Up Cakebehälter einmal Teig ausstechen. Dann für jeden Push Up Cakepop noch zwei weitere „Böden“ ausstechen mit Hilfe vom Behälter. Von der Rochesahnemischung jeweils ungefähr einen TL (am besten mit langen Stil) abnehmen und auf den Boden verteilen. Dann jeweils einen Boden drauf legen und leicht andrücken.  Das wiederholt ihr noch einmal Mal. Auf den letzten Boden noch etwas von der Rochesahnemischung rauf geben. Über die Push Up Cakepops noch ein paar Schokostreuseln als Dekoration.
  8. Die Pust Up Cakepops in den Kühlschrank zum durchkühlen stellen bis zum verzehr.

zitronige Monstertorte

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Wegen Halloween wollte ich gerne mal eine Monstertorte ausprobieren. Für mich das erste Mal eine Torte mit mehreren Böden zu machen. Allerdings gibt es eben für alles ein erstes Mal. Es war ein kleines Exeriment auch mit der Füllung. Spaß hat es auf jeden Fall gemacht und ich werde mich Sicherheit noch die eine oder andere Torte bei Gelegenheit mal ausprobieren.

Bei dieser Torte habe ich Buttercreme für den Überzug genommen, damit es wie wuschelige Haare aussehen wollte. Allerdings habe ich dann fest gestellt ich mag Buttercreme einfach nicht so gerne. Wenn ich die Torte noch mal machen würde, dann würde ich statt dessen lieber mit Sahne arbeiten und auf die Buttercreme ganz verzichten. Vor allem da es mit Buttercreme doch eine echte Kalorienbombe ist. Ich schätze Buttercreme muss man halt mögen.

Gerade bei der Füllung wollte ich etwas leichter haben und deswegen habe ich da auch mit Joghurt, Schmand und Sahne gearbeitet anstatt eine reine Sahnefüllung zu nehmen.

Die Torte zu machen war dann doch etwas aufwendig, aber im Grunde nicht so kompliziert wie ich befürchtete hatte. Ich habe dann für die Torte drei Tage gerechnet in dem Sinne. Am ersten Tag die Böden backen. Am zweiten Tag die Füllung machen und zusammenlegen. Am dritten Tag dann die Deko. Im vorwege habe ich dann schon die Augen-Cake-Pops gemacht.

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Rezept für die Monstertorte (26 cm Springform):

für zwei Mohnbiskuittboden :

4 Eier

2 EL heißes Wasser

80 g Zucker

125 g Weißenmehl

2 gestrich. TL Backpulver

30 g gemahlenen Mohnsamen

paar Spritzer Zitronensaft

für einen Nussboden:

75 g weiche Butter

2 Eier

75 g Zucker

1/2 Vanilleschote

100 g gemahlende Haselnüsse

100 g Zartbitterkuvertüre

1/2 TL Backpulver

Füllung:

500 g 0,1 % Fett Joghurt (der schmeckt mir persönlich am besten)

200 g Schmand

2 Zitronen

80 g Puderzucker

7 Gelantineblätter

200 g Sahne

1 EL Puderzucker

1 EL Stärke

1/2 Vanilleschote

zum einstreichen:

200 ml Sahne

1 EL Puderzucker

1 EL Speisestärke

gelbe Lebensmittelfarbe

Buttercreme (ggf. durch Sahne ersetzen, da habe ich die benötigte Menge noch nicht ausprobiert.)

300 g Butter

380 g Puderzucker

10 TL Milch

gelbe Lebensmittelfarbe

Deko:

6 Augen-Cake-Pops

8 Oreokekse

  1. Zuerst werden die Böden gebacken. Dazu den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Für den Mohnbiskuittboden die Eier mit dem heißen Wasser in einer Schüssel mit den Handrührer auf dem der Schneebesenaufsatz ist schaumig paar Minuten rühren. Die Farbe verändert sich dabei leicht.
  3. Dann den Zucker dazugeben und ungefähr eine Minute rühren.
  4. Das Mehl und das Backpulver mischen und durch ein Sieb in die Schüssel sieben in paar Portionen und immer wieder durchrühren.
  5. Am Ende die gemahlen Mohnsamend und paar Sprizter Zitrone dazugeben und noch einmal umrühren.
  6. Der Teig reicht für zwei Böden. Die Springform mit Backpapier bedecken und den Rahmen rummachen. Dann die Hälfte des Teigs einfüllen und glatt streichen. Den Boden ca. 15 Minuten backen bis er angebräunt ist. Das gleiche mit der zweiten Hälfte des Teiges wiederholen.
  7. Wenn der zeite Teig im Ofen ist, kann der Nussteig angerührt werden. Die Butter cremig rühren. Dann das Vanillemark (1/2 Schote) und den Zucker dazu geben. Rühren bis der Zucker sich gut mit der Butter verbunden hat. Anschließend die gemahlendenden Haselnüsse unterrühren.
  8. Als letztes die Eier dazugeben und unterrühren bis ein cremiger Teig entstanden ist. Den Boden wie die beiden anderen in der mit Backpapier ausgelegte Springform verteilen und ca. 15 Minuten backen.
  9. Wenn die Böden durchgekühlt sind bzw. ggf. am nächsten Tag dann die Füllung machen. Zuerst die Gelantineblätter in kaltes Wasser einweichen. Ich mache das immer mehr nach Gefühl aber sollte ca. so 10 Minuten dauern.
  10. Den Joghurt, Schmand, Puderzucker und das Mark der Vanilleschote mit dem Schneebesen gut verrühren. Dann die beiden Zitronen auspressen und den Saft mit untermischen. Abschmecken falls ihr es doch etwas süsser haben wollt ggf. noch mehr Puderzucker dazugeben.
  11. Die Gelantineblätter wenn sie weich geworden sind abtropfen lassen und bei kleiner Stufe in einem Topf auf dem Herd schmelzen lassen. Wenn sie flüssig einen Löffel von der Creme unterrühren und das noch so 3 – 4 Mal wiederholen bis die Masse unter die Creme gegeben wird. Zum abkühlen in den Kühlschrank ca. 10 bis 20 Minuten. Wenn die Masse anfängt anzuziehen sollte die Sahne untergehoben werden. Also so nach 10 Minuten schon mal das erste Mal kontrollieren.
  12. In der zwischenzeit die Sahne mit der Stärke und dem Puderzucker vermischen und mit dem Handrüherer (Schneebesenaufsatz) rühren bis sie fest geworden ist.
  13. Wenn die Creme angezogen ist zügig die Sahne unterheben. Die Creme ist dann für die weitere Verarbeitung fertig.
  14. Da ich keinen Tortenring habe, habe ich die Böden in der Springform aufeinander gelegt sprich. Den Boden wieder mit Backpapier belegt und den ersten Mohnbiskuittboden vorsichtig reingelegt. Dann die Hälfte von der Creme darauf verteilt. Dann den Nussboden raufgelegt und darauf die zweite Häfte der Creme verteilt und als letztes den Mohnbiskuittboden raufgelegt. Das ganze habe ich dann zum durchziehen in den Kühlschrank gestellt. Da ich die Torte über Nacht habe ziehen lassen weiß ich es nicht genau wie lange es gedauert hat bis die Creme fest war. monsterrote3logokl
  15. Am nächsten Tag habe ich dann 200 ml Sahne zusammen mit dem Puderzucker, Stärke und der Lebensmittelfarbe geschlagen. Die Sahne habe ich dann um die Torte verteilt. monsterrote1logokl
  16. Im nächsten Schritt habe ich dann die Buttercreme gemacht. Wie gesagt nächstes Mal würde ich dann einfach Sahne nehmen einfach aus geschmacklichen Gründen. 😉 Für die Buttercreme die Butter erst mit dem Schneebesenaufsatz auf dem Rühgerät cremig schlagen. Dann nach und nach das Puderzucker, Milch dazugeben. Als letztes habe ich dann noch einmal die Lebensmittelfarbe untergerührt.
  17. Die Buttercreme in einen Spritzbeutel geben und die ganze Torte damit bedecken. Die Sahne darunter sollte kaschieren, wenn man dann doch an der einen oder anderen Stelle eine kleine Lücke gelassen hat.monsterrote2logokl
  18. Als letztes dann am besten kurz vor dem servieren 8 Oreokekse aufschneiden,damit das weiße zu sehen ist. Ich schaffe es nie die mittig sauber auseinander zu schneiden und habe deswegen dann 8 Kekse genommen. Dann zwei Zahnreihen damit bilden. Die Kekse etwas schräg andrücken. Als letztes dann die Cake-Pops in die Torte stecken.

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Anmerkung:

Ich muss gestehen ich habe die Buttercreme nachher wieder runtergekrazt, weil ich sie nicht mag. Ohne die Buttercreme fand ich die Torte nicht so süß, was ich auch ganz angenehm fand. Hinterher ist mal halt immer schlauer.

nussige Giotto Push Up Cakepops mit Halloweendeko

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Seit einiger Zeit hatte ich schon die Push Up Cakepopsbehälter im Schrank liegen und erst jetzt dazu gekommen sie endlich mal zu benutzen. Nach einigen Überlegen habe ich beschlossen sie lieber Halloweenmässig zu dekorieren und auf Lebensmittelfarbe zu verzichten. Gut zum vorbereiten sind sie auch, da der Boden auch gut einen Tag vorher gebacken werden kann.

Ich bin sicher es werden nicht die letzten Push Up Cakepops sein, die ich ausprobieren werde. Gerade zum mitnehmen finde ich die Push-Up Cakepops toll, weil man so auf den Teller und Besteck verzichten kann. Wer sie noch nicht kennt es gibt dazu noch einen Stil und sie können wie ein Schleck von Eckeis gegessen werden.

Mein Mann war davon begeistert davon und ich denke nächstes Jahr zum grillen werden wir bestimmt das eine oder andere Mal welche mitnehmen.

Schön ist sie lassen dem Anlass entsprechenden können sie gut noch etwas dekoriert werden.

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Rezept für 6 nussige Giotto Push up Cakepops:

Zutaten Nussboden:

75 g weiche Butter

75 g Zucker

2 Eier

1/2 Vanilleschote

100 g Nussmischung

1/2 TL Backpulver

Zutaten Sahnefüllung:

200 ml Sahne

1 EL Stärke

1 EL Puderzucker

1/2 Vanilleschote

2 Stangen Giotto

optional paar Schokostreusel für die Deko

  1. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen
  2. Die Butter cremig rühren. Dann das Vanillemark (1/2 Schote) und den Zucker dazu geben und rühren.
  3. Die Nüsse im Multizerkleiner zu einem fein zermalen und dazugeben und durchrühren.
  4. Als letztes die Eier dazugeben und unterrühren bis ein cremiger Teig entstanden ist.
  5. Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und dünn glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 10 – 15 Minuten backen.
  6. Wenn der Boden abgekühlt ist kann mit mit der Sahnefüllung anfangen werden. Die Giotto in den Multizerkleiner geben und zu einem feinen Mus zermalen. Wenn man die Sahnefüllung mit einer Spritztülle auftragen möchte ist es wichtig keine großen Stückchen in der Sahnemischung zu haben.
  7. Die Sahne in einen hohen Behälter zusammen mit dem Puderzucker, Stärke und dem Vanillemark geben und rühren bis sie fest ist. Die Giottomus unterheben bis sich alles gut verbunden hat.
  8. Als erstes mit den unteren Teil einmal Teig ausstecken. Dann für jeden Push Up Cakepop noch drei weitere „Böden“ ausstecken. Die Sahnemischung in einen Spitzbeutel geben und jeweils etwas Sahne auf den Boden geben. Dann jeweils einen Boden drauf legen und leicht andrücken.  Das wiederholt ihr noch zwei Mal. Auf den letzten Boden noch etwas von der Sahnemischung raufspritzen. Am besten von außen nach innen arbeiten. Über die Push Up Cakepops noch ein paar Schokostreuseln streuen.

Anmerkung:

Den restlichen Teig habe ich dann für Cake-Pops genommen, damit ich ihn nicht wegwerfen musste bzw. ich brauchte sowieso noch für ein Projekt Cake-Pops. Allerdings ließ sich der Teig nicht ganz ideal dafür verarbeiten.

Oreotorte ohne backen

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Nachdem der zweite Versuch mit einem anderen Oreokeksrezept nicht durch meine Qualitätskontrolle gekommen ist, habe ich mich entschieden eine Oreotorte zu machen. Vorteil an der Torte ist sie braucht nicht gebacken zu werden und kommt mit relativ wenig Zutaten aus. Der Boden ist realtiv fest und um die Stücke zu schneiden sollte man schon beherzt vorgehen. Beim Essen ist es schon mit etwas Arbeit verbunden den Boden zu zerkleiner, aber wie ich finde lohnt es sich für den Genuss. Diesmal habe ich deswegen etwas Kokosfett dazugegeben, damit der Boden etwas weicher ist.

Ich finde es ist schon eine sehr gehaltvolle Torte und ein Stück davon schon sehr sättigend.

Netter wie ich finde sieht die Torte noch aus, wenn man Mini-Oreokekse auf die Sahnetupfer tut. Allerdings hatte ich keine mehr im Haus und wollte nicht extra noch los um welche zu kaufen. Die Mini-Oreokekse solltet ihr allerdings erst kurz vor dem servieren rauflegen, weil sie sonst durch die Sahne etwas durchweichen.

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Zutaten für eine Oreotorte:

Boden:

200 g Oreokekse (ca. 24 Stück)

200 g weiße Schokolade

15 g Kokosfett

Creme:

1 Dose gezuckerte Kondensmilch

400 ml Sahne

1 Vanilleschote

8 Blatt Gelantine

6 Oreokekse

Optional:

Mini-Oreokekse

200 ml Sahne

1 EL Stärke

1 EL Vanillezucker (ich habe meinen selbstangerührten genommen)

5 Oreokekse

  1. Für den Boden die Schokolade und das Kokosfett im Wasserbad schmelzen.
  2. Die Oreokekse von der Füllung trennen. Die Füllung erst mal beiseite stellen, weil die später für die Creme gebraucht wird.
  3. Die Oreokekse im Multizerkleiner zu Krümmeln verarbeiten.
  4. Die Springform mit Backpapier auslegen.
  5. Wenn die Schokoladenmischung geschmolzen ist mit den Kekskrümmeln vermengen und auf dem Boden der Springform verteilen. Den Boden fest werden lassen. Schneller geht es im Kühlschrank.
  6. Wenn der Boden fest ist die Creme zubereiten. Bei den Oreokeksen den Keks von der Cremefüllung trennen. Die Kekse grob zerkleinern.
  7. Die Gelatineblätter ca. 10 Minuten im kalten Wasser durchweichen lassen.
  8. Dazu die Sahne mit dem Mark der Vanille steif schlagen. Anschließend die gesüsste Kondensmilch dazugeben und noch einmal ordentlich durchrühren.
  9. Die beiseite gestellte Cremefüllung in einem Topf langsam erhitzen. Wenn die Gelantineblätter durchgeweicht sind das Wasser abgießen und leicht auswringen. Wenn die Cremefüllung geschmolzen ist dazu geben und durchrühren bis sich die Gelantine aufgelöst hat und die Masse vom Herd nehmen.
  10. Unter die geschmolzene Masse etwas von der Sahnemischung geben und unterrühren und dies noch zwei mal wiederholen. Anschließend zu der Sahnemischung geben und noch einmal durchrühren. Dann kann die Masse auf dem Keksboden verteilt werden. Die Oberfläche möglichst glatt streichen. Ich habe die Spingform noch etwas leicht geschüttelt, damit die Oberfläche möglichst glatt wird. Jetzt kann der Kuchen in den Kühlschrank bis die Gelantine fest geworden ist. Am einfachsten ist es sie über Nacht im Kühlschrank zu lassen oder zu warten bis die Masse fest wird. Das kann so ca. schon 1 – 2 Stunden dauern.
  11. Im Grunde ist die Torte jetzt fertig. Ich habe dann noch die Sahne mit Stärke und Vanillezucker steif geschlagen. Dann noch 5 Oreokekse im Multizerkleiner zerkleinert um die Sahnetupfen auf der Torte zu machen. Allerdings reicht ca. 1/3 der Menge. Mit dem Rest kann man sonst noch einen kleinen Nachtisch machen.

Holunderblütensirupkuchen mit Limettenguss

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Eigentlich sollte es ein Zitronenkuchen werden, aber im Eifer des Gefechts musste ich feststellen, dass ich keine Zitrone mehr hatte. Also heiß es zu improvieriseren. Statt Zitrone landete also Holunderblütensirup im Kuchen. Auf der Kulturellen Landpartie hatte ich eine Flasche selbgemachten Holunderblütensirup erbeutet. Den Puderzucker habe ich mit Rose´s Lime Juice angerüht. Trotz oder gerade wegen der Improvisation kam der Kuchen gut an.

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Holundersirupkuchen mit Limettenguss

Zutaten für ein Belch:

600 g Mehl

450 g Zucker

1 Prise Salz

1 Packung Backpulver

4 Eier

150 ml Öl

300 ml Mineralwasser

2 EL Holunderblütensirup

250 g Puderzucker

ca. 4 EL Rose´s Lime Juice

1. Den Backofen auf 175 Grad vorheizen.

2. Das Backblech (am besten eine Fettpfanne) mit Öl einpinseln und Mehl auf den Boden verteilen. Das Blech am besten etwas schütteln, damit sich das Mehl besser verteilt.

3. Mehl, Zucker, Salz und Backpulver in eine große Schüssel gegen und durchrühren.

4. Die Eier, das Öl, Mineralwasser und den Holundersirup dazu geben und gut durchrühren. Es ist normal, dass es etwas schäumt.

5. Den Teig auf den Blech gleichmässig verteilen und für ca. eine halbe Stunde in den vorgeheizten Backofen schieben. Der Kuchen ist fertig, wenn er leicht goldbraun ist.

6. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist den Guss anrühren. Den Puderzucker mit dem XY vermischen. Dabei darauf achten, dass der Guss noch dickflüssig ist. Den Guss auf den Kuchen verteilen und einige Stunden trocknen lassen.

Milchreistorte mit Himbeeren

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Dazu diese Torte auszuproberen habe ich mich entschlossen, weil mein Mann gerne Milchreis mag. Ich selber kann man nicht so sehr mit Milchreis locken, da bin ich mehr der Grießreisfan. Interessiert hat es mich trotzdem es mal auszuprobieren. Da auch noch Himbeeren auf der Milchreistorte sind war die Antwort von meinem Mann sehr schnell ein klares ja, als ich ihn fragte.

Bei dieser Torte bleibt der Backofen aus. Beim nächsten Mal würde ich den Keksboden gerne mit Haferflockenkeksen ausprobieren. Leider habe ich keine bekommen und so bin ich bei den Butterkeksen geblieben.

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Milchreistorte mit Himbeeren:

in einer 28er Springform

Für den Boden:

200 g Butterkekse

130 g Butter

200 g weiße Kuvertüre / Schokolade

Für die Füllung:

750 ml Milch

175 g Milchreis

150 g Zucker

1 Vanilleschote

250 g Sahne

1 EL Stärke

9 Blatt Gelantine

paar Sritzer Zitrone

Für den Guss:

ca. 500 g Himbeeren (tiefgekühlte)

750 ml Kirschsaft

3 Packungen Tortenguss

1. Den Milchreis und das ausgekratze Mark der Vanilleschotte zusammen mit der Milch aufkochen und dabei immer schön rühren. Dann den Zucker dazugeben und auf mittlere Temperatur herunter stellen. Immer mal wieder umrühren, damit der Milchreis nicht anklebt. Wenn der Milchreis durchgegart ist kann er ausgestellt werden. Er ist dann noch etwas flüssiger als bei normalen Milchreis. Leider habe ich nicht auf die Uhr gesehen und kann nicht genau sagen wie lange es gedauert hat. Vor der weiteren Verarbeitung den Milchreis etwas abkühlen lassen.

2. Währendman den Milchreis kocht kann man sich schon um den Boden kümmern. Die Springform mit Backpapier belegen und den Ring darum legen. Dann die Kese zerkleinern. Ich habe dafür meinen treuen Multizerkleinerer genommen. In einem Topf die Butter schmelzen und in einer Schüssel die Butter und die Kekskrümmel vermengen und anschließend in die Springform drücken.

3. Im Wasserbad die weiße Kuvertüre bzw. Schokolade schmelzen. Die Kuvertüre auf dem Keksboden verteilen. Ich habe mich zu dieser Schokoladenschicht entschieden, damit die Milchreismasse den Boden nicht zu schnell durchweicht und er knusprig bleibt.

4. Wenn der Milchreis etwas abgekühlt ist kann es mit der Füllung weiter gehen. Als erstes die Gelantine in einer Schüssel mit kalten Wasser einweichen lassen. (ca. 10 Minuten)

5. Die Sahne mit der Stärke zusammen steif schlagen und unter den Milchreis rühren bis es eine homogene Masse geworden ist.

6. Wenn die Gelantine weich geworden ist. Das Wasser abgießen und die Gelantine etwas ausdrücken. Die Gelantine zu der Milchreismasse geben und gut unterrühren. Die Masse anschließend in die Springform geben und in den Kühlschrank stellen.

7. Ich habe gewartet bis die MIlchreissahnemischung fest geworden ist bevor ich weiter gearbeitet habe. Dann habe ich die Tiefkühlhimbeeren verteilt, dann der ganze Boden bedeckt ist.

8. Den Kirschsaft zusammen mit den Tortengußpulver in einen Topf geben und erwärmen. Wenn die Masse klar geworden ist und angedickt ist über den Himbeeren verteilen.

9. Jetzt kann der Kuchen wieder in den Kühlschrank, damit der Tortenguss fest werden kann.

Anmerkung:

Ich war am überlegen ob ich beim nächsten Mal erst eine kleine Schicht Tortenguss verteile,dann die Himbeeren rauslege und dann den restlichen Tortenguss rüber geben, weil wie ihr auf den Fotos seht haben die Himbeeren etwas viel Saft verteilt. Mit frischen Himbeeren würde dies sicher nicht passieren, aber davon hatte ich keine zur Hand.

Nachtrag:

Ich hatte getestet ob die Torte sich zum einfrierren eignet und die klare Antwort ist nein. Als ich sie neulich aufgetaut hatte war sie nur noch matschig.

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cremiger Käsekuchen – ein Stück vom Glück

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Käsekuchen backe ich mindestens zwei Mal im Jahr. Einmal zu meinem Geburtstag und zu Weihnachten. Obwohl der Käsekuchen mit realtiv einfachen Zutaten auskommt ist er für mich immer etwas besonderes. Es liegt bestimmt dran, dass es bei meiner Mutter oft etwas gebackenes gab, aber Käsekuchen gab es nur zu besonderen Anlässen. Für mich muss ein Käsekuchen cremig sein und auf der Zunge zergehen.

Wenn ich Käsekuchen backe ist es für mich immer wieder spannend, ob er auch für meine Maßstäbe perfekt geworden ist. Das erste Anzeichen für das gelingen ist es immer, wenn der Kuchen relativ trocken geblieben ist. Etwas Flüssigkeit sondert er meistens noch über Nacht ab, aber das kann mit einem Küchenpapier schnell wegewischt werden. Dann sollte er einen leichten Glanz haben. Für den Käsekuchen sollte Zeit eingeplant werden, da er so 3 – 4 Stunden im Backofen verbringen sollte, damit er die cremige Konsistenz erreicht. Durch das backen bei niedrieger Temperatur bleiben auch die ungewollten Risse aus.

Ein Stück perfekt cremiger Käsekuchen ist für mich immer wie ein Stückchen Glück.

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Rezept für cremigen Käsekuchen:

Zutaten:

Teig:

320 g Mehl

120 g Zucker

2 Eier

160 g kalte Butter und etwas zum einfetten

Mark einer Vanilleschote

Füllung:

500 g Magerquark

750 g g Sahnequark

250 g Zucker

3 EL Mehl

Mark einer Vanilleschote

7 Eier

2 EL Sahne

ein paar Spritzer Zitrone

eine 28er Springform

1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

2. Die Zutaten für den Teig mit den Händen kneten bis er eine seidige Konsestenz hat.

3. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen. Die Seiten mit Butter leicht einfetten. Anschließend den Teig am Boden und den Rändern verteilen. Ich mache erst den Rand und anschließend den Boden.

4. Die Zutaten für die Füllung in einer Schüssel geben. Am besten mit den Schneebesen des Handmixer verrühren, damit die Zutaten sich gleichmässig verteilen. Anschließend in die Springform füllen.

5. Den Kuchen erst mal für 15 Minuten bei 200 Grad backen. Dann den Kuchen kurz herausholen und vom Rand der Springform lösen.

6. Den Backofen auf 100 Grad herunter stellen und ca. 3 – 4 Stunden weiter backen. Hier gebe ich nur eine grobe Angabe, da es auch etwas auf die Springform und den Backofen ankommt. Es sollten wirklich 100 Grad sein, damit der Käsekuchen später cremig wird. Ich habe es bei höherer Temperatur probiert jedoch dann wird der Käsekuchen wässrig. Vertraut mir der Zeitaufwand lohnt sich.

Wenn ihr immer wieder mal zwischendurch kontrolliert seht ihr wie die Käsekuchenmasse von außen nach innen langsam immer fester wird. Fertig ist der Kuchen wenn er einen leichten Braunton bekommen hat und die Käsekuchenmasse auch in der Mitte fest geworden ist.

7. Den Käsekuchen am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen, da er erst noch mal durchziehen muss.