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Nam-Nams – Zimt trifft auf Vanille

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Bei diesen trüben Wetter kann ich eine Aufmunterung vertragen und habe deswegen diese kleinen Stimmungaufheller gebacken. Was gibt es besseres als eine Mischung aus Zimt und Vanille und einen den Tag zu versüssen.

Die Nam-Nams sind an Anlehnung an die porugisichen Natas, nur sanftiger und mir schmecken sie besser. Es hat einiges an experiementieren gebraucht bis ich das Rezept so hatte, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Vor paar Jahren gab es mal ein Cafe, die diese kleine Köstlichkeiten verkauft haben. Das Problem war ich kam zu selten hin und oft waren sie dann schon ausverkauft. Deswegen machte ich mich daran zu versuchen sie nachzubacken. Inzwischen hat das Cafe leider geschlossen. Ich tröste mich jedoch damit, dass ich mir jetzt jederzeit mal Nam-Nams (wie ich sie nenne) jederzeit selber backen kann.

Am Besten schmecken die Nam-Nams wie ich finde noch leicht war. Ich mag sie gerne auch als kleines Frühstück mit einem Chi-Tee.

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Zutaten für 12 Nam-Nams:

2 x 250 g Blätterteig aus dem Kühlregal

ca. 30 g Zimt (kein Schreibfehler ich nehme dafür wirklich so viel Zimt)

200 g Sahne

200 ml  Milch

2 EL Speisestärke

1 Vanilleschote

2 Eier Größe M

5 Eigelb

80 g Zucker

Ein paar Spritzer Zitronensaft

eine 12er Silikonmuffinform

 

  1. Auf die Blätterteigplatte ein Ei mit der Gabel verteilen. Darauf 15 g Zimt verteilen und mit dem Ei verrühren bis sich alles gut vermengt hat. Je nach Ei kann auch etwas mehr Zimt nötig sein. Den zweiten Blätterteig auf den ersten legen und darauf das Ei und den Zimt verteilen. Jetzt den Blätterteig zusammenrollen. Die Rolle in 12 gleichgroße Teile schneiden.
  2. Die Blätterteigteilchen mit der Schnittstelle nach oben jeweils in eine Mulder der Silikonmuffinform. Dann eine Mulde formen indem ihr den Blätterteig nach außen an den Rand drückt. Unten sollte er geschlossen sein.
  3. 100 ml Milch, Sahne, Vanillemark, Eigelb, Zucker und Zitronensaft in einem Topf geben und durchrühren. Langsam erwärmen. Stärke in die restliche Milch verrühren und unter die Masse mischen sobald die Masse warm ist. Unter ständigen rühren warten bis die Masse fest gezogen ist. Dann vom Herd nehmen.
  4. Die Masse auf den Blätterteigteilchen verteilen. Bei mir bleiben meistens noch paar Löffel von dem Pudding für die Bäckerin zum naschen übrig.
  5. Die Nam-Nams ca. 25-30 Minuten bei 200 Grad backen bis sie leicht braun sind.

 

kleine Vanilletörtchen mit Himbeere

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Bei den ersten Versuch habe ich oben eine aufgeschnittene Erdbeere rauf gelegt. Ich fand jedoch der Geschmack vom Vanillepudding ging dabei leider unter. Deswegen habe ich mich entschieden eine Himbeere als Dekoration drauf zu setzen und für die leicht fruchtige Note.

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Rezept für kleine Vanilletörtchen mit Himbeeren

(12 Stück)

Mürbeteig:

250 g Mehl

100 g Zucker

1 Prise Salz

150 g kalte Butter

1 Ei

1 Vanilleschote

Eine 12er Silionmuffinform

12 einzelne Muffinssilikonförmchen

1 Packung getrocknete Erbsen (Backerbsen)

Füllung:

200 g Sahne

150 ml Milch

2 EL Speisestärke

1 Vanilleschote

5 Eigelb

80 g Zucker

Ein paar Spritzer Zitronensaft

Deko:

12 frische Himbeeren

1.  Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

2.  Die Butter in kleine Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Das Vanillemark auskratzen und mit den restlichen Zutaten für den Mürbeteig dazu geben. Alles mit der Hand gut verkneten bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.

3.  Den Teig zu einer Rolle formen und in 12 Stücke schneiden. Jeweils eine Kugeln formen und platt drücken und in eine der Muffinmulden drücken. Darauf achten, dass der Teig nicht zu dick ist. Da die Tartes „blind“ gebacken werden, das heißt ohne Füllung, brauchen sie ein Gewicht damit sie schön in Form bleiben. Dazu habe ich 12 einzelne Muffinsilikonförmchen genommen und sie mit getrockneten Erbsen beschwert und auf den Mürbeteig gedrückt. Das schöne ist die Erbsen können immer wieder verwendet werden. Ich bewahre sie in einer Dose auf.

4. Die kleinen Tartes kommen jetzt ca. 10 Minuten in den Backofen. Dann die befüllten Muffinsförmchen am besten mit Hilfe von einem Geschirrtusch heraus holen und die Tartes noch weitere 10 Minuten backen. Sie sollten leicht gebräunt sind. Backzeit variiert etwas danach wie dick die Wand geworden sind.

Die kleinen Mürbekörbchen können auch gut ein oder zwei Tage vorher gebacken werden und bis zur weiteren Verwendung in einer Dose aufgewahrt werden.

5. Sahne, Vanillemark, Eigelb, Zucker in Topf vermischen und erwärmen. Mit einem Schneebesen gut durchrühren. Die Stärke mit der Milch vermischen und dazu geben, wenn die Ei-Sahne-Mischung erwärmt ist. Die Masse weiter erwärmen bis sie fester wird. Dann den Zitronensaft dazu geben.

Damit der Vanillepudding auch schön cremig wird und nicht anbrennt langsam erhitzen.

6. Den Pudding in die Mürbeförmchen gleichmässig verteilen und anschließend jeweils eine Himbeere rauf legen.

In diesen Fall sollten es besser frische Himbeeren sein sollte man Wert auf die Optik legen. Die Tiefkühlhimbeeren würden ihren Saft etwas an den Pudding abgeben.

Maismehlmuffins

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Beim Running Suhsi hatten sie ab und an Maismehlmuffins. Leider gab es nur ab und zu Maismuffins, deswegen habe ich beschlossen selber welche zu backen.

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Maismehlmuffin

ca. 10 mittlere Muffins

Zutaten:

100 g Maismehl

50 g Dinkelmehl

1/2 TL Backpulver

1/2 TL Salz

90 g brauner Zucker und etwas mehr

Mark von einer 1/3 Vanilleschote

1 Ei

60 g Butter

100 ml Milch

40 g Honig (2 EL)

10 blanchierte Mandeln

1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

2. Die Butter in einem Topf schmelzen.

3. Maismehl, Dinkelmehl, Salz, Backpulver, Zucker und Vanillemark in eine Schüssel geben und verrühren.

4. Die Milch und den Honig zu der Butter geben und durchrühren und zu den anderen Zutaten geben. Alles gut durchrühren bis ein weicher Teig entstanden ist.

5. Den Teig in den Muffinformchen verteilen. Auf jeden Muffin eine blanchierte legen und etwas braunen Zucker rüber streuen. Die Muffins 16 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

Anmerkung:

Da ich keine blanchierten Mandeln da hatte, habe ich die Mandeln als erstes in heißes Wasser gelegt und einziehen lassen. Anschließend die Haut abgezogen.

Walnuss-Brownies mit Nuts about you Fähnchen

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Das Rezept ist normalerweise für ein Blech Brownies, aber zum Valentinstag habe ich sie diesmal in Herzmuffinform gebacken. Da Walnüsse mit drinne sind habe ich noch kleinen Nuts about you Fähnchen dazu gebastelt passend zum Valentinstag. Eine kurze Anleitung zum basteln der Fähnchen findet ihr hier. Die Brownies machen allerdings auch in einer normane Muffinform etwas her.

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Walnuss-Brownies

für ein Blech Brownies oder 6 Herzmuffin und vier normale Muffins

Zutaten:

Brownieteig:

250 g weiche Butter

200 g Zucker

80 g Backkakao plus ggf. etwas zum einstäuben der Form

4 Eier

1/2 TL Vanilleextrakt

1 Prise Salz

120 g Walnüsse und ggf. noch welche für die Dekoration

je 30 g weiße Kuvertüre, Vollmilchkuvertüre und Zartbitterkuvertüre (oder Schokolade)

etwas Öl für die Form

Ganache:

100 g Vollmilchkuvertüre oder Schokolade

100 g Zartbitterkuvertüre oder Schokolade

75 g Sahne

1. Den Backofen auf 200 Grad vorheitzen.

2. Die Butter schaumig schlagen. Wenn es euch wie mir geht, dass ich spontan backe, die Butter mit dem Handrührer etwas verkneten und mit den Händen weich kneten. Anschließend den Zucker und die Eier dazu geben und durchrühren. Danach das Mehl, den Kakao und Salz unterrühren.

3. Die Walnüsse gorb zerhacken. Ich sortiere immer vorher die ganzen Hälften aus um sie zur Dekoration zu verwenden. Die Nüsse zu den Teig geben. Anschließend die Kuvertüre bzw. Schokolade zerhacken und zusammen mit den Walnüssen unterrühren.

4. Die Herzmuffinform mit Öl einstreichen und anschließend etwas Kakao rüberstreuen und verteilen. Anschließend den Teig in der Form verteilen. Da ich nur eine 6er Herzchenform habe, habe ich den restlichen Teig in Muffinförmchen gegeben.

5. Das Blech/Muffinform in den Ofen schieben und ca. 20 – 25 Minuten backen. Im Zweifelsfall in den Stäbchentest machen. Die Muffins etwas auskühlen lassen bevor man sich an die Ganache macht. Die Herzbrownies habe ich auf einen Kuchengitter abkühlen lassen.

6. Für die Ganache die Kuvertüre grob hacken und mit der Sahne in eine Metalschüssel geben. Die Masse im Wasserbad schmelzen lassen. Wenn die Kuvertüre anfängt zu schmelzen anfangen durch zu rühren. Wenn die Kuvertüre ganz geschmolzen ist noch einmal durchrühren und über den Muffins bzw. auf dem Blech verteilen. Wer möchte kann als Dekoration noch Walnüsse verteilen.

7. Die Ganache durchtrockenen lassen. Am besten über Nacht durchziehen lassen, weil sie frisch noch etwas trocken schmecken.

Schokoladen-Karamell-Tartes

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Hier eine andere Möglichkeit, was man auch der selbstgemachten Karamellcreme noch zaubern kann. Ich mag lieber kleinere Tartes als einen ganzen Kuchen, weil sie handlicher zum Essen sind und irgendwie etwas hübscher aussehen. Extra kleine Tarteformen braucht es dafür nicht, sondern ich nehme dafür meine Silikonmuffinsform, die dafür die richtige Größe hat. Die Ganache wird ziemlich fest, wer es lieber etwas weicher haben möchte, kann etwas mehr Sahne dazu geben.

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Karamell-Schokoladen-Tartes

Zutaten (12 Stück):

Mürbeteig:

250 g Mehl

100 g Zucker

1 Prise Salz

150 g kalte Butter

1 Ei

1 Vanilleschote

Eine 12er Silionmuffinform

12 einzelne Muffinssilikonförmchen

1 Packung getrocknete Erbsen (Backerbsen)

Füllung:

230 g Karamellcreme

120 g Zartbitterkuvertüre

120 g Vollmilchkuvertüre

50 g Sahne

1.  Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

2.  Die Butter in kleine Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Das Vanillemark auskratzen und mit den restlichen Zutaten für den Mürbeteig dazu geben. Alles mit der Hand gut verkneten bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.

3.  Den Teig zu einer Rolle formen und in 12 Stücke schneiden. Jeweils eine Kugeln formen und platt drücken und in eine der Muffinmulden drücken. Da die Tartes „blind“ gebacken werden, das heißt ohne Füllung, brauchen sie ein Gewicht damit sie schön in Form bleiben. Dazu habe ich 12 einzelne Muffinsilikonförmchen genommen und sie mit getrockneten Erbsen beschwert. Das schöne ist die Erbsen können immer wieder verwendet werden. Ich bewahre sie in einer Dose auf.

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4. Die kleinen Tartes kommen jetzt 20 Minuten in den Backofen. Dann die befüllten Muffinsförmchen am besten mit Hilfe von einem Geschirrtusch heraus holen und die Tartes noch weitere 10 Minuten backen.

5.  Wenn die Tartes aus dem Backofen kommen die Karamellcreme verteilen. Pro Tarte ca. 2 TL und die Oberfläche etwas glatt streichen. Es sollte noch genügend Platz für die Ganache gelassen werden.

6.  Die Kuvertüre zusammen mit der Sahne im Wasserbad schmelzen und gut durchrühren. Pro Tarte ca. einen EL Ganache auf jeder Tarte verstreichen.

7.  Die Tarte durchkühlen lassen bis die Ganache fest geworden ist.

Anmerkung:

Lecker finde ich auch die Variante mit Erdnussbutter.

Apfel-Karamell-Muffins

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Da ich noch so viel selbstgemachte Karamellcreme hatte, was ich am überlegen wie ich sie verwenden kann.  Da ich neulich wieder schwach geworden war und mir wieder neue Papiermuffinförmchen gekauft hatte und noch Äpfel da hatte war die Entscheidung schnell gefallen Apfel-Karamell-Muffins zu backen.

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Apfel-Karamell-Muffins

Zutaten für 14 Muffins:

3 mittelgrosse Äpfel

1 EL Zitronensaft

130 g Karamelcreme + 2 EL

200 g Mehl

100 g Zucker

1 Vanilleschote

1/2 TL Natron

1/2 TL Backpulver

1/2 TL Salz

80 g neutrales Öl

1 TL Essig

1/4 l Wasser

40 g blättrige Mandeln

2 EL Zimtzucker

1. Den Backofen auf 170 Grad vorheizen.

2. Die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Mit Zitronensaft in einer Pfanne paar Minuten andünsten. Anschließend 2 EL Karamellcreme unterrühren bis sie geschmolzen ist.

2. In einer Schüssel Mehl, Zucker, Karamellcreme, Vanillemark, Salz, Natron,  und Backpulver vermengen.

3. In einer zweiten Schüssel das Wasser, Öl und Essig vermengen. In die Schüssel mit den trocknenen Zutaten geben. Anschliend die Äpfel dazu geben und kurz unterrühren.

4. Den Teig in den Muffinsform verteilen. Die blättigen Mantel und den Zimtzucker über den Teig verteilen. Die Muffins 40 Minuten im Bachofen backen.

Anmerkung:

Die Muffins müssen etwas durchziehen (am besten über Nacht), damit sie ihren vollen Geschmack entfalten. Frisch schmeckten sie noch etwas langweilig.

 

herzhafte Käse-Schinken-Lauchzwiebeln-Muffins

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Nachdem ich in der Küche viel Zeit verbracht habe um süsse Dinge für die Weihnachtszeit zu produzieren ist mir zwischendurch mehr nach etwas deftigen.  Diese Muffins mag ich gerne, weil sie schnell gehen und sie sich so schön varieren lassen je nachdem was man gerade noch zu Hause hat.

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Zutaten für 12 herzhafte Käse-Schinken-Lauchzwiebeln-Muffins:

175 g Dinkelmehl

50 g Roggenvollkornschrott

2 TL Backpulver

1 TL Natron

1 TL Salz

2 Eier

80 g Öl

125 g Buttermilch

1 Hand kernige Haferflocken

ca. 100 g geriebene Käsemischung (1/3 Morzarelle / 2/3 Gouda)

3 Lauchzwiebeln

125 g Hinterschinken

eine 12er Silikonmuffinform

1.  Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

2. Die Grundzutaten sprich Mehl, Schrott, Backpulver, Natron, Salz, Eier, Öl, Haferflocken und Buttermilch in einer Schüssel vermengen.

3. Die Lauchzwiebeln putzen und in dünne Scheiben schneiden und danach den Schinken in kleine Würfel schneiden und dazu geben. Die Hälfte es Käses mit in den Teig geben und umrühren.

4. Den Teig in die Muffinsmulden verteilen ca. 1 1/2 bis 2 EL und darüber den restlichen Käse verteilen.

5. Die Muffins ca. 20 Minuten backen.

 

saftige Schokomuffins ohne Ei

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Wie versprochen das Rezept für die sanftigen Schokomuffins ohne Ei. Diese Muffins mache ich immer wieder gerne, wenn ich so richtigt Junker nach Schokolade habe. Bei der Canache mag mein Mann lieber die Variante mit dunkler Kuvertüre, während es mir zu herb ist. Der Kompromiss war einfach halb und halb Zartbitterküvertüre und Vollmilchkuvertüre zu mischen.

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Diesmal wollte ich auch gerne meine tulpin cases zum backen ausprobieren, die ich mir in Schottland im letzten Urlaub gekauft habe. Da diese etwas größer sind reicht der Teig in diesem Fall dann nur für 6 Muffins. Im nachherein dachte ich eigentlich fehlen da noch Schokostückchen, was ich mal beim nächsten Mal ausprobieren werde.

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Rezept für 12 kleinere oder 6 große Muffins

Teig:

200 g Zucker

200 g Mehl

30 g echten Kakao

½ TL Backpulver

½ TL Natron

½ TL Salz

1 TL Essigessenz

¼ l Wasser

80 g Sonnenblumenöl

Canache:

50 g Vollmilchkuvertüre

50 g Zartbitterkuvertüre

1 ½ TL Sahne

0ptional: Schokoflocken für die Deko.

1. Den Backofen auf 170 Grad vorheitzen.

2. Die trockenen Zutaten miteinander vermengen in einer Schüssel.

3.  Das Wasser mit dem Öl und den Essig vermischen. Ich benutze dafür einen Messbecher. Als erstes messe ich die passende Wassermenge ab. Dann wiege ich mit der Küchenwaage das Öl ab. Danach kommt der Essig dazu.

4. Die Flüssigkeit in die Schüssel geben und mit einem Löffel kurz durchrühren bis sich die Zutaten gerade eben vermischt haben. Anschließend in den Muffinformen verteilen.

5. Die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad ca. 30 Minuten backen. Sie sollten nicht zu lange drinne bleiben, wenn sie noch saftig bleiben sollen. Im Zweifelsfall den Stäbchentest machen.

6.  Wenn die Muffins abgekühlt sind die Zutaten für die Canache erwärmen am besten im Wasserbad erwärmen und durchrühren. Die Masse auf den Muffins verteilen. Bei Bedarf noch die Schokoflocken darüber streuen.  Wenn die Cansache schneller trocknen soll in den Kühlschrank stellen.

 

saftige Vanille-Beeren-Muffins ohne Ei mit süßem Topping

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Als ich meine neuen Muffin-Papierformen in den Schrank sortieren wollte, die ich mir im Urlaub gegönnt hatte stand ich vor einem Problem. Ich habe keinen Platz dafür. Die Kiste mit Förmchen war voll und auch in anderen Schubladen versteckten sie sich. Nachdem ich erst mal durchsortiert hatte wurde mir klar es gab nur zwei Optionen entweder kaufe ich mir keine Muffin-Papierformchen mehr oder ich muss mehr Muffins backen. Die Entscheidung fiel schnell auf die letztere Option, da ich sowieso noch eine Rezeptidee im Kopf hatte, die ich gerne ausprobieren wollte. Grundlage dafür ist ein Rezept für saftige Schokomuffins ohne Ei. Das charmante an dem Rezept finde ich, dass es ohne Ei auskommt. Oft backe ich spontan und ab und zu muss ich dann fest stellen ich habe alle Eier verbraucht. In meinen Kopf habe ich mich schon länger gefragt wie es in einer Vanillevariante mit Früchten schmecken würde.  Für mich gehört dazu dann auch ein Topping. Mit dem Topping schmecken die Cupcakes schon sehr süß und sind nur etwas für echte Süßschnäbel. Wer es nicht ganz so süß mag sollte das Topping lieber weg lassen.

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Als die Muffins aus dem Ofen kamen konnte ich nicht abwarten bis sie abgekühlt waren um zu probieren, ob mein Experiment gelungen war. Im warmen Zustand schmeckten sie mir sehr gut und ich kann sie mir gut als einen warmen Nachtisch vorstellen. Dazu vielleicht eine selbstgemachte Vanillesoße (Rezept demnächst). Ich freue mich schon darauf das aus zu probieren.

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Rezept für 12 saftige Vanille-Beeren-Muffins ohne Ei mit süßem Topping 

Teig für die Muffins:

200 g Mehl

200 g Zucker

1 Vanilleschote

1/2 TL Natron

1/2 TL Backpulver

1/2 TL Salz

80 g neutrales Öl

1 TL Essig

1/4 l Wasser

150 g TK Beerenmischung (unaufgetaut)

12 Muffinförmchen

Topping:

200 g gute weiße Kuvertüre

Mark einer 1/4 Vanilleschotte

7 EL Sahne

1. Den Backofen auf 170 Grad vorheitzen.

2. Die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Natron, Backpulver, Salz)  und das Mark der Vanilleschotte in einer Schüssel gut miteinander vermengen. Insbesondere bei der Vanille darauf achten, dass sie sich auch gut verteilt hat.

3. Wasser, Öl und Essig in einem Messbecher verrühren. Anschließend in die Schüssel gießen und verrühren.

4. Kurz die Tiefkühlbeeren unterrühren.

5. Den Teig in die Muffinform ggf. mit Papierformen geben. Ohne Papierformen würde ich zu einer Silikonform raten, weil sie sich darauf besser rauslösen lassen.

6. Die Muffins ca. 35 Minuten bei 170 Grad im Backofen backen bis sie leicht gebräunt sind. Im Zweifelsfall den Stächentest machen.

7. Wenn die Muffins abgekühlt sind für das Topping alle Zutaten im Wasserbad langsam erwärmen. Gut durchrühren und auf den Muffins verteilen.

Tipp: Die Muffins über Nacht in den Kühlschrank stellen, weil sie dadurch saftiger werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Russische Zupfkuchen-Muffins

 

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Gestern war ich bei der Ernährungsberatung, weil ich meine Ernährung etwas umstellen möchte, um meinen Blutzucker stabiler zu halten. Natürlich kam von mir die Frage, was ich tun kann, wenn ich mal nachmittags Kuchen essen möchte. Ihr Rat : Käsekuchen wäre gut wegen dem Eiweiß. Die Mundwinkel gingen bei mir gleich nach oben, weil dies einer meiner Lieblingskuchen ist. Das brachte mich dazu, dass ich mal wieder Lust hatte russiche Zupfkuchen-Muffins zu backen.  Ihre Theorie muss auch schließlich in der Praxis überprüft werden.  Die Muffins lassen sich auch gut einfrieren.

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Russiche Zupfkuchen-Muffins

Zutaten für den Teig:

250 g Mehl

100 g Zucker

2 EL echtes Kakaopulver

1 Prise Salz

150 g kalte Butter

1 Ei

Zutaten für die Füllung:

2 EL Sahne

Mark einer Vanilleschote

3 Eier

80 g (brauner) Zucker

500 g Magerquark

100 g Mascarpone

1 EL Stärke

 

  1. Backofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und kräftig durchkneten bis ein geschmeidiger Teig entsteht.
  3. Vom dem Teig ca. ¾ beiseite legen. Den restlichen Teig zu einer dicken Rolle formen und in 12 gleiche Teile schneiden. Dann je ein Teigstück zu einer Kugel formen und entweder in der Hand oder auf ein Stück Frischhaltefolie platt drucken. Danach in jeweils in die Mulde des Muffinbackblech drücken. Ich bevorzuge inzwischen meine Silikonform, weil ich mir das einfetten spare und sie nach dem Backen sich auch leicht wieder raus lösen lassen.
  4. Für die Füllung die Zutaten in einer Rührschüssel vermengen. Am besten mit dem Handrührgerät mit dem Rührbesen vermengen, weil sich durch die Mascarpone leicht Klümpchen bilden.
  5. Die Masse gleichmäßig in den Mulden verteilen.
  6. Von den restlichen Teig kleine Stücke abreißen und auf den Muffins verteilen. Wenn es etwas schicker aussehen soll kann man den Teig auch zwischen zwei Stücken Frischhaltefolie ausrollen und z.B. kleine Herzen ausstechen.
  7. Die Muffins kommen für 20 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Danach den Backofen auf 100 Grad runter stellen und für eine weitere halbe Stunde weiter backen.
  8. Die Muffins am besten über Nacht im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Tipp: Wer es lieber cremiger mag läßt die Stärke weg und nimmt 400 g Magerquark statt 500 g.