Archiv der Kategorie: Dessert

Herzwaffeln

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Wenn es eine Top 10 meiner Lieblingsgerüche geben würde, wäre der Geruch von frisch gebackenen Waffeln mit dabei. Vom Gefühl her würde ich sagen diesen Geruch, kann ich hundert Meter gegen den Wind wahrnehmen.

Dies Rezept habe ich noch von meiner Mutter und im Grunde ist es immer noch mein Lieblingsrezept für Waffeln. Am liebsten mag ich meine Waffel warm mit Zimtpuderzucker und einer Kugel Vanilleeis. Die Waffeln schmecken leicht mürbe, wer einen etwas zarteten Geschmack haben möchte nimmt etwas weniger Mehl.

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Rezept für Waffeln:

Zutaten:

125 g Butter

100 g Zucker

1/2 TL Vanilleextrakt

1 Ei

300 g Mehl

1/2 Packung Backpulver (ca. 1 1/2 TL)

100 ml Milch

100 ml Wasser

etwas Öl zum einpinseln des Waffeleisen

  1. Das Waffeleisen vorheitzen.
  2. Die Butter in einem Topf schmelzen.
  3. In einer Schüssel das Ei mit dem Zucker und Vanilleextrakt schaumig rühren die geschmolzene Butter dazugeben. Erneut umrühren.
  4. Dann das Mehl und Backpulver unterrühren.
  5. Zum Schluss noch das Wasser und die Milch dazugeben. Ich mache das als letztes um ggf. noch etwas Flüssigkeit dazugeben.
  6. Das Waffeleisen mit einem Backpinsel ausstreichen und ca. 3 EL Teil einfüllen.
  7. Die Waffeln goldbraun ausbacken. Bei meinem Waffeleisen leuchtet dann die kleine Lampe auf bzw. ich öffne das Waffeleisen, wenn kein Dampf mehr aufsteigt.

Anmerkung:

Wenn es euch wie mir geht und ihr nicht gleich den ganzen Teig verbraucht, sondern noch für den nächsten Tag nehmt wird der Teig etwas dicker. In diesen Fall am besten noch etwas Wasser oder Milch dazugeben und durchrühren, damit er wieder etwas dünner wird und die Waffeln nicht zu mürbe.

 

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gepimpter Schoko-Vanillepudding mit Daimbonbons

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Manchmal muss es für mich einfach Schoko-Vanillepudding sein. Obwohl es ein recht einfacher Nachtisch ist macht er doch etwas her und eignet sich wie ich finde auch dazu bei besonderen Gelegenheiten serviert zu werden. Die einzelnen Portionen in schöne Gläser gefüllt macht es auch optisch einen edleren Eindruck

Wie viel Portionen es werden hängt natürlich von den Gläsern ab.

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gepimpter Schoko-Vanillepudding ( 4 – 6 Portionen)

Zutaten:

1 Liter Milch

3 und 2 EL Zucker

1 Packung Vanillepudding

1 Packung Schokoladenpudding

100 g weiße Schokolade

100 g Vollmilchschokolade

1 Vanilleschote

1 Hand Daimbonbons

  1. Die Schokolade jeweils grob zerkleinern und jeweils getrennt in eine kleine Schüssel geben und schon mal bereit stellen.
  2. Die Dainbonbons mit zerkleinern und in einer Schüssel schon mal bereit stellen.
  3. Einen halben Liter Milch abmessen. In einer Schüssel das Pulver für den Schokopudding geben und 3 EL Zucker unterrühren. Etwas von der Milch dazugeben und umrühren.
  4. Die Milch dann in einen Topf langsam erhitzen bis sie leicht köchelt und dann das verrührte Pulver dazugeben. Schnell umrühren. Wenn der Pudding anfängt fest zu werden die Vollmilchschokolade dazugeben und weiter rühren bis die Schokolade sich aufgelöst hat.
  5. Den Topf vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen so 1-2 Minuten und die Daimstückchen unterrühren. Mit einer Kelle den Schokopudding in 4 – 6 Gläser füllen. Dabei sollte noch genügend Platz für den Vanillepudding bleiben.
  6. Noch einmal einen halben Liter Milch abmessen. Das Vanillepuddingpulver in eine kleine Schüssel geben, 2 EL Zucker, das Vanillemark dazu und etwas von der Milch und verrühren.
  7. Die Milch wieder in einen Topf geben und langsam erwärmen bis die Milch leicht köchelt und das verrührte Puddingpulver dazugeben. Wenn der Pudding anzieht die weiße Schokolade dazugeben und unterrühren bis sie sich aufgelöst hat.
  8. Den Topf vom Herd nehmen und mit einer Kelle in den Gläsern verteilen.

Anmerkung:

Wer keine festen Daimstückchen im Pudding haben möchte gibt die Daimstückchen mit der Schokolade in den Schokopudding. Er hat dadurch eine leicht caramellige Note.

 

 

„Blutsuppe mit Innereien und dicken Maden“ (Fliederbeerensuppe mit Äpfeln und Grießnocken)

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Vor einiger Zeit hatte ich schon Holundersuppe mit Äpfel und Grießnocken ausprobiert. Beim ersten Testkochen war mir klar das ist eine passender Nachtisch für Halloween. Dann eben nur unter anderen Namen. Den Gries dann halt länglisch formen und ich fand schon es sah aus wie Blutsuppe mit Innereien und dicken Maden.

Von der Konsetenz her ist es mit der Menge Stärke eher eine dünnere Grüzte als Suppe. Für Halloween finde ich die „gallerartie“ Konsetenz her in Ordnung. Wenn ihr jedoch wirklich mehr eine Suppe haben wollt, dann würde ich raten die Stärke etwas zu reduzieren.

Im Nachherein war ich am überleben, ob die Suppe mit Kirschsaft von der Farbe nicht sogar besser aussehen würde. Allerdings liebe ich Fliederbeersaft und werde an Halloween bei der Variante bleiben.

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Rezept für: „Blutsuppe mit Innereien und dicken Maden“ (Fliederbeerensuppe mit Äpfeln und Grießnocken)

Zutaten:

Suppe:

1/2 l Fliederbeerensaft

1/4 l Wasser

1/4 l Cranberrysaft

1 Zimtstange

1 Zitrone

100 g Zucker

40 g Speisestärke und etwas Wasser

2 mürbe Äpfel

Grießnocken:

1/4 l Milch

30 g Butter

1/4 Vanilleschote

1 Prise Salz

30 g Zucker

120 g Grieß

  1. Ihr gebt die Säfte, das Wasser, Zucker, die Zimtstange, in einen Topf. Dann die Zitrone auspressen und den Saft dazugeben. Dann kocht ihr das ganze auf. Zwischendurch mal rühren.
  2. In der zwischenzeit könnt ihr die Äpfel schälen und entkernen. Die Äpfel in kleine Stückchen schneiden, damit es mehr wie Stückchen aussieht. Das ganze lässt ihr dann vor sich hinkochen. Wenn ihr die Suppe frisch machen wollt, dann wartet bis die Apfelstückchen sich richtig mit dem Saft vollgesaugt haben um sich dunkel einfärben.
  3. Ihr entfernt die Zimtstange. Dann die Speisestärke mit etwas Wasser anrühren. In die kochende Suppe gut einrühren und warten bis es sich eingedickt hat. Jetzt auf kleiner Stufe weiter vor sich hinköcheln lassen.
  4. Für die Grießnocken gebt die die Milch, Butter, Salz, Vanillemark und Zucker in den Topf. Den Grieß stellt ihr schon mal in einer kleinen Schüssel bereit. Erst lasst ihr die Butter schmelzen. Dann kocht ihr die Milch auf. Den Topf schnell vom Herd nehmen und den Grieß unterrühren. Den Topf wieder auf den Herd stellen und weiterrühren bis sich der Grießbrei vom Topfboden lösst.
  5. Dann nehmt ihr einen EL und stecht etwas vom Teig ab. Dann formt ihr den Gries zu „dicken“ Maden.
  6. Die Fliederbeersuppe in tiefe Teller füllen und die dicken Maden darauf drapieren.

Anmerkung: Kalt fand ich die Suppe auch lecker.

schnelle Schokoladensoße

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Nach langen überlegen habe ich mir eine Eismaschiene mit Kompressor bestellt. In erfreudiger Erwartung bald mein Eis selber herzustellen habe ich mich entschlossen eine Schkoladensoße selber zu machen. Das schwirte mir schon länger im Kopf umher und da die Eismaschiene noch auf sich warten lässt wollte ich zumindest schon mal eine Schokoladensoße machen. Ich war selber überrascht wie schnell es im Grunde ging.

Für das Foto musste noch gekauftes Eis herhalten, aber ich freue mich schon bald frisch zubereitetes Eis genießen zu können.

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Schokoladensoße

Zutaten für ca. 200 ml

100 g Noguartschokolade

120 g Wasser

15 g Zucker

15 g Kakao

50 ml Sahne

1. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen.

2. Die restlichen Zutaten in einem Toprf erwärmen und rühren bis der Zucker geschmolzen ist.

3. Wenn die Schokolda geschmolzen in den Topf geben und für 5 Minuten unter rühren vor sich hinköcheln lassen.

4. Die Soße in eine heißausgespülte Flasche geben und im Kühlschrank lagern.

Eis ohne Eismaschine herstellen. 1. Versuch

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Seit längeren überlege ich mir eine Eismaschiene mit Kompressor an zu schaffen. Meine bisherigen Versuche ohne eine Maschiene Eis herzustellen endeten mit einem festen Klumpen gefrorrener Sahne. Diesen Sommer steht für mich fest es wird eine Eismaschiene in meiner Küche stehen, wenn ich mich nur durchringen könnte mich für ein Modell zu entscheiden.

Als ich bei meiner Schwester war überraschte sie mich mit einem selbstgemachten Strawbeery-Cheesecake-Eis. Mir war sofort klar, dass ich das selber auch ausprobieren wollte. Das schöne an dem Rezept ist, dass es auch ohne Ei auskommt. Ich habe allerdings, damit das Eis auch nach längeren Einfrierren noch cremiger bleibt noch Johanneskernbrotmehl ergänzt und konnte nicht wiederstehen noch Vanillemarkt dazu zugeben. Ich bin einfach zu ungeduldig um zu warten bis es wieder etwas angetaut ist.

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Zutaten für die Grundmasse:

1 Dose gesüßte Kondensmilch

400 ml Sahne.

1 Vanilleschotte

2 TL Johanneskernbrotmehl

Die Sahne und die Kondensmlich sollten am besten mindestens 24 h im Kühlschrank durchkühlen.

Die Sahne mit dem Vanillemark steif schlagen und nach und nach die Kondensmilch dazugeben. Dann das Johanneskernbrot dazugeben und noch mal durchrühren. Damit ist die Grundmasse fertig.

Für den ersten Versuch habe ich die Grundmasse geteilt. Bei der einen Hälfte habe ich Oreokekse zerkleinert. Einige im Mulltizerkleiner und auch einige mit der Hand, damit Stücke darin sind. Bei der anderen Hälfte habe ich kleine Himbeer-Pudding-Törtchen zerkleinert, die ich noch da hatte. Ergänzt habe ich das ganze mit der Erdbeersoße, die mir meine Schwester mitgegeben hatte.

Jeweils habe ich dann die Masse in eine Tuppe gefüllt und die restlichen Zutaten untergemischt.

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So sah das Eis nach ca.8 Stunden im Tiefkühler aus. Das Oreoeis war schön cremig und die zweite Varinante etwas fester. Geschmeckt hat beides. Am nächsten Tag für die Fotos habe ich das Eis wieder rausgeholt und das Oreoeis war immer noch cremig. Die Kücheneisvariante war doch schon sehr fest geworden allerdings ohne Eiskristalle.

Das Oreoeis war mir nur etwas zu süß. Ich denke es liegt an der Kondensmilch die ich benutz habe. Was mich dazu führte, dass ich beschloss mir für das Eis die gesüsste Kondensmilch lieber selber her zu stellen.

kondensmilchNachtrag:

Ich habe ausprobiert das Eis mit selbstgemachter Kondensmilch zu machen. Leider wurde es dann nicht so cremig. Die Kondensmilch selber zu machen habe ich ausprobert, was Auslöser für neue Rezeptideen war.

cremige Panna Cotta mit Himbeergrütze

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Wie wäre es mit selbstgemachter cremiger Pana Cotta mit Himbeergrütze als Nachtisch für den Valentinstag? Das schöne daran ist alles kann einen Tag vorher zubereitet werden, damit bleibt mehr Zeit für Zweisamkeit.

Die echte Panna Cotta besteht aus gekochter Sahne. Diese Panna Cotta ist kcalorientechnisch etwas entschärft, weil ein Teil der Sahne durch Milch ersetzt wird. Bei dieser Variante besteht auch nicht die Gefahr, dass sich die ganze Vanille am Boden sammelt, wie es mir erging bei meinem ersten Versuch Panna Cotta selber zu machen.

Die Himbeergrütze mag ich sehr säuerlich, weil ich diesen Kontrast von sauer und süß mag. Wer es lieber süßer mag sollte mehr Puderzucker in die Himbeergrütze geben.

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cremige Panna Cotta mit Himbeersoße

für ca. 4- 6 Portionen je nach Glasgröße

Zutaten Panna Cotta:

200 ml Sahne und 200 ml Sahne

200 ml Milch

45 g Zucker

2 Vanilleschote

4 Blatt Gelantine

1 Spritzer Zitrone

1 TL Puderzucker

Zutaten Himbeergrütze:

300 g Tiefkühlhimbeeren

1 EL Zitronensaft

1 Orange

1 EL Puderzucker

1 EL Stärke

1/2 TL Vanilleextrakt oder eine halbe Vanilleschote

1. Die Gelantineblätter in einer Schüssel mit kalten Wasser 10 Minuten einweichen. Ich habe auch schon Gelantine in Pulverform benutzt und zumindest ging es mir so, dass das Pulver bei mir eher Klümpchen bildet als die Gelantineblätter.

2. Einen Becher Sahne (200 ml), die Milch, den Zucker in einen Topf geben. Eine Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskrazten. Anschließnd beides in den Topf geben und unter rühren zumköcheln bringen und ein, zwei Minuten vor sich hinköcheln lassen. Die Vanilleschotte herausnehmen und die Masse in eine Schüssel geben.

3. Wenn die Gelatine 10 Minuten eingeweicht ist das Wasser abgießen und die Gelantine ausdrücken. Etwas von der Pannacottaflüssigkeit in eine kleine Schüssel geben und die Gelantine darin auflösen bevor sie zu der restlichen Flüssigkeit gegeben wird. Das ganze fürs erste in den Kühlschrank stehen bis die Masse leicht andickt.

4. Den zweiten Becher Schlagsahne in ein hohes Gefäß geben. Das Mark der zweiten Vanilleschote dazu geben und den Puderzucker und steif schlagen. Die Sahne zwischenzeitlich in den Kühlschrank stellen.

5.  In der zwischenzeit kann man die Himbeergrütze kochen. Die Tiefkühlhimbeeren mit dem Zitronensaft in einen Topf geben. Während die Himbeeren erwärmen die Orange ausdrücken und mit der Speisestärke mischen. Die Speisestärke gut unterrühren, damit keine Klumpen entstehen. Wenn die Himbeeren etwas verkocht sind den Puderzucker und den Vanileexstrakt (Mark einer halben Vanilleschote) unterrühren. Die Masse zum kochen bringen und den Orangensaft mit Stärke unterrühren und kurz aufkochen lassen. In ein Gefäß füllen und in den Kühlschrank stellen.

Anmerkung: Ich mag meine Himbeergrütze gerne sehr säuerlich. Wer es gerne süßer mag noch etwas Puderzucker hinzufügen.

6. Wenn die Pannacottamasse leicht angedickt ist die Vanillesahne unterheben. Einen Spritzer Zitrone dazugeben und noch mal umrühren. Jetzt kann die Masse in Gläser gefüllt werden. Die Panna Cotta sollte für mindestens 3 Stunden wieder in den Kühlschrank, damit sie fest werden kann.

Tipp: Die Himbeergrütze erst beim servieren auf die Panna Cotta geben, damit sie die Panna Cotta nicht rosa einfärbt.