ATC Creepy

ATCAlleskllogo2

In den Stempel von Stampotique habe ich mich sofort verliebt. Das passende

für eine Halloween ATC

ATCAlleskllogo1

Der Texthintergrund ist mit einem Stencil. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob der Text nur krude Zeichen sind oder in einer Sprache,die ich nicht verstehe. Passend fand ich ihn auf jeden Fall.

Advertisements

Ergebnis vom Halloweenkartenworkshop

Halloweenworkshop1

Diese beiden Karten sind im Workshop von Ulrike von der  Hamburger Kartenwerkstatt entstanden. Ich mag Workshops, weil ich immer wieder was neues lerne. Ich mich sowieso immer noch als Anfänger fühle, weil es noch so viele Techniken gibt, die ich nicht kenne oder ausprobieren möchte. Vermutlich hört das auch nie auf, aber gerade das gefällt mir an diesen Hobby.

Es war eine nette Runde, einige neue Sachen gelernt und zwei Karten mit nach Hause genommen. Dann noch zu meinem Lieblingsthema Halloween. Was will man mehr?

Neue Anregungen und Techniken zu lernen finde ich immer toll.  Ganz lieben Dank an Ulrike für den Kurs.

Hallweenworkshop2

I

Halloweenhaus 2 Tim Holtz Mansion

FrankisHaus1logo

Dies Jahr sind wir noch vor dem Frankensteins´Monster-Zombie sicher, weil aus guten Grund gibt es in der Umzäunung vom Friedhof kein Tor. Noch grübelt der unerfahrende Zombie darüber nach wie er doch seinen Weg in die Freiheit findet und Unruhe stiften kann.

Frankieshaus2logo

Da die Hausstanze von Tim Holtz und das Erweiterungsset mit der Mansion auch einfach zu teuer ist um sie nur einmal zu benutzen, habe ich ein weiteres Haus gebaut als eine Überraschung für eine liebe Stemplerin.

Für das Dach habe ich diesmal Papier genommen, was ich letztes Jahr bei Action gekauft hatte und gleich als Halloweenpapier erkannt habe. Die Wände sind diesmal wieder mit Strukturpaste bearbeitet und diesmal mit weißen Gesso bemalt.  Ich bin dann noch mit etwas Distress Stempelkissenfarbe und einem Blendigtool rüber gegangen, damit es mehr Struktur hat.

Da mir einfach das Fundament von der eigentlichen Stanze zu klein war, habe ich mir dann ein größeres gebaut, damit ich etwas Platz zum gestalten habe. Dafür habe ich dann eine Verpackung zerschnitten und fand durch die Rillen konnte ich einfach mit einem Stempelkissen rüber gehen und es gab eine schöne Struktur.

FrankiesHaus3kl

Durch die Veränderung hatte ich dann auch genügend Platz für einen kleinen Friedhof. Wie ihr seht mag ich den  kleinen Zombie-Franki aus dem Set Scared Silly von Tim Holtz Stampers Anonymous.

kleiner Fluid painting Workshop 2 – Flip Cup – Dirty pour

FWSII1

Beim Fluid painting führen viele Wege noch Rom. Es gibt viele Mischungen und Möglichkeiten. In zweiten kleinen Workshop zeige ich euch welche Mischung ich für ein Dirty pour / flip Cup Bild nehme.

Material:

  • eine Leinwand
  • Acrylfarbe
  • Fluid Medium (Floetrol)
  • Silikonspray aus dem Baumarkt
  • Wasser am besten in einer Flasche mit Tülle zum besseren dosieren
  • Plastikbecher
  • Rührstäbe
  • Malerkrepp

Ich habe das Floetrol für mich endeckt. Eigentlich ist es für den Malerbedarf um Wandfarbe flüssiger zu machen, aber eignet sich gut als Fluid Medium. Es ist etwas günstiger als das Fluid Medium aus dem Künstlerbedarf. Ich finde damit lässt sich gut arbeiten. Allerdings trocknen die Bilder etwas langsamer.

Ich habe mir das Floetrol zum besseren dosieren in eine Flasche mit Tülle umgefüllt.

FWSII2

Euren Arbeitsplatz solltet ihr vorsichtshalber gut abdecken und euch Sachen anziehen die eingesaut werden können. Gerade wenn ich richtig drin in der Arbeit bin möchte ich persönlich nicht darauf achten müssen, ob meine Kleidung sauber bleibt.

 

Den Rand eurer Leinwand einmal mit Malerkrepp bekleben. Auf diese Weise habt ihr später beim drehen eine bessere Kontrolle darüber wo die Farbe hinfließt bzw. sie nicht gleich abhauen kann. Ich habe es gemerkt als ich kein Malerkrepp mit hatte war das Arbeiten schon schwieriger bzw. ich brauchte mehr Farbe.

Ich mache mir auch gerne eine kleine Schlaufe, wo ich dann das Krepp gut abziehen kann.

FWSII3

Wenn ihr habt die Leinwand in eine Schüssel stellen auf eine Dose, Plastikbecher oder was ihr habt.  Wenn ihr keine Schüssel habt geht es auch ohne ist nur mehr Saukram.

FWSII4

So sah mein Arbeitsplatz nach einigen Bildern aus, weil ich kein Malerkrepp und keine Schüssel mit hatte. Allerdings habe ich an dem Tag auch nicht genau abgewogen und lieber etwas mehr Farbe genommen.

Für ein 20×20 Leinwand nehme ich 5 Portionen angemischte Farbe. Das kann leicht variieren  und hängt auch etwas von der Ergiebigkeit der Farbe ab. Die Farben von Amsterdam sind wesentlich dicker als die Solo Goya Triton Acrylfarbe. Es soll nur ein grober Richtwert sein, damit ihr wisst wie viel Farbe ihr ungefähr anrühren solltet.

Die Qualität der Farbe spielt auch eine Rolle bei den Ergebnissen der Bilder. Da die Farbe stark verdünnt wird, gibt es bessere Ergebnisse mit Farben in denen auch viele Pigmente sind. Leider sind dies auch die teureren Farben.

Für eine Portion Farbmischung:

10 g Acrylfarbe

3 g Floetrol

Wasser

Sprich ihr gebt ungefähr 1/4 Fluidmedium zu der Farbe hinzu.

Zuerst die Farbe abwiegen (inzwischen mache ich es nach Gefühl), dann das Floetrol dazu geben und dann das Wasser.

Bei der Zugabe von dem Wasser vorsichtig sein und mit sehr kleinen Mengen anfangen. Das hängt eben auch davon ab welche Konsistenz die verwendete Farbe hat. Die Farbe sollte vom Rührstab fließen wie Sahne.

Ich prüfe auch immer noch etwas wie der Widerstand ist beim rühren der Farbe, damit ich möglichst bei allen Mischungen die gleiche Konsistenz habe. Denn das ist wichtig, damit ihr gute Ergebnisse bekommt.

Wenn eine Farbe zu „schwer“ ist, dann landet sie einfach nur auf den Boden vom Bild und ihr seht gar nichts mehr von ihr.

FWSII5

Die drei Farben habe ich für mein Bild genommen.

Ihr habt eure gewünschten Farben alle angemischt. Ein besseres Ergebnis bekommt ihr, wenn ihr in eine der Farben kein Silikon sprüht. Bei 3 Farben würde ich es bei einer Farbe weglassen. Wenn ihr größere oder mehr Farben nimmt anteilig eben in paar Farben kein Silikon.

Wenn ihr größere Zellen haben möchtet ist es wichtig das Silikon nur kurz unterzurühren.

Wenn ihr damit fertig seid nehmt ihr euch einen weiteren Becher in diesen Becher füllt ihr eure Farben ein. Denkt daran was ihr als erstes Einfüllt wird aller Wahrscheinlichkeit oben auf dem Bild sein und die letzten Farben eher unten. Das hängt allerdings auch mit der „Schwere“ der Farben zusammen.

Wenn ihr die Hälfte eurer Farbe eingefüllt habt sprüht ihr  noch mal Silikon drauf und auch am Ende.

FWSII6

Jetzt kommt der spannende Moment. Ihr legte eure Leinwand auf den Becher und dann dreht ihr sie mit den Becher um. Den Becher einen Moment stehen lassen, damit die Farbe auch nach unten laufen kann.

FWSII7

Ja, an dem Tag hatte ich mein Malerkrepp vergessen mitzunehmen.

Dann hebt ihr den Becher und die Farbe kann erst mal etwas fließen

FWSII8.

 

Jetzt könnt ihr das Bild noch etwas drehen und die Farbe bewegen. Durch das Malerkrepp an der Seite wird die Farbe daran gehindert jetzt schon von der Leinwand zu fließen. Wenn man es nicht zu Hause vergessen hat 😉 . Es hat auch den Vorteil es spart etwas an Acrylfarbe wie ich finde.

Wenn die ganze Leinwand mit Farbe bedeckt ist und ihr soweit zufrieden mit dem Bild zieht ihr das Malerkrepp ab. Jetzt fließt noch Farbe an den Seiten herunter. Ich verteile sie ggf. noch mit den Finger etwas am Rand, damit auch die Ränder der Leinwand komplett mit Farbe überzogen sind.

FWSII9

Jetzt habt ihr die Wahl entweder lässt ihr das Bild so oder ihr könnt es noch durch drehen etwas verändern, in die eine oder andere Richtung. Wenn ihr zu viel dreht verschwinden unter Umständen allerdings die Zellen.

Bei der Mischung verzichte ich inzwischen aufs abbrennen sprich kurz mit den Lötbrenner übers Bild zu gehen, weil ich nur eine minimale Veränderung des Bildes fest stellen kann. Es sich vielleicht noch ganz kleine Zellen bilden. Ich denke das ist Geschmackssache.

FWSII1

So sah es dann nach dem abbrennen aus. Viel verändert hat das Bild sich nicht mehr.

Das Bild kann unter Umständen noch in den nächsten Stunden etwas runtertropfen oder es an der Unterlage festkleben könnte solltet ihr noch unters Bild etwas runter stellen wie einen Becher oder.

Dann folgt im Grunde noch die Zeit des Wartens, ob das Bild so bleibt. Verändert es sich noch etwas. Wie trocknen die Farbe? Gibt es Risse, weil die Farbe zu dick angemischt war? Rechnet bei kleineren Bildern so mit 24 bis hin zu 72 Stunden Trockungszeit. Das hängt von eurer Farbmischung und auch den Außenbedingungen ab.

Vermeidet bitte die Bilder in die pralle Sonne zu stellen, weil dann die oberste Farbschicht zu schnell trocknet und es dann auf jeden Fall Risse in der Farboberfläche.

 

 

Backen Basteln Kreatives