Archiv der Kategorie: Deftiges

Schinken-Nudel-Auflauf ohne Fixprodukt

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Wenn ich auch gerne backe so ist kochen für mich mehr eine Pflichtübung. Eins der Lieblingsessen von meinen Mann ist Schinken-Nudel-Auflauf. Allerdings hat die Firma von denen ich sonst die Tütchen kaufe ihre Rezeptur geändert und ich habe ich mich dazu entschieden den Schinken-Nudel-Auflauf ohne Fixprodukte zu machen.

Nach dem zweiten Versuch hatte ich dann ein Rezept bei dem ich bleiben werde. Geschmacklich kommt der Auflauf nicht ganz ans Original heran, aber geschmeckt hat er uns.

Für meinen Mann und mich reicht es für eine Mahlzeit, allerdings sind wir beide gute Esser. Ich würde mal schätzen es sind 4 Potionen.

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Rezpt für Schinken-Nudel-Auflauf ohne Fixprodukt

Zutaten:

250 g Nudeln (Ich nehme da die Shipli.)

200 g Koch-Hinterschinken

2 kleinere Schalotten oder eine größere

je eine Prise Salz und Zucker

20 g Kräuterbutter

1 Knoblauchzehe

200 g Sahne

100 ml Milch

500 m Wasser

ca. 3/4 EL Hühnerbrühe

1 EL getrockneten Bärlauch

1 EL getrocknete Petersielie (alternativ Schnittlauch, der mir ausgegangen ist)

2 EL Tomatenmarkchips (oder Tomatenmark)

Pfeffer und Chilli nach Geschmack

paar Spritzer Zitronensanft

etwas Muskatnuss

400 g jungen oder mittelalten Gouda

  1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen
  2. In eine Auflaufform die rohen Nudeln geben. Den Schinken in Würfel schneiden und untermischen.
  3. Die Zwiebeln fein schneiden. In der zwischenzeit die Kräuterbutter im Topf schmelzen. Die Zwiebeln in die geschmolzene Butter geben und eine Prise Salz und Zucker dazugeben. Die Zwiebeln anschmorren bis sie glasig sind.
  4. Das ganze mit dem Wasser, Milch und Sahne ablöschen. Anschließend die Hühnerbrühe, Tomatenmarkchips dazugeben und gut umrühren und etwas köcheln lassen. Dann die Gewürze und den Zitronensaft dazugeben. Mit dem Pfeffer, Salz und Chilli abschmecken.
  5. Das Ganze in die Auflaufform geben.
  6. Den Gouda mit einer groben Reibe reiben und den Käse darüber geben.
  7. Den Auflauf ca. 35 Minzten bei 200 Grad backen bis der Käse goldbraun ist. Ich mag meinen Käse lieber etwas knuspriger.

 

 

 

 

 

Mini-Lauchzwiebel-Schinken-Quiche

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Ich komme enlich mal dazu wieder mal etwas aus der Küche zu  bloggen. Das Leben läuft eben nicht immer wie geplant. Eine fiese Erkältung hat meine Osterbackprojekte verhindert. Danach war ich durch netten Besuch ganz in Anspruch genommen.

Quiche mag ich lieber in Muffinförmchen gebacken. Auf diese Weise finde ich sie handlicher zu essen. Ich mache diese Quiche gerne als Finger-Food zum mitnehmen oder für Besuch. Wenn dann doch etwas übrig bliebt hat man auch eine handliche Grösse als Zwischenmahlzeit. Warm mag ich sie zwar lieber, aber auch kalt ist sie noch lecker.

Das Rezept könnt ihr natürlich auch in einer normalen Quicheform backen, wenn es euch lieber ist.

Der Mürbeteig kommt ohne Ei aus. Das finde ich ganz praktisch, wenn ich mal nicht so viele Eier zu Hause habe. Der einzige Nachteil ist er ist wirklich etwas mürber und zerfällt schneller als der klassiche Mürbeteig.

Optional könnt ihr den Schinken auch weglassen und habt dann eine vegetarische Variante. Den Schinken füge ich meistens auch nur dazu, wenn mein Mann mitisst, damit er nicht nörgelt.

Da ich gerne würzig esse, habe ich in den Mürbeteig noch Gewürze und Kräuter beigefügt.

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Mini-Lauchzwiebel-Schinken-Quiche

Zutaten Mürbeteig:

160 g kalte Butter

30 g Volkornroggenschrot

170 g Dinkelmehl

1 TL Salz

1 EL Bärlauch

Pfeffer, Chilli nach Geschmack

1 EL Schafskäsegewürz

3 – 4 EL kaltes Wasser

Zutaten Füllung:

1 Becher Sahne (200 g)

1 Ei

100 g geriebenen Parmesan

2 Bunt Lauchzwiebeln

125 g Koch-Hinterschinken

1 EL Bärlauch

Pfeffer, Chilli nach Geschmack

1 EL Schafskäsegewürz

eine Prise Salz

ca. 100 – 150 g Gouda (zum überbacken)

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  1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Die Butter in kleine Stücke schneiden und mit den anderen Zutaten in einer Schüssel verkenten. Wenn der Teig zu krümmelig ist noch etwas Wasser dazugeben. Etwas hängt es auch von der Grösse von dem Ei zusammen.
  3. Den Teig auf einen Brett zu einer Rolle formen und in 12 gleichgroße Teile schneiden. Je ein Teigstück zu einer Kügel formen und dann etwas platt drücken. In die Muffinmulde legen und noch etwas den Teig verteilen.
  4. Die Sahne mit dem Ei verquillen und den Parmesan und die Gewürze unterrühren.
  5. Die Lauchzwiebeln putzen und waschen und in dünne Ringe schneiden. Zu der Sahnekäsemasse dazugeben.
  6. Dann den Schinken würfeln und ebenfalls darunter mischen.
  7. Die Masse in den Muffinsförmchen verteilen.
  8. Den Käse mit einer groben Reibe reiben und etwas über die Mini-Quiche streuen.
  9. Das Ganze ca. eine halbe Stunde bei 200 Grad backen bis der Käse goldbraun ist.

 

 

 

 

 

Cracker im weihnachtlichen Gewand

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Wenn ich auch ein Süßschnabel bin merke ich zur Weihnachtezeit wie ich übersättigt bin von süßen Sachen. Insbesondere wenn ich lange in der Küche stand um zu backen und Pralinen zu machen habe ich keine Lust mehr auf süsse Leckereien. Gerade dann ist mehr mehr nach etwas deftigen oder salzigen.

Ich liebe Ritz Cracker, aber gönne sie mir selten, denn wenn die Packung erst mal auf ist dann ist sie auch schnell leer. Deswegen habe ich beschlossen nach einem Rezept für Cracker zu suchen, die wie die von Ritz sein sollen. Fündig geworden bin ich bei Küchenlatien. Da ich dies Jahr auch mal etwas anderes als nur Süsses backen und werkeln wollte, habe ich die Cracker deswegen eine weihnachtliche Form gegeben und meine Aussteckstempel genutzt, die bisher ungenutzt waren.

Ganz wie die Ritz Cracker fand ich den Geschmack zwar nicht, aber schon mal nah dran.  Ich denke beim nächsten Mal werde ich es mit mehr Salz probieren. Für mich auf jeden Fall eine nette Idee zum verschenken für Leute, die vielleicht nicht so gern Süßes mögen oder eben schon davon zur Weihnachtszeit übersättig sind.

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Rezept für ein Blech Cracker:

Zutaten:

125 g Dinkelmehl

1 1/2 TL Backpulver

1/2 TL Zucker

1/2 TL Salz

45 g kalte Butter

1 ELÖl

3 EL Wasser

Meersalz aus der Mühle

  1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizten.
  2. Die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und gut verrühren.
  3. Die Butter in kleinen Würfel dazu geben und mit den Händen grob verkneten.
  4. Das Öl dazugeben und leicht verkneten. Anschließend das Wasser hinzugeben und so lange mit den Händen durchkneten bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.
  5. Den Teig dünn ausrollen. Ich mag es nicht ganz so dünn also sind meine etwas dicker geworden. Mit einer Keksform ausstecken. (Ich habe Aussteckstempel genommen). Dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Bei mir reichte der Teig genau für ein Blech. Wer die Cräcker knuspiger haben möchte rollt sie dünner aus.
  6. Als letztes noch Meersalz aus der Mühle über den Keksen verteilen.
  7. Die Cräcker ca. 8 – 10 Minuten je nachdem wie dünn ihr sie ausgestocken habt bei 200 Grad backen bis goldbraun sind.

gequirtes Kürbishirn serviert im Kürbisschädel (Kürbissuppe)

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Wie ich herausfand mag mein Besuch zu Halloween sehr gerne Kürbis. Bisher habe ich bisher mir nur Kürbis gekauft um eine Kürbislaterne daraus zu machen. Für mich war es jetzt die Gelegenheit Kürbissuppe auszuprobieren. Zu Halloween ist es viel netter die Kürbissuppe dann auch passend zu servieren.

Da ich das Rezept ausprobieren wollte habe ich mich mit dem ausgekrazten Kürbisfleisch begnüg. Von der Menge her reicht es auch eine Vorspeise für ca. zwei Teller. Die Suppe hat einen ausgeprägten Kürbisgeschmack.

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Rezept für Kürbissuppe ca. zwei Teller:

Zutaten:

170 g Hokkaidokrübis

1 Karotte

1 Schalotte

1/2 EL Butter

etwas Zucker und Salz

50 ml Milch

400 ml Wasser

1/2 EL Instant Hühnerbrühe bzw. Gemüsebrühe

Salz, Pfeffer, Curry, Chilli, Safranfäden nach Geschmack

  1. Den Kürbis oben aufschneiden und die Kerne und die Fäden entfernen. Anschließend das Fruchtfleisch ausschaben. Das Kürbisfleisch erst mal beiseite legen.
  2. Die Karotte schälen und in Stücke schneiden.
  3. Die Schalotte entkleiden und in Stücke schneiden. Im Topf die Butter schmelzen anschließend die Zwiebeln dazu geben und etwas Salz und Zucker. Die Zwiebel anbraten bis sie glasig ist. Anschließend mit dem Wasser ablöschen und das Kürbisfleisch, Karotte dazu geben. Das ganze köcheln lassen bis der Gemüse weich ist.
  4. In der zwischenzeit könnt ihr dem Kürbis ein Gesicht verpassen, wobei ihr darauf achten solltet nur oberflächlich die Fratze auszuschneiden.
  5. Das Gemüse mit dem Pürierstab zuzerkleinern anschließend die Milch dazu geben. Dann mit den Gewürzen nach Geschmack abschmecken.
  6. Die Suppe in den Kürbis füllen und servieren.

Anmerkung: Nach dem Essen kann man den Kürbis auswaschen und die Fratze dann ordentlich durchstechen und mit einer Kerze drinne als Lampe benutzen.

Mumienwürstchen

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Halloween erwarte ich besuch von unheimlichen Wesen. Ich weiß zwar noch nicht in welcher Gestalt sie erscheinen werden jedoch eines bin ich mir sehr sicher sie werden Hunger haben. Zum Glück ist bis Halloween noch etwas Zeit einige Rezepte auszuprobieren.

Da ich vermutlich keine Zeit haben werde aufwendig etwas vorzubereite war ich froh als ich auf die Rezeptideemit den Mumienwürstchen gestoßen bin.

Mein ersten Versuche mit fertigen Blätterteig konnte mich weder optisch noch geschmacklich überzeugen. Nach einem zweiten Anlauf war ich von der Blätterteigvariante immer noch nicht überzeugt.

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Deswegen habe ich dann einen weiteren Versuch mit fertigen Pizzateig gestartet und diese Variante sagt mir wesentlich mehr zu. Ohne den Gedanken mit der Zeit im Hintergrund würde ich zwar selbstgemachten Teig bevorzugen aber machmal ist es einfach sinnvoll Kompromisse zu machen.

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Zutaten für 4 Mumienwürstchen:

4 Wienerwürschen

500 g fertiger Pizzateig

4 Schaschlikspieße

etwas Mayonese und Ketup

1.Den Backofen auf 200 Grad vorheitzen.

2. Den Pizzateig ausbreiten und längst in dünnere Streifen schneiden.

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3. Ein Schaschlikspieß nehmen und es in der Mitte zerbrechen und noch etwas an den abgebrochenen Enden kürzen. Die geraden Enden in der Würstchen stecken.

4. Ein Teigstreifen nehmen und ihn mittig erst um das Würstchen einmal drapieren und dann die Stieße damit bedecken. Wer Sorge hat wegen der Spieße kann auf das kürzen verzichten und etwas von den Spießen überstehen lassen. Nach dem Backen sind die „Arme“ fest genug, damit man den Spieß wieder entfernen kann.

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4. Anschließend einen Streifen nehmen und dem Würstchen einen Turban wikeln. Vorne etwas Platz lassen für das Gesicht auf das später die Augen kommen. Hinten jedoch sollte schon Teig sein. Dann noch 2-3 weitere Steifen um das Würstchen wickeln bis es bis oben ganz bedeckt ist vom Teig.

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5. Die umwickelten Würstchen ähm.. ich meine die Mumien in den vorgeheitzen Backofen bei 200 Grad ca. 15 – 20 Minuten backen. Ich habe sie 20 Minuten gebacken, da ich es gerne knusbrig mag.

6. Die Würstchen sind aus dem Ofen noch sehr heißt und sollten noch etwas abkühlen. (ggf. die Spieße jetzt entfernen) Vor dem servieren noch jeweils mit Mayonese zwei Augen rauftupfen. Ich habe dafür dann Mayonese aus der Tube genommen, weil sie sich besser protionieren lässt. Für die roten Augäpfel nehmt ihr noch etwas Ketup und tupft ihn oben drauf. Dir Mumien können dann nach belieben noch mit Blut ähm… Ketup garniert werden.

Anmerkung: Noch leicht warm fand ich schmecken die Mumien am besten.

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Wenn es blutiger aussehen soll darf dann beim anrichten der Ketup nicht fehlen.