Archiv der Kategorie: Geschenke aus der Küche

Baileys-Haferflocken-Cake-Pops

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Nach langer Zeit bin ich mal wieder dazu gekommen in der Küche zu werkeln. Dabei rausgekommen sind Cake-Pops die Haferflocken zur Grundlage haben. Wie ihr vielleicht schon gelesen habt mag ich nicht extra Kuchen für Cake-Pops backen.

Der wie ich finde einzige Nachteil bei dieser Variante ist, dass der Baileys Geschmack etwas unter geht und die Haferflocken stark dominieren. Geschmeckt hat es mir trotzdem gut. Ich denke als alkoholfreie Variante könnte man versuchen den Whiskylikör durch Sahne zu ersetzen.

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Rezept für Baileys-Haferflocken-Cake-Pops

500 g blütenzarte Haferflocken

200 g brauner Zucker

120 g weiße Schokolade

120 g Baileys

ca. 200 – 300 g Vollmilchkuvertüre

ca. 30-50 g  weiße Kuvertüre (Deko)

Cake-Pop-Stiele

Cake-Pop-Ständer

  1. Die weiße Schokolade zusammen mit dem Zucker im Wasserbad schmelzen. Beides gut durchrühren, wenn es geschmolzen ist.
  2. Die Haferflocken in eine große Schüssel geben und die Schokoladen-Zucker-Mischung dazu geben. Anschließend den Baileys dazu geben.
  3. Alles gut mit den Händen durchkneten. Sollte die Masse noch zu trocken sein ggf. nach etwas Baileys dazu geben.
  4. etwas von der Vollmilchkuvertüre (ca. 30 g) im Wasserbad schmelzen.
  5. Die Masse zu Kugeln formen. Darauf achten, dass die Kugeln nicht zu groß werden.
  6. Anschließend je einen Cake-Pop-Stiel etwas in die geschmolzene Kuvertüre tunken und anschließend in die Kugel leicht eindrücken. Der Stiel sollte von Schokolade umschlossen sein.
  7. Die vorbereiteten Kugeln am besten über Nacht trocknen lassen.
  8. Die Vollmilchkuvertüre im Wasserbad schmelzen. Wenn sie flüssig geworden ist noch mal umrühren. Den Temperaturtest machen. Den Finger in die Kuvertüre dippen und testen, ob sich die Kuvertüre kühl anfühlt. Die Kuvertüre noch mal umrühren.
  9. Jede Kugel in die Kuvertüre tunken und vollständig bedecken. Die überflüssige Kuvertüre abfließen lassen.
  10.  Die Cake-Pops beiseite stellen. Die Kuvertüre etwas antrocknen lassen bevor die weiße Kuvertüre geschmolzen wird.
  11. Die weiße Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Dann mit einem Löffel dünne Fädchen der Kuvertüre über den Cake-Pops verteilen.
  12. Das ganze würde ich anraten über Nacht richtig durchtrocknen zu lassen bevor die Cake-Pops verpackt werden können.

 

 

Eulenpralinen ummantel mit weißer Schokolade und mit dunkler Nougartfüllung

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Als meine Schwester mir Anbot  Silikoneulenformen mitzubringen war ich hin und her gerissen. Eigentlich habe ich genügend Silionformen, so viel Platz habe ich auch nicht in meiner Küche, eigentlich…. aber es handelt sich um Eulen und da konnte ich nicht widerstehen.

Bei meiner vorweihnachtlichen Kuvertürebestellung hatte ich mir dies Jahr noch Nougat zum ausprobieren mitbestellt. Ich habe mich für das dunkle Nougat entschieden, weil es etwas herber als das helle ist. Ich auch befürchtete mit dem hellen Nougat werden die Pralienen zu süß.

Genaue Mengenangaben habe ich diesmal nicht, weil ich paralell gerarbeitet habe. Es kommt eben auch auf die Grösse der Silionform an.

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Anleitung für Eulenpralinen nach Hausfrauenart:

1. Die weiße Küvertüre zerhacken und langsam im Wasserbad schmelzen.

2. Die Silikonform auswaschen und gut abtrocknen. Ein kleiner Wassertropfen kann schon eine unschöne Beule in der Praline geben.

3. Wenn die weiße Kuvertüre geschmolzen ist sie ggf. noch etwas abkühlen lassen. Der Test ist, wenn ihr etwas von der Kuvertüre an die Unterlippe schmiert sollte sie sich kühl, aber nicht kalt anfühlen. Dann rühre ich sie noch mal durch. Das gibt eventuelle zwar Bläschen, aber ich möchte vermeiden, dass es diese unschönen weißen Streifen gibt.

4. Die Aussparrungen in er Form mit Kuvertüre befüllen und anschließend die Silikonform drehen und überschüssige Kuvertüre  in eine Schüssel abgießen lassen. Dafür habe ich dann eine größere Schüssel genommen. Wichtig ist, dass die Form an allen Seiten bedeckt ist. Wenn das nicht der Fall ist noch mal Kuvertüre nachgießen und anschließend raustropfen lassen. Mit der stumpfen Seite von einem Messer habe ich die überflüssige Kuvertüre noch abgenommen und die Form noch mal gedreht um die Kuvertüreabhgießen zu lassen..

Die übriggebliebende Kuvertüre erst mal beiseite stellen, weil später noch welche benötigt wird.

5. Die Kuvertüre durchtrockenen lassen. Ich lasse sie normalerweise bis zum nächsten Tag trocknen.

6. Wenn die Kuvertüre fest ist das Nougat in einer Schüssel über den Wasserbad schmelzen. Wichtig ist hier dabei die kleine Stufe zu nehmen, damit das Nougat später wieder fest wird. Wenn es zu heiß erhitzt wird bleibt es flüssig, wie ich bei meinem ersten Versuch fest stellen musste.

7. Das flüssige Nougat habe ich noch kurz (ca. 5 Minuten abkühlen lassen) und dann in die Förmchen verteilt. Hierbei jedoch darauf achten, dass sie nicht ganz bis zum Rand gefüllt sind, weil oben (was später der Boden ist) noch eine Schicht Kuvertüre rauf kommt. Bevor weiter gearbeitet wird warten bis das Nougat wieder fest geworden ist. Ich habe dann am nächsten Tag weitergearbeitet.

8. Die weiße Kuvertüre wieder im Wasserbad bei geringer Hitze schmelzen und ggf. abwarten bis sie sich an der Unterlippe kühl anführt. Noch mal durchrühren und anschließend über die Form verteilen. Die Überflüssige Kuvertüre wieder mit der stumpfen Seite vom Messer abziehen.

9. Die Pralinen am besten über Nacht durchtrockenen lassen, damit sie sich auch gut aus der Form lösen. Wenn es notwendig ist schneide ich noch die „Füßchen“ ab.

Anmerkung: Da ich in der Weihnachtszeit öfters Pralinen mache nehme ich die übrige Kuvertüre für die nächsten Pralinen oder backe damit Minigugls.

 

vanilige Macarons mit weißer-Schokoladen-Kakausplitterfüllung

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Schon seit langen standen Macarons auf meiner Projektliste. Als ich mich darüber mit meiner Schwester unterhielt schickte sie mir einen Link zu fanzösisch kochen. Nachdem ich mir alles genau durchgelesen hatte entschloss ich mich dieses Projekt nicht mehr auf die lange Bank zu schieben, sondern mich ans Werk zu machen. Am Ende war es doch leichter als ich befürchtet hatte.

Als ich meinen Mann sagte ich wollte Macarons auszuproberen sah er mich verwundert an. Nachdem ich ihm es erklärt hatte meinte er nur:“Ach so, die kleinen Dinger, die wie Bürger aussehen.“ So kann man es natürlich auch ausdrücken.

Meine Macarons sind noch nicht perfekt geworden. Lecker fand ich sie trotzdem. Beim ersten Versuch hatte ich kleine Kreise vorgezeichnet und da sind sie auch besser in Form gewesen. Dabei muss ich allerdings sagen mir fehlt auch der Vergleich, weil ich vorher noch nie Macarons gegessen habe.

Zutaten vanilige Macarons mit weißer-Schokoladen-Kakausplitterfüllung

für die Schalen:

45 g gemahlende Mandeln

75 g Puderzucker

36 g Eiweiß (1 L Ei)

10 g Zucker

1/4 Vanilleschotte

1 Packung blaue Lebensmittelpulver (Crazy Colors)

Füllung:

75 g weiße Kuvertüre oder Schokolade

18 g Sahne

1/4 Vanilleschote

3 TL Kakaosplitter

  1. Die gemahlenden Mandeln und den Puderzucker in Multizerkleiner zu einem feinen Pulver zermahlen. Anschließend in eine Schüssel sieben.
  2. Von dem Eiweiß genau 36 g Eiweiß abnehmen. Bei meinen M Ei reichte es leider nur für 34 g, weswegen ich noch ein zweites Ei nehmen musste.
  3. Das Eiweiß steif schlagen. Wenn es langsam fest wird die den Zucker mit dem Vanillemark unterrühren. Anschließend weiter schlagen bis sie fest ist und dann die Lebensmittelfarbe dazugeben.
  4. Das feine Mandel-Puderzuckermischung in drei Schritten unterheben.
  5. Die Baisermasse auf ein mit Backpapier belegtes Blech mit dem Spritzbeutel geben. Besser ist es dazu dann Kreise (mit Schablone) aufgemalt und von außen nach innen gearbeitet.
  6. Den Backofen auf 140 Grad vorheitzen.
  7. Danach sollte das ganze ca. 15 Minuten ruhen, damit sich eine leichte Haut bildet.
  8. Die Schalen bei 140 Grad Umluft 15 Minuten backen.
  9. Wenn die Schalen abgekühlt sind können sie vom Backpapier gehoben werden.
  10. Für die Füllung die weiße Kuvertüre mit der Sahne im Wasserbad schmelzen. Wenn die Kuvertüre flüssig wird umrühren und das Vanillemark mit dem Kakaosplittern unterrühen.
  11. Die Füllung mit zwei TL auf der Häfte der Schalen verteilen. Wegen den Kakaosplittern habe ich auf einen Spritzbeutel verzichtet, weil sie sonst vorne sich sammeln und die Tülle verstopfen. Dann die zweite Schale leicht rauf drücken.
  12. Die Füllung durchtrocken lassen und fertig sind die Macarons.

Cracker im weihnachtlichen Gewand

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Wenn ich auch ein Süßschnabel bin merke ich zur Weihnachtezeit wie ich übersättigt bin von süßen Sachen. Insbesondere wenn ich lange in der Küche stand um zu backen und Pralinen zu machen habe ich keine Lust mehr auf süsse Leckereien. Gerade dann ist mehr mehr nach etwas deftigen oder salzigen.

Ich liebe Ritz Cracker, aber gönne sie mir selten, denn wenn die Packung erst mal auf ist dann ist sie auch schnell leer. Deswegen habe ich beschlossen nach einem Rezept für Cracker zu suchen, die wie die von Ritz sein sollen. Fündig geworden bin ich bei Küchenlatien. Da ich dies Jahr auch mal etwas anderes als nur Süsses backen und werkeln wollte, habe ich die Cracker deswegen eine weihnachtliche Form gegeben und meine Aussteckstempel genutzt, die bisher ungenutzt waren.

Ganz wie die Ritz Cracker fand ich den Geschmack zwar nicht, aber schon mal nah dran.  Ich denke beim nächsten Mal werde ich es mit mehr Salz probieren. Für mich auf jeden Fall eine nette Idee zum verschenken für Leute, die vielleicht nicht so gern Süßes mögen oder eben schon davon zur Weihnachtszeit übersättig sind.

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Rezept für ein Blech Cracker:

Zutaten:

125 g Dinkelmehl

1 1/2 TL Backpulver

1/2 TL Zucker

1/2 TL Salz

45 g kalte Butter

1 ELÖl

3 EL Wasser

Meersalz aus der Mühle

  1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizten.
  2. Die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und gut verrühren.
  3. Die Butter in kleinen Würfel dazu geben und mit den Händen grob verkneten.
  4. Das Öl dazugeben und leicht verkneten. Anschließend das Wasser hinzugeben und so lange mit den Händen durchkneten bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.
  5. Den Teig dünn ausrollen. Ich mag es nicht ganz so dünn also sind meine etwas dicker geworden. Mit einer Keksform ausstecken. (Ich habe Aussteckstempel genommen). Dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Bei mir reichte der Teig genau für ein Blech. Wer die Cräcker knuspiger haben möchte rollt sie dünner aus.
  6. Als letztes noch Meersalz aus der Mühle über den Keksen verteilen.
  7. Die Cräcker ca. 8 – 10 Minuten je nachdem wie dünn ihr sie ausgestocken habt bei 200 Grad backen bis goldbraun sind.

gebrannte Walnüsse

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Gebrannte Mandeln kenne ich von Hamburger Dom oder Weihnachtsmärkten. Im Grunde sind gebrannte Nüsse in diesen Fall die Variante mit Walnüssen relativ schnell und einfach herzustellen. Die gebrannten Walnüsse eignen sich entweder so zum knabbern oder als Dekoration auf einer Torte oder auch Pralinen. Es ist auch eine nette Aufmerksamkeit um sie zu verschenken.

In diesen Fall habe ich sie gemacht um sie als Dekoration für eine Mohn-Marzipantorte zu nehmen. Das Rezept dafür gibt es morgen.

Mir gelingen sie am besten, wenn ich sie in dieser Portionsgrösser herstelle.

gebrannte Walnüsse (100 g):

Zutaten:

100 g Walnüsse (oder nach Wahl)

40 ml Wasser

40 g Zucker

5 g Vanilleextrakt

ein Bogen Backpapier

  1. Wasser, Zucker und Vanillextrat in einen Topf geben und unter rühren aufkochen lassen.
  2. Die Nüsse dazu gehen und unterrühren. Ich nehme dafür einen Holzlöffel. Das gnaze köcheln lassen bis die Flüssigkeit verdampft ist. Ab diesen Zeitpunkt daneben stehen bleiben und rühren.
  3. Zuerst bildet sich eine eher weißlich wirkende Schicht. Dann den Herd höher stellen und weiter rühren bis sich die Schicht wieder verflüssigt hat und ca. 1 bis 2 Minuten weiter rühren.
  4. Die Walnüsse auf ein Backpapier legen und mit dem Löffel und der Gabel darauf vorsichtig verteilen. Am besten nicht mit den Fingern anfassen, weil sie jetzt noch sehr heiß sind.
  5. Jetzt müssen die Nüsse nur noch etwas abkühlen und sind fertig für die weitere Verarbeitung bzw. zum naschen.

Tipp:

Den Topf spüle ich sofort kurz mit heißen Wasser aus nachdem ich die gebrannten Nüsse rausgeholt habe. Dann füllte ich ihn mit Wasser und etwas Spüli. Der Holzlöffel kommt auch mit rein und lasse das vor sich hinköcheln, damit der Topf wieder sauber wird.

Roche Push Up Cakepops

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Bei diesen Push Up Cakepops wollte ich gerne Roche in der Sahnefüllung haben. Allerdings wies mich mein Mann darauf hin es würde mich nicht von dem Versprechen entbinden ihm denächst noch eine Rochetorte zu backen.

Für die Dekoration habe ich den die Nuss gestempelt, die aus dem Set Cute Critters von My favorite Things ist. Ausgemalt habe ich sie mit meinen Tombowstiften. Nach dem ausschneiden bin ich noch mit dem Tombowstift über die Ränder rüber. Für die Bandarolle habe ich ein Din 4 Blatt genommen und mir längs 6 Streifen a 1,50 cm abgeschnitten. Jeder Streifen habe ich noch mit Distress Ink Vinage Foto die Ränder matiert. Erst habe ich dann die Bandarolle mit Hilfe von Doppelseitigen Klebeband an den Push Up Cakepops befestigt und als letztes die Nuss raufgeklebt. (Natürlich nachdem die Roche Push Up Cakepops fertig waren. )

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Rezept für 6 Roche Push Up Cakepops

Zutaten für den Boden:

Zutaten Nussboden:

75 g weiche Butter

75 g Zucker

2 Eier

1/2 Vanilleschote

100 g gemahlende Haselnüsse

100 g Zartbitterkuvertüre

1/2 TL Backpulver

Zutaten Sahnefüllung:

200 ml Sahne

1 EL Stärke

1 EL Puderzucker

1/2 Vanilleschote

14 Rochekugeln

optional paar Schokostreusel für die Deko

  1. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen
  2. Die Butter cremig rühren. Dann das Vanillemark (1/2 Schote) und den Zucker dazu geben. Rühren bis der Zucker sich gut mit der Butter verbunden hat. Anschließend die gemahlendenden Haselnüsse unterrühren.
  3. Als letztes die Eier dazugeben und unterrühren bis ein cremiger Teig entstanden ist.
  4. Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und dünn glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 10 – 15 Minuten backen.
  5. Wenn der Boden abgekühlt ist die Kuvertüre zerhacken und im Wasserbad schmelzen. Wenn sie flüssig ist mit einem Backpinsel dünn auf dem Boden verstreichen. Wenn es schnell gehen soll zum aushärten den Boden in den Kühlschrank stellen.
  6. Wenn die Kuvertüre fest ist die Sahne in einen hohen Behälter zusammen mit dem Puderzucker, Stärke und dem Vanillemark geben und rühren bis sie fest ist. Die Rochekugeln auf einen Brett in kleinere Stücke zerschneiden. Anschließend die Rochemasse in die Sahne geben und unterrühren bis die Sahne leicht bräunlich verfärbt ist.
  7. Den Boden einmal wenden, damit die schokoladige Seite unten liegt. Als erstes mit den unteren Teil des Push Up Cakebehälter einmal Teig ausstechen. Dann für jeden Push Up Cakepop noch zwei weitere „Böden“ ausstechen mit Hilfe vom Behälter. Von der Rochesahnemischung jeweils ungefähr einen TL (am besten mit langen Stil) abnehmen und auf den Boden verteilen. Dann jeweils einen Boden drauf legen und leicht andrücken.  Das wiederholt ihr noch einmal Mal. Auf den letzten Boden noch etwas von der Rochesahnemischung rauf geben. Über die Push Up Cakepops noch ein paar Schokostreuseln als Dekoration.
  8. Die Pust Up Cakepops in den Kühlschrank zum durchkühlen stellen bis zum verzehr.

Schokoladengrabsteine

Bei Halloween muss ich vor allem an die alten Monsterfilme denken, die in schwarz-weiß waren. In diesem Sinne habe ich die Schokoladengrabsteine auch in schwarz-weiß fotografiert. Leider hatte ich keine kleinen Mumien, Vampire oder gar einen Frankenstein zur Hand und so treiben kleine Geister ihr Unwesen auf dem Friedhof.

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Für die Schokoladengrabsteine habe ich weiße Kuvertüre genommen und sie geschmolzen. Anschließend habe ich schwarze Lebensmittelfarbe genommen, die spezielle für Schokolade ist. Damit die Schokolade nicht klumpt muss die Lebensmittelfarbe auf ölbasis sein.

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Die Kuvertüre gut durchtrocknen lassen bevor die Grabsteine aus der Form (Wilton Candy Mold Tombstones) genommen werden. Bei der schwarzen Lebensmittelfarbe vorsichtig dosierten, wenn die Grabseine später gegessen werden sollen. Bei zu viel Farbe schmeckt die Kuvertüre dann doch etwas seltsam. Schon bei dem Farbton mochte ich die Grabeine nicht mehr essen.

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Ich habe ungefähr 200 g Kuvertüre genommen. Da der Grabstein aus zwei Teilen gegossen wird ist es schwierig den Grabstein passgenau für die Halterung hinzubekommen. Ich habe dann etwas Kuvertüre übrig gelassen um später die beiden Einzelteile, damit zu verbinden.

Treat holders – Geschenkverpackung für Halloweensüssigkeiten mit Anleitung

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Ich habe mir ein Scor-pal (Falzbrett) gegönnt. Da ich mich zwischen cm und inch entscheiden musste habe ich beschlossen mit ein Falzbrett mit inch zu kaufen. Allerdings würde ich nicht ausschließen vielleicht doch noch nachzurüsten und mir irgendwann noch mal ein Falzbrett mit cm zu kaufen.

Ich hatte schon seit einiger Zeit mal in Planung Verpackungen zu machen die wie Milchtüten aussehen. Allerdings wollte ich die Tüten schon so groß haben, dass ich darin auch etwas selbstgemachtes wie Pralinen oder Kekse verschenken kann. Die Stanzer die ich gesehen habe waren mir zu klein.

Beim stöbern bin ich auf diese Antleitung auf der Score Pal Seite gestoßen, wo ich auf an der Blogchallange teilnehmen möchte:

Scoroal – Treat Holders and More Than one score

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Für die Box braucht ihr ein Din4 Papier. Die vorgegebenen Masse sind 8″ x 11,5″. Da ein Din4 Blatt nur etwas größer ist habe ich mir das zuschneiden gespart. Dadurch ist dann oben die Lasche etwas größer und an der Seite der Bereich zum festkleben. Da ich ein paar mehr Boxen gemacht habe ich mir die Arbeit mit den Zuschneiden gespart.

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Die linke Box ist mit dem auf 8″ x 11,5 “ zugeschnitten. Bei der rechten Box habe ich ein Din4 Blatt genommen. Wie ihr seht ist die obere Lasche länger.

Für die Boxen habe ich eine Papierstärke von 160 g genommen. Im Internet gibt es einige kostenlose Papiervorlagen und habe mir dann passendes Papier ausgedruckt. Da mein Papier bedruckt ist, habe ich es dann mit der bedruckten Seite auf den Score pal gelegt. Da mein Papier nicht so dick wie Tonpape war musste ich schon etwas vorsichtiger mit dem Krafteinsatz beim falzen sein.

Ihr falzt das Papier längs bei 2 3/4″ / 5 1/2″ / 8 1/4″ und 11 “

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dann dreht ihr das Papier. Wenn ihr ein Munster/Bilder drinn habt, die eine Laufrichtung haben, wie ich bei meinem Papier teilweise, dann legt das Papier so hin, dass das Muster/Bilder nach rechts ausgerichtet ist.

Dann falzt ihr bei 2 3/4″ / 5 3/4″ und 7 1/2 inch.

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Jetzt geht es erst mal ans zuschneiden. Ihr schneidet unten die Quadrate an, die später der Boden werden soll. Ihr schneidet rechts die Lasche weg. Oben schneidet ihr beim zweiten Quadrat den kleinen Papierstreifen weg und beim letzten auch.

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Dann kommt noch der kniffliege Part. Ganz sicher wie ich es eleganter lösen könnte war ich allerdings auch nicht. Damit die Tüte oben gut schließt musst ihr noch mal falzen um Linene zum einknicken der Verpackung zu bekommen.

Hierfür habe ich in den entspechenden Quadraten bei 3,5 cm mir einen Punkt markiert (ist die Mitte.)

Zum die richtige Faltlinie zu finden ich habe dazu dann als Hilfslinie ein Linieal benutzt um ungefähr die Faltlinie ziehen zu können. Um das zu erleichtern habe ich dann schon Teile vom Papier umgeklappt.

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Die Falzlinen noch mal nachknicken.

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Jetzt kann die Geschenkverpackung zusammengeklebt werde ich habe dafür Doppelseitges Klebeband genommen. Als erstes habe ich die Seitenlasche beklebt. Diese nach innen klappen. Dann könnt ihr in der Mitte umklappen. Dann den Boden zusammengeklebt. Dabei würde ich euch raten darauf zu achten wo bei eurer Schachtel vorne sein soll und diese Lasche als letztes nach hinten zu kleben.

Jetzt faltet ihr noch die Seitenteile zusammen und fertig ist die Verpackung Oben verschlossen habe ich dann die Schenkverpackung mit Brads. Ich habe dann einen kleinen Schnitt an der Stelle gemacht an der das Brad sein soll. Durch das bunte Papier reichte es mir dann auch die Vorderseite zu verschönern und die anderen Seiten so zu lassen wie sie sind.

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Ich hoffe die Anleitung war halbwegs verständlich.

Augen-Cake-Pops und die Erfahrung mit Candy Melts

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Die Augen-Cake-Pops habe ich extra gemacht, weil ich noch eine Torte ausprobieren wollte. Wie die Torte geworden ist könnt ihr morgen sehen.

Für die Füllung habe ich dann die Reste vom Teig von den Push-Up-Cake-Pops genommen. Ganz ideal war der Teig allerdings nicht, weil er doch zu bröselig war. Deswegen wurden es keine Kugeln, aber war so ganz gut zum auftragen der „Purpillen“.Ich habe den Teig ihm in Multizerkleiner zerkrümmelt und noch im Wasserbad geschmolzene Kuvertüre und Sahne genommen. Die Kuvertüre waren noch gesammelte Reste. Ab und zu bleibt doch immer noch etwas übrig und das sammle ich dann in einer Tupper.

Zum überziehen habe ich einmal Candy Melts von Walter Bright White genommen (siehe oberes Foto) und bei der anderen Hälfte weiße Kuvertüre. Das Candy Melt konnte moch allerdings nicht wirklich überzeugen. Gemacklich erinnert es am Mashmellow und ist sehr süß. In Wasserbad wurde es mehr zu einer Creme und ich musste doch einiges an Öl hinzufügen damit die Masse so flüssig wurde, damit ich die Cake-Pops damit überziehen konnte. Vom Geschmack und auch vom Verarbeiten ist mir dann weiße Kuvertüre doch lieber. Einziger Vorteil ist das Candy Melts ist weißer, aber ich finde den Unterschied nicht so gravierend und werde mir das nicht noch einmal kaufen.

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Hier zwei Augen-Cake-Pops mit weißer Schokolade. Den Unterschied sieht man schon, aber wie gesagt ich finde ihn nicht so gravierend. Nachdem der erste Überzug trocken war habe ich im Wasserbad etwas weiße Kuvertüre (50 g) geschmolzen und mit baluer Schokoladenfarbe eingefärbt. Ich habe dann mit einen TL jeweils etwas aufgebraucht. Da die Cake-Pops nicht rund sind, habe ich sie dafür hingelegt. Als die Kuvertüre getrocknet war habe ich noch etwas Vollmilchkuvertüre im Wasserbad erwärmt und noch mal etwas davon aufgetragen und hatte noch weiße Schokokugeln, die ich dann reingedrükt habe.

nussige Giotto Push Up Cakepops mit Halloweendeko

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Seit einiger Zeit hatte ich schon die Push Up Cakepopsbehälter im Schrank liegen und erst jetzt dazu gekommen sie endlich mal zu benutzen. Nach einigen Überlegen habe ich beschlossen sie lieber Halloweenmässig zu dekorieren und auf Lebensmittelfarbe zu verzichten. Gut zum vorbereiten sind sie auch, da der Boden auch gut einen Tag vorher gebacken werden kann.

Ich bin sicher es werden nicht die letzten Push Up Cakepops sein, die ich ausprobieren werde. Gerade zum mitnehmen finde ich die Push-Up Cakepops toll, weil man so auf den Teller und Besteck verzichten kann. Wer sie noch nicht kennt es gibt dazu noch einen Stil und sie können wie ein Schleck von Eckeis gegessen werden.

Mein Mann war davon begeistert davon und ich denke nächstes Jahr zum grillen werden wir bestimmt das eine oder andere Mal welche mitnehmen.

Schön ist sie lassen dem Anlass entsprechenden können sie gut noch etwas dekoriert werden.

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Rezept für 6 nussige Giotto Push up Cakepops:

Zutaten Nussboden:

75 g weiche Butter

75 g Zucker

2 Eier

1/2 Vanilleschote

100 g Nussmischung

1/2 TL Backpulver

Zutaten Sahnefüllung:

200 ml Sahne

1 EL Stärke

1 EL Puderzucker

1/2 Vanilleschote

2 Stangen Giotto

optional paar Schokostreusel für die Deko

  1. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen
  2. Die Butter cremig rühren. Dann das Vanillemark (1/2 Schote) und den Zucker dazu geben und rühren.
  3. Die Nüsse im Multizerkleiner zu einem fein zermalen und dazugeben und durchrühren.
  4. Als letztes die Eier dazugeben und unterrühren bis ein cremiger Teig entstanden ist.
  5. Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und dünn glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 10 – 15 Minuten backen.
  6. Wenn der Boden abgekühlt ist kann mit mit der Sahnefüllung anfangen werden. Die Giotto in den Multizerkleiner geben und zu einem feinen Mus zermalen. Wenn man die Sahnefüllung mit einer Spritztülle auftragen möchte ist es wichtig keine großen Stückchen in der Sahnemischung zu haben.
  7. Die Sahne in einen hohen Behälter zusammen mit dem Puderzucker, Stärke und dem Vanillemark geben und rühren bis sie fest ist. Die Giottomus unterheben bis sich alles gut verbunden hat.
  8. Als erstes mit den unteren Teil einmal Teig ausstecken. Dann für jeden Push Up Cakepop noch drei weitere „Böden“ ausstecken. Die Sahnemischung in einen Spitzbeutel geben und jeweils etwas Sahne auf den Boden geben. Dann jeweils einen Boden drauf legen und leicht andrücken.  Das wiederholt ihr noch zwei Mal. Auf den letzten Boden noch etwas von der Sahnemischung raufspritzen. Am besten von außen nach innen arbeiten. Über die Push Up Cakepops noch ein paar Schokostreuseln streuen.

Anmerkung:

Den restlichen Teig habe ich dann für Cake-Pops genommen, damit ich ihn nicht wegwerfen musste bzw. ich brauchte sowieso noch für ein Projekt Cake-Pops. Allerdings ließ sich der Teig nicht ganz ideal dafür verarbeiten.