Walnuss-Brownies mit Nuts about you Fähnchen

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Das Rezept ist normalerweise für ein Blech Brownies, aber zum Valentinstag habe ich sie diesmal in Herzmuffinform gebacken. Da Walnüsse mit drinne sind habe ich noch kleinen Nuts about you Fähnchen dazu gebastelt passend zum Valentinstag. Eine kurze Anleitung zum basteln der Fähnchen findet ihr hier. Die Brownies machen allerdings auch in einer normane Muffinform etwas her.

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Walnuss-Brownies

für ein Blech Brownies oder 6 Herzmuffin und vier normale Muffins

Zutaten:

Brownieteig:

250 g weiche Butter

200 g Zucker

80 g Backkakao plus ggf. etwas zum einstäuben der Form

4 Eier

1/2 TL Vanilleextrakt

1 Prise Salz

120 g Walnüsse und ggf. noch welche für die Dekoration

je 30 g weiße Kuvertüre, Vollmilchkuvertüre und Zartbitterkuvertüre (oder Schokolade)

etwas Öl für die Form

Ganache:

100 g Vollmilchkuvertüre oder Schokolade

100 g Zartbitterkuvertüre oder Schokolade

75 g Sahne

1. Den Backofen auf 200 Grad vorheitzen.

2. Die Butter schaumig schlagen. Wenn es euch wie mir geht, dass ich spontan backe, die Butter mit dem Handrührer etwas verkneten und mit den Händen weich kneten. Anschließend den Zucker und die Eier dazu geben und durchrühren. Danach das Mehl, den Kakao und Salz unterrühren.

3. Die Walnüsse gorb zerhacken. Ich sortiere immer vorher die ganzen Hälften aus um sie zur Dekoration zu verwenden. Die Nüsse zu den Teig geben. Anschließend die Kuvertüre bzw. Schokolade zerhacken und zusammen mit den Walnüssen unterrühren.

4. Die Herzmuffinform mit Öl einstreichen und anschließend etwas Kakao rüberstreuen und verteilen. Anschließend den Teig in der Form verteilen. Da ich nur eine 6er Herzchenform habe, habe ich den restlichen Teig in Muffinförmchen gegeben.

5. Das Blech/Muffinform in den Ofen schieben und ca. 20 – 25 Minuten backen. Im Zweifelsfall in den Stäbchentest machen. Die Muffins etwas auskühlen lassen bevor man sich an die Ganache macht. Die Herzbrownies habe ich auf einen Kuchengitter abkühlen lassen.

6. Für die Ganache die Kuvertüre grob hacken und mit der Sahne in eine Metalschüssel geben. Die Masse im Wasserbad schmelzen lassen. Wenn die Kuvertüre anfängt zu schmelzen anfangen durch zu rühren. Wenn die Kuvertüre ganz geschmolzen ist noch einmal durchrühren und über den Muffins bzw. auf dem Blech verteilen. Wer möchte kann als Dekoration noch Walnüsse verteilen.

7. Die Ganache durchtrockenen lassen. Am besten über Nacht durchziehen lassen, weil sie frisch noch etwas trocken schmecken.

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Nuts about you Fähnchen – Anleitung mit Fotos

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Wie ihr schon lesen konntet habe ich eine Schwäche für Muffinpapierförmchen. Einige gibt es auch in hübschen Sets mit Fähnchen. Meistens lasse ich dann die Finger davon, weil mir das Set zu teuer ist. Für meine Walnussbrownies in Herzform habe ich mir deswegen selber Fähnchen gebastelt.

Um das Papier aus zu stanzen habe ich Stanzschablonen aus dem Set Triple Circle Flip-its von Stephanie Barard (Sizzix) benutzt. Besonders der Kreis mit den Löchern am Rand hat es mir angetan. Für die Rückseite habe ich einfache braune Pappe genommen, damit das Fähnchen mehr Stabilität bekommt.

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Im zweiten Schritt habe ich die Ränder schattiert in dem ein zugeschnittenes Schminkschwämmchen auf ein braunes Stempelkissen gedrückt habe und damit um die Ränder rumgegangen bin. Alternativ kann man auch einen braunen Buntstieft dafür nehmen, was nur etwas aufwendiger ist.

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Als Nächstes habe ich mit einem dünnen Filzstift den Text geschrieben. Ich habe ihn ein zweites Mal nachgezogen, damit er sich besser von dem Hintergrund abhebt.

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Den inneren Kreis habe ich auf den größeren Kreis mit dem Muster geklebt. Zum kleben habe ich einen Glue Marker benutzt. Hier sollteman zügig arbeiten, weil der Kleber schnell trocknet. Den Zahnstocher habe ich zuerst mit Doppelseitigen Klebeband befestigt bevor ich die Vorder- und Rückseite  unter Verwendung vom Glue Marker zusammen geklebt habe.

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Kurz trocknen lassen und das Fähnchen ist bereit für seinen Einsatz.

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cremige Panna Cotta mit Himbeergrütze

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Wie wäre es mit selbstgemachter cremiger Pana Cotta mit Himbeergrütze als Nachtisch für den Valentinstag? Das schöne daran ist alles kann einen Tag vorher zubereitet werden, damit bleibt mehr Zeit für Zweisamkeit.

Die echte Panna Cotta besteht aus gekochter Sahne. Diese Panna Cotta ist kcalorientechnisch etwas entschärft, weil ein Teil der Sahne durch Milch ersetzt wird. Bei dieser Variante besteht auch nicht die Gefahr, dass sich die ganze Vanille am Boden sammelt, wie es mir erging bei meinem ersten Versuch Panna Cotta selber zu machen.

Die Himbeergrütze mag ich sehr säuerlich, weil ich diesen Kontrast von sauer und süß mag. Wer es lieber süßer mag sollte mehr Puderzucker in die Himbeergrütze geben.

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cremige Panna Cotta mit Himbeersoße

für ca. 4- 6 Portionen je nach Glasgröße

Zutaten Panna Cotta:

200 ml Sahne und 200 ml Sahne

200 ml Milch

45 g Zucker

2 Vanilleschote

4 Blatt Gelantine

1 Spritzer Zitrone

1 TL Puderzucker

Zutaten Himbeergrütze:

300 g Tiefkühlhimbeeren

1 EL Zitronensaft

1 Orange

1 EL Puderzucker

1 EL Stärke

1/2 TL Vanilleextrakt oder eine halbe Vanilleschote

1. Die Gelantineblätter in einer Schüssel mit kalten Wasser 10 Minuten einweichen. Ich habe auch schon Gelantine in Pulverform benutzt und zumindest ging es mir so, dass das Pulver bei mir eher Klümpchen bildet als die Gelantineblätter.

2. Einen Becher Sahne (200 ml), die Milch, den Zucker in einen Topf geben. Eine Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskrazten. Anschließnd beides in den Topf geben und unter rühren zumköcheln bringen und ein, zwei Minuten vor sich hinköcheln lassen. Die Vanilleschotte herausnehmen und die Masse in eine Schüssel geben.

3. Wenn die Gelatine 10 Minuten eingeweicht ist das Wasser abgießen und die Gelantine ausdrücken. Etwas von der Pannacottaflüssigkeit in eine kleine Schüssel geben und die Gelantine darin auflösen bevor sie zu der restlichen Flüssigkeit gegeben wird. Das ganze fürs erste in den Kühlschrank stehen bis die Masse leicht andickt.

4. Den zweiten Becher Schlagsahne in ein hohes Gefäß geben. Das Mark der zweiten Vanilleschote dazu geben und den Puderzucker und steif schlagen. Die Sahne zwischenzeitlich in den Kühlschrank stellen.

5.  In der zwischenzeit kann man die Himbeergrütze kochen. Die Tiefkühlhimbeeren mit dem Zitronensaft in einen Topf geben. Während die Himbeeren erwärmen die Orange ausdrücken und mit der Speisestärke mischen. Die Speisestärke gut unterrühren, damit keine Klumpen entstehen. Wenn die Himbeeren etwas verkocht sind den Puderzucker und den Vanileexstrakt (Mark einer halben Vanilleschote) unterrühren. Die Masse zum kochen bringen und den Orangensaft mit Stärke unterrühren und kurz aufkochen lassen. In ein Gefäß füllen und in den Kühlschrank stellen.

Anmerkung: Ich mag meine Himbeergrütze gerne sehr säuerlich. Wer es gerne süßer mag noch etwas Puderzucker hinzufügen.

6. Wenn die Pannacottamasse leicht angedickt ist die Vanillesahne unterheben. Einen Spritzer Zitrone dazugeben und noch mal umrühren. Jetzt kann die Masse in Gläser gefüllt werden. Die Panna Cotta sollte für mindestens 3 Stunden wieder in den Kühlschrank, damit sie fest werden kann.

Tipp: Die Himbeergrütze erst beim servieren auf die Panna Cotta geben, damit sie die Panna Cotta nicht rosa einfärbt.

Marzipan-Herzpralinen – in Variante Walnuss und Cashew

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Diese Pralinenin in Herzform habe ich speziell für den Valentstintag hergestellt. Ich bin kein Freund von Marzipan, zumindest nicht vom gekaufen, obwohl ich gerne Nüsse mag. Wie ich fest gestellt habe liegt es daran, dass ich keine Bittermandel und Rosenwasser mag. Mein Marzipan stelle ich mit Orangenblütenwasser her, das ich in einem indischen Supermarkt gefunden habe. Seitdem mache öfters mal Walnussmarzipan und Cashewmarzipan für Pralinen.

Diesmal das Rezept mit Fotos von den Zwischenschritten.

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Walnussmarzipanpralinen in Herzform für ca. 35 Stück

Zutaten:

100 g Walnüsse

30 g Puderzucker + etwas mehr zum ausstechen

1 EL Orangenblütenwasser

200 g weiße Kuvertüre

rote Lebensmittelfarbe für Schokolade z.B. Wilton Candy Colors

Materialen:

1 Pralinengabel

1 Roladenspieß

1 Metallschüssel

1 kleinen Herzausstecher (ca. 3 cm Länge)

Frischhaltefolie

2 Bretter

1. Die weiße Kuvertüre zerhacken und in eine Metalschüssel geben und bei geringer Temperatur im Wasserbad schmelzen. Die Kuvertüre darf nicht zu heiß werden, deswegen ist es wichtig die langsam zu schmelzen. Das dauert etwas und in der Zwischenzeit kann man das Marzipan herstellen.

2. Die Walnüsse im Mulitzerkleiner fein zermahlen. Anschließend den Puderzucker dazugeben und noch mal kurz untermischen. Anschließend das Orangenblütenwasser dazu geben und noch mal durchrühren lassen. Anschließend das Marzipan zu einer Kugeln formen.

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3. Ein Brett mit Frischhaltefolie beziehen. Das Marzipan zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie ca. 0,8 bis 1 cm dick ausrollen. Den Ausstecher in Puderzucker dippen, damit dasMarzipan sich leichter aus der Form löst. Die Herzen ausstechen und auf das Bett legen.

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4. Inzwischen sollte die Kuvertüre geschmolzen sein und noch einmal durchrühren. Etwas von der roten Lebensmittelfarbe untermischen bis der gewünschte Farbton erreicht ist.Wichtig ist es Lebensmittelfarbe auf Ölbasis zu haben, die für Schokolade geeignet ist, weil durch normale Lebensmittelfarbe würde die Kuvertüre klumpen. Vor dem überziehen überprüfen, ob die Kuvertüre die richtige Temerpatur hat. Das kann man fest stellen indem man einen Finger in die Kuvertüre dippt und an die Unterlippe hält, wenn die Kuvertüre sich kühl anfühlt hat sie die richtige Temperatur.

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5. Ein Brett mit Frischhaltefolie beziehen. Die Marzipanherzen nacheinander in die Kuvertüre geben und vollständig bedecken.Mit einem Esslöffel raus heben und auf die Pralinengabel geben. Mit der Roladengabel die überflüssige Kuvertüre unten abstreichen und auf das Brett geben.

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6. In die übrige Kuvertüre noch etwas Lebensmittelfarbe geben und gut durchmischen. Einen Löffel Kuvertüre nehmen und etwas abfließen lassen und dann über die Pralinen verteilen.

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7. Die Pralinen fest ca. eine Stunde antrockenen lassen und die Füsschen sprich die überschüssige Kuvertüre an den Rändern mit einem scharfen Messer abschneiden. Wenn die Kuvertüre getrocknet ist können die Pralinen hübsch verpackt werden.

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Anmerkung: Wenn ich Wanussmarzipanpralinen in Kugelform mache, dann zermahle ich die Walnüsse gröber, weil die dadurch von der Konsistenz in Richtung Blätterkrokran gehen.

Cashewmaripanpralinen in Herzform ca. 35 Stück:

Zutaten:

100 g Cashewkerne

25 g Puderzucker

ca. 1 1/2 EL Orangenblütenwasser.

200 g Vollmilchkuvertüre

etwas rosa Kuvertüre.

Bei den Cashewkernen nehme ich etwas weniger Puderzucker, weil die Nüsse etwas süßer sind als Walnüsse. Hier finde ich passt besser Vollmilchkuvertüre. Die Zutaten verarbeitet ihr wie bei den Walnussmaripanpralinen. Die Pralinen habe ich als erstes gemacht und noch etwas mit der rosa Kuvertüre verziehrt.

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Bestecktaschen für Valentinstag

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Für die Tischdekoration für den Valtentinstag wollte ich gerne Bestecktaschen nähen. Dafür müsste ich erst mal wieder die Nähmaschiene vom Dachboden holen und entstauben. Am Ende war ich froh, dass alle Finger heil geblieben sind,weil der Filzstoff doch schwerer zu verarbeiten war, als ich gedacht hätte. Am Ende dachte ich es wäre vermutlich einfacher gewesen die Bestecktaschen per Hand zu nähen. Doch da ich die Nähmaschine schon vom Dachboden geholt habe wollte ich den Sieg Mensch über Maschiene. Im Hinterkopf,wenn ich doch irgendwann mal die Zeit habe und nähen möchte ich doch lieber noch mal einen Nähkurs besuchen werde.

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Material für die Bestecktaschen

1 rote Filzplatte 20×30 cm (1 mm)

etwas roter Filz für die Herzen

2 x schwarzer Filz ca. 10 x 10 cm

ca. 45 – 50 cm Spitze

1. Die rote Filzplatte der Länge nach halbieren. Den schwarzen Filz zuschneiden und an beiden Seiten die Spitze annähren.

2. Zwei Herzen zuschneiden und jeweils in die Mitte der schwarzen Filzplatte nähen. Anschliend jeweils den schwarzen Filz an die lange Seite des roten Filz nähen.

3. Dann umklappen auf die gewünschte Länge und die Seiten vernähen.

luftige Sonntagsbrötchen

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Von heute bis zum Valentinstag möchte ich jeden Tag einen Beitrag zum Thema Valentinstag bloggen. Da dieses Jahr der Valentinstag auf einen Samstag fällt würde es sich anbieten den Tag mit einem gemütlichen Frühstück zu beginnen.

Unter der Woche haben wir keine Zeit gemütlich zu frühstücken. Am Wochenende genießen wir es um so mehr ausgiebig  zu frühstücken. Lästig ist es nur erst zum Bäcker zu gehen um frische Brötchen zu holen. Seitdem ich das Brötchenrezept von meiner Schwester bekommen habe backe ich die Brötchen lieber selber und besser schmecken tun sie mir auch. Das Rezept habe ich nur etwas abgewandelt. Diese Sonntagsbrötchen oder wie ich sie nenne Schummelbrötchen sind schnell zusammengerührt und gehen über Nacht im Kühlschrank. Am nächsten Morgen heißt es nur Backofen anstellen, Brötchen formen, ab in den Ofen. Schneller wäre ich auch nicht vom Bäcker meiner Wahl zurück und so bleibt noch etwas Zeit sich noch etwas ins Bett zu kuscheln bis der Küchenwecker ruft. Zwar kann man die Brötchen auch mit Weizenmehl backen, aber gerade das Dinkelmehl gibt ihnen eine leichte nussige Note.

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Luftige Sonntagsbrötchen

für 6 Brötchen

Zutaten:

400 g Dinkelmehl

100 g Roggenvolllornschrot

300 ml warmes Wasser

ca. 40 ml Milch und etwas mehr zu bestreichen

26 g frische Hefe

2 TL Salz

1 EL Öl

eine Prise Zucker

nach belieben etwas Mohn, Kürbiskerne und/oder Sonnenblumkerne

1 Backpapier

eine große Schüssel am besten mit Deckel

1. Mehl, Salz und Zucker in die Schüssel geben und verrühren.

2. Das Wasser in einen Messbecher geben, Milch,Öl und die Hefe dazugeben. Durchrühren bis sich die Hefe aufgelöst hat.

3. Die Flüssigkeit in die Schüssel geben und den Teig mit einem Löffel gut durchrühren ggf. noch mit den Händen kneten. Der Teig sollte sehr weich sein.

4. Den Teig über Nacht in den Kühlschrank stellen.

5. Den Backofen auf 210 Grad vorheitzen und eine kleine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Backofen stellen.

6. Ein Backblech mit dem Backpapier belegen. Den Teig aus dem Kühlschrank holen. Er sollte sich verdoppelt haben und sehr weichsein mit großen Poren sein. Je nach belieben den Teig in 6 – 8 Teile schneiden und grob Brötchen formen. Die Teiglinge mit etwas Milch einstreichen und nach belieben Sonnenblumkerne, Mohn oder Kürbiskerne darauf verteilen und leicht andrücken. Wenn der Bachofen hochgeheizt ist die Brötchen ca. 30 Minuten backen bis sie goldbraun sind. 

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Tipp:

Übriggebliebende Brötchen in ein Geschirrtuch winkeln, damit sie bis zum nächsten Tag nicht so austrocknen.

Kinderschokoladen-Likör

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Meinen ersten Likörversuch habe ich mit einem Kinderschokoladenlikör gestartet. Wie es so mit Experimenten ist war der erste Versuch ganz in Ordnung, aber ich war noch nicht zufrieden damit. Deswegen habe ich beim zweiten Mal die Zutaten etwas verändert und damit war er auch wie ich ihn mir vorgestellt habe. Von der Konstenz her ist er wie Schokomilch, was ich ganz angenehm finde, da ich dünnflüssigere Liköre vorziehe. Den Alkohol schmeckt man bei dieser Variaten nicht heraus, wer es also mit mehr Umdrehungen haben möchte, nimmt etwas mehr Vodka. Lecker schmeckt der Likör auch mit einem Schuss Vanillelikör.

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Kinderschokoladen-Likör

Zutaten:

150 g Kinderschokoladenriegel

50 g Zucker

1 Ei

200 ml Sahne

300 ml Milch

100 ml Vodka

1. Die Kinderschokolade grob zerbrechen und mit dem Zucker und der Sahne in eine Metalschüssel geben und über dem Wasserbad schmelzen.

2. Wenn die Schokolade geschmolzen ist das Ei dazu geben und mit dem Schneebesen paar Minuten durchrühren, damit der Likör schön cremig wird.

3. Anschließend den Vodka dazu geben, umrühren und ungefähr 8 Minuten bei niedriger Temperatur im Wasserbad ziehen lassen.

4. Als letztes die Milch dazugeben und noch mal alles schön cremig rühren. Den Likör etwas abkühlen lassen und noch mal durchrühren. Eventuelle noch mal durch ein Haarsieb geben, damit keine Stückchen im Likör sind. Die Flasche heißt ausspülen und den Likör abfüllen.

Anmerkung: Gekühlt schmeckt der Likör am Besten. Vor dem Verzehr nochmal durchschüttel, da ich etwas von der Schokolade nach einer Weile absetzt. Vorsorglich am Besten die Flasche nicht ganz voll füllen, damit man den Likör noch schütteln kann.

Milkyway-Likör ohne Ei

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Das Projekt Likörherstellung hat mich gepackt und ich wollte noch spontan einen Likör als Mitbringsel machen. Im Hinterkopf hatte ich, dass ich gerne mal ausprobieren würde wie der Likör mit Milkywayriegeln schmecken würde. Da ich keine ganz frischen Eier mehr im Haus hatte, habe ich mich entschieden den Likör ohne Ei zu kochen. Selber mag ich keinen zu starken Alkoholgeschmack und habe den Alkoholanteil deswegen reduziert. Von der Konsestenz ist der Likör wie dünnflüssiger Pudding. Wer ihne lieber etwas dünnflüssiger haben möchte kann noch etwas Milch am Ende unterrühren.

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Milkyway-Likör ohne Ei

Zutaten:

150 g Milkyway

50 g Vollmilchkuvertüre

200 ml Sahne

100 ml Vodka

1. Die Milywayriegel grob zerkleinern und zusammen mit der Sahne in eine Metalschüssel geben und im Wasserbad schmelzen. Die Kuvertüre zerhacken und den Zucker unterrühren mit einem Schneebesen bis alles gut vermengt ist. Ruhig immer wieder durchrühren, damit sich alles gut vermengt.

2. Den Vodka dazu geben und noch so ca. 10 Minuten im Wasserbad durchziehen lassen. Noch einmal durchrühren vor dem abfüllen.

3. Den Likör etwas abkühlen lassen und durch ein feines Sieb gießen. Die Flasche heiß ausspülen und den Likör abfüllen.

Anmerkung:

Der Likör schmeckt gekühlt am besten. Vor dem Verzehr noch einmal durchschütteln. Im Kühlschrank aufbewahren.

Schokoladen-Karamell-Tartes

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Hier eine andere Möglichkeit, was man auch der selbstgemachten Karamellcreme noch zaubern kann. Ich mag lieber kleinere Tartes als einen ganzen Kuchen, weil sie handlicher zum Essen sind und irgendwie etwas hübscher aussehen. Extra kleine Tarteformen braucht es dafür nicht, sondern ich nehme dafür meine Silikonmuffinsform, die dafür die richtige Größe hat. Die Ganache wird ziemlich fest, wer es lieber etwas weicher haben möchte, kann etwas mehr Sahne dazu geben.

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Karamell-Schokoladen-Tartes

Zutaten (12 Stück):

Mürbeteig:

250 g Mehl

100 g Zucker

1 Prise Salz

150 g kalte Butter

1 Ei

1 Vanilleschote

Eine 12er Silionmuffinform

12 einzelne Muffinssilikonförmchen

1 Packung getrocknete Erbsen (Backerbsen)

Füllung:

230 g Karamellcreme

120 g Zartbitterkuvertüre

120 g Vollmilchkuvertüre

50 g Sahne

1.  Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

2.  Die Butter in kleine Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Das Vanillemark auskratzen und mit den restlichen Zutaten für den Mürbeteig dazu geben. Alles mit der Hand gut verkneten bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.

3.  Den Teig zu einer Rolle formen und in 12 Stücke schneiden. Jeweils eine Kugeln formen und platt drücken und in eine der Muffinmulden drücken. Da die Tartes „blind“ gebacken werden, das heißt ohne Füllung, brauchen sie ein Gewicht damit sie schön in Form bleiben. Dazu habe ich 12 einzelne Muffinsilikonförmchen genommen und sie mit getrockneten Erbsen beschwert. Das schöne ist die Erbsen können immer wieder verwendet werden. Ich bewahre sie in einer Dose auf.

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4. Die kleinen Tartes kommen jetzt 20 Minuten in den Backofen. Dann die befüllten Muffinsförmchen am besten mit Hilfe von einem Geschirrtusch heraus holen und die Tartes noch weitere 10 Minuten backen.

5.  Wenn die Tartes aus dem Backofen kommen die Karamellcreme verteilen. Pro Tarte ca. 2 TL und die Oberfläche etwas glatt streichen. Es sollte noch genügend Platz für die Ganache gelassen werden.

6.  Die Kuvertüre zusammen mit der Sahne im Wasserbad schmelzen und gut durchrühren. Pro Tarte ca. einen EL Ganache auf jeder Tarte verstreichen.

7.  Die Tarte durchkühlen lassen bis die Ganache fest geworden ist.

Anmerkung:

Lecker finde ich auch die Variante mit Erdnussbutter.

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